"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung."

2b-Sportredaktion am 28.11.2008 - 14:06 Uhr
"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung." Die richtige und an das Wetter angepasste Kleidung ist eines der wichtigsten Kriterien, wenn man im Herbst und Winter Sport treibt. Das Wetter wird kälter und feuchter, sodass die richtige Wahl der Kleidung immer schwieriger wird.

Achtung vor dem Windchill-Effekt
Zudem werden die Temperaturen durch die Kombination mit Wind subjektiv weitaus kälter empfunden. Ein Beispiel: Angenommen es herrscht eine Temperatur von +5 Grad Celsius. Dann würden die meisten sehr schnell eine Entscheidung bezüglich ihrer Kleidung fällen. Kommt jetzt aber ein eiskalter Wind hinzu, der mit 40 km/h weht, so kann die empfundene Temperatur auf bis zu -10 Grad Celsius fallen (Windchill-Effekt). Dies macht eine angepasste Wahl schon bedeutend schwieriger. Somit werden viele Sportler vor dem Kleiderschrank stehen, bevor sie zu ihren Aktivitäten aufbrechen und sich ein und dieselbe Frage stellen: "Was ziehe ich heute bei dem Wetter bloß an?"

Dicke Schichten sind nicht zu empfehlen
Speziell im Herbst und Winter stellt sich verstärkt diese Frage und Fehler können sich umso schneller mit einem Schnupfen, einer Erkältung oder gar einer ausgewachsenen Grippe rächen. Aus diesem Grund greifen viele besonders schnell zu einer "dicken Verpackung". Das ist zwar richtig, wenn man bei Minustemperaturen auf einer Bank sitzend das Panorama betrachtet, aber bei sportlicher Aktivität die denkbar schlechteste Wahl. Eine derartige Kleidungskombination wird bei sportlicher Bewegung schnell zu warm. Die Folge ist, dass der Sportler zu schwitzen beginnt und die Gefahr einer Erkältung extrem ansteigt. Dicke Schichten aus Baumwolle und Daunen zeichnen sich durch eine geringe Transportfähigkeit von Feuchtigkeit aus, sodass sie nicht vom Körper weggeleitet werden kann und nah am Körper verbleibt. Die Unterkleidung wird auf diesem Wege schnell nass geschwitzt und als unangenehm empfunden. Zudem kühlt der Körper nach Beendigung der Sportausübung sehr schnell aus. Dadurch verringert sich die Reaktionsschnelligkeit gegenüber unerwarteten Situationen und die Verletzungsgefahr wird erhöht. Die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten steigt dadurch rapide an und kann sich je nach Sport sogar zu einer bedrohlichen Unterkühlung steigern.



High-Tech-Materialien sind in
Da in den Wintertagen vielen Sportlern diese Fehler unterlaufen, sollen die nun folgenden Punkte einen Einblick in die moderne Welt der Sportbekleidung gestatten und Tipps für die richtige Kleidungswahl beziehungsweise -zusammenstellung geben. Zu Beginn lässt sich in diesem Zusammenhang festhalten, dass die Zeiten der dicken Jacken und Pullover im Sport vorbei sind! High-Tech-Materialien haben längst Einzug in die Welt der Sportbekleidung gehalten.

Das Zwiebelschalenprinzip
Um sich optimal auf das vorherrschende Wetter und eventuelle Umschwünge anpassen zu können, empfiehlt es sich die Kleidung in mehreren, eher dünneren Schichten zu tragen, die bildlich mit den Schichten einer Zwiebel verglichen werden können. Dieser Aufbau schützt besser vor Kälte als eine einzige dicke Schicht, da sich innerhalb der Zwischenräume wärmende Luftpolster bilden können, die die Körperwärme speichern und isolierend wirken. Zusätzlich hält man bei der Sportausübung auf diesem Wege die Möglichkeit offen, bei Bedarf Schichten an- oder ausziehen und so den Temperaturhaushalt kontrollieren zu können. An dieser Stelle eine kleine Entscheidungshilfe: Eine leichte Kühle vor der Sportausübung kann als ideal angesehen werden, da diese durch die sportliche Anstrengung schnell vergeht und auf diesem Weg die Gefahr des schnellen Schwitzens minimiert wird.
helminger hermann am 19.01.09 19:40 Uhr
wer kann mir helfen bei einer schitour schwitze ich extrem sodaß auch die unterhose und teilweise die socken nass sind und es am gipfel keine umziehmöglichkeit gibt muss ich mit den nassen klamotten ins tal fahren. am nächsten tag hab ich kreuzschmerzen oder eine verkühlung
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