Sinnvolles Zubehör

2b-Sportredaktion am 18.08.2006 - 10:31 Uhr
Der Sportfilmer wird in vielen Fällen darauf bedacht sein, nicht mehr Material mit sich zu führen, als wirklich notwendig ist. Die meisten Sportveranstaltungen erfordern es, auf dem Gelände des Events mobil zu sein, um verschiedene Einstellungen einzufangen. Deswegen soll an dieser Stelle nur ein kleiner Ausschnitt aus dem möglichen Spektrum des Camcorder-Zubehörs gegeben werden. Für Außenaufnahmen kann sich für den Filmer eine Sonnenblende empfehlen. Diese schützt das Objektiv vor direkter Sonneneinstrahlung und ist auch ein Kratzschutz. Bei geringem Mitteleinsatz schützt man die Kamera und verbessert die Aufnahmen.

Problemfall Ton
Außenaufnahmen können für die Audio-Aufzeichnung zu einem schwierigen Unterfangen werden. Zum einen zeichnet das integrierte Mikrofon oftmals auch einige Kamerageräusche auf. Außerdem stören Musik, ein Stadionsprecher oder der Wind die Qualität der Audioaufzeichnung zum Teil empfindlich. Wer vorhat, beim fertigen Clip alle Originalgeräusche durch Musik zu ersetzen, muss sich daran nicht stören. Sollen aber Audio O-Töne verwendet werden oder Interviews zum Bestandteil des Videos gehören, wird ein externes Mikrofon sinnvoll. Dieses kann, wenn es möglichst nah an die Tonquelle geführt wird, für eine entscheidende Verbesserung sorgen. Dennoch sollte der Filmer versuchen, größere akustische Störquellen zu vermeiden. Mikrofone können omnidirektional oder unidirektional ausgerichtet sein, nehmen also entweder in alle Richtungen auf, oder nur in eine. Letztere Option wird sich für den Sportvideografen als nützlicher erweisen.

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Weiteres Zubehör
Ein Stativ verbessert die Aufnahmen auch bei Sportvideos maßgeblich. Es verhindert Wackler und sorgt für wirklich filmreife Bilder. Auch für Schwenks bei Landschaftsaufnahmen in der Totalen sollte zwingend auf ein solches Stativ zurückgegriffen werden. Mit einem Stativkopf wird eine gleichmäßige und ruckfreie Bewegung garantiert. Ebenfalls nützlich ist ein Ersatzakku - schließlich gilt es zu vermeiden, dass mitten im Dreh der Kamera 'der Saft' ausgeht. Unnötig zu erwähnen, dass auch Speichermedien stets in genügender Menge vorhanden sein sollten - seien es nun Mini-DV-Bänder, SD-Karten oder DVD-Rohlinge. Überlegenswert ist zudem ein Schutz für die Kamera, wenn das Wetter keinen Sonnenschein verspricht. Die sensible und teure Technik sollte in jedem Fall vor Regen geschützt werden. Dafür sind passende Schutzhüllen eine mögliche Lösung. Für diverse Kameras werden auch spezielle Gehäuse angeboten: Hersteller Sanyo beispielsweise hält für einige Modelle der Xacti-Serie eine Protectorhülle bereit, die vor Schlägen, Regen, Staub und Sand schützt - und dazu noch bis 45 Meter wasserdicht ist, weshalb sie sich auch zum Tauchen eignet. Wer vor Ort von einem überraschenden Regenguss überrascht wird, kann solche professionellen Mittel wahrscheinlich nicht mehr nutzen. Im Notfall reicht aber auch ein fester Müllsack, um einen Schauer abzuwehren.
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