Training Klassik

Marco Felgenhauer am 27.08.2008 - 08:19 Uhr
Keine andere Kategorie hatte soviel Abwechslung für die Tester zu bieten wie die Rollski für klassische Technik. Holme zwischen 580 mm und 815 mm Länge, Rollendurchmesser zwischen 70 mm und 100 mm, mal zwei-, mal dreifach bereift und von 138,– € bis 339,– € teuer.

Von den Läufern verlangte dies größtmögliche Flexibilität, denn die Abfahrten auf dem Testgelände sind steil und das Fahrverhalten so unterschiedlich, wie es nur sein kann. Dafür wurde das Ergebnis aber auch mit umso größerer Spannung erwartet – und fiel dann doch recht deutlich aus. Mit der besten Bewertung aller getesteten Kategorien holte sich der Marwe Classic den Testsieg. Hinter dem Rollski in Komposit-Bauweise folgen die zwei Alu-Modelle von Pro-Ski, was so wohl die wenigsten erwartet hätten, mutet die Konstruktion doch etwas altmodisch an. Doch in dieser Kategorie kommen lange Holme (beide 790 mm lang) immer noch gut an – eine klassische Bauform eben. Gleichfalls ein Klassiker ist der Fiberglas Cap von Swenor, mit dem die Skandinavier ihre Erfahrung in der Diagonal-Technik unter Beweis stellen, der knapp vor der Ski Skett Neuentwicklung Carbon Flex CL auf Platz vier liegt.


Ebenfalls noch in der vorderen Hälfte der Gesamtwertung: der Ski Skett Nord RC 4, der die Gewichtswertung auch in dieser Kategorie nach Italien holt. Zum Thema extreme Unterschiede noch so viel: der teuerste und der günstigste Rollski treffen sich beide am Ende des Feldes wieder, mit knappem Vorteil für den fast 340,– € teuren Start Classic vor dem Ski Way Progress.
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