Achsensprung und Co - Fehler beim Dreh vermeiden

2b-Sportredaktion am 24.08.2006 - 13:19 Uhr
Wie zuvor beschrieben ist die Kontinuität innerhalb eines Filmes wichtig. Der Zuschauer braucht einen klaren roten Faden und bemerkt logische Fehler sofort. Ein einfaches Beispiel dafür ist die Bewegungsrichtung: Geht ein Sportler links aus dem Bild, muss er auch von dort wieder in die Szene zurückkehren. Kommt er stattdessen von rechts, entsteht ein auffälliger Bruch. Diese Umstände gilt es bereits beim Dreh einzuplanen. Hilfreich für den Schnitt ist es, eine Aufnahme immer laufen zu lassen, bis das Motiv den Bildausschnitt ganz verlassen hat. Ist eine Lücke in der Handlung offensichtlich, hilft dem Zuschauer ein Bruch in Perspektive oder Einstellungsgröße, um diese als solche zu erkennen.

Der Achsensprung
Ein bekannter und vermeidbarer Fehler beim Dreh ist der sogenannte Achsensprung. Bei der Aufnahme eines Tennismatches von verschiedenen Standorten muss die Kamera auf derselben Seite des Courts bleiben - sonst sieht es so aus, als spielten beide Kontrahenten in dieselbe Richtung. Denkt man sich also eine Achse, die das Spielfeld der Länge nach teilt, so darf diese nicht überschritten werden. Ein solcher Fehler könnte auch im Schnitt nicht mehr behoben werden.

Tonaufnahme nicht kappen
Tonaufnahmen sind bei Außenveranstaltungen nicht unproblematisch. Wie bereits in Teil zwei erwähnt, ist der Einsatz eines Mikrofons ratsam. Bei Wind sollte ein Windschutz verwendet werden. Ein Problem können auch laufende Musikstücke oder Sprechergeräusche verursachen, wenn die Bilder mit dem Originalton verwendet werden. Hierbei ist es wichtig, die Aufnahme über die gesamte Zeit laufen zu lassen. Passiert das nicht, fallen die fehlenden Tonsequenzen im Schnitt sicher auf und machen das Material im schlechtesten Fall unbrauchbar.
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