Der Videoschnittrechner

2b-Sportredaktion am 18.08.2006 - 09:33 Uhr
Für die Bearbeitung der Rohdaten ist zu guter Letzt auch noch ein leistungsfähiger PC notwendig, um die große anfallende Datenmenge zu bearbeiten. Ein aktueller Mikroprozessor, möglichst ab drei Gigaherz und viel Arbeitsspeicher (ab ein Gigabyte), der die Abspielgeschwindigkeit der Videos direkt beeinflusst, sind nötig, um die Szenen ohne lästiges Ruckeln zu bearbeiten. Die Datenmenge ist tatsächlich das Hauptproblem: Zwei Minuten auf einer Mini-DV entsprechen bereits 300 MB an Speicherplatz.

Mehr Speicher - mehr Leistung
Daher ist neben dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher auch eine möglichst große und dabei schnelle Festplatte vonnöten, um effektiv arbeiten zu können. Nun fehlt nur noch eine leistungsfähige Videoschnittkarte, die natürlich über einen Firewire-Anschluss verfügen sollte. Hier laufen die Daten aus der Kamera ein und können dann erst von der Schnittsoftware bearbeitet werden. Auch diese Karte sollte über möglichst viel eigenen Speicher verfügen, um die Performance des Systems zu verbessern. Darüber hinaus sind viele Notwendigkeiten bei den meisten handelsüblichen Computern längst Standard. So ist eine Soundkarte Pflicht, um den Ton editieren zu können, ein schneller Internetzugang über DSL ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem wird sich ein Speichermedium anbieten, um fertige Clips oder auch die Rohdaten zu archivieren. Hier kommen externe Festplatten, Streamer-Laufwerke oder ein DVD-Brenner in Betracht. Mit einem derartigen Rechner wird der Videoschnitt wenigstens aus technischen Gründen keine Probleme bereiten.

Nach diesem Exkurs in die Welt der Videoausrüstung wenden wir uns im nächsten Teil dieses Specials wieder der Filmpraxis zu. Teil drei beschäftigt sich mit der Aufnahme von Sportvideos, von der Planung bis zum Dreh.
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