DSV-Team: Behle schießt sich auf Hämäläinen ein
sid am 25.02.2009 - 15:08 Uhr

Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle und Frauen-Coach Ismo Hämäläinen werden wohl keine dicken Freunde mehr. Der Finne gebe "den Frauen zu viel Freiraum", monierte der 48-Jährige.
Zu viel Freiraum für die Frauen?
Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle hat am Rande der Nordischen Ski-WM in Liberec seine Kritik an Frauen-Coach Ismo Hämäläinen erneuert. "Schon im Dezember habe ich zu Ismo gesagt: Du gibst den Frauen zu viel Freiraum. Wer ist denn hier der Trainer? Die oder Du?", sagte Behle der Sport Bild. Die Langläuferinnen um Claudia Nystad gaben bisher ein klägliches WM-Bild ab, hatten mit den Medaillen-Entscheidungen nichts zu tun.
"Es muss sich was ändern!"
Zudem entfachte Behle die Debatte über die Zukunft des Finnen neu. "Das entscheide nicht ich. Aber es muss sich was ändern", sagte der 48-Jährige. Man müsse nicht gesondert auf die Frauen eingehen, um erfolgreich zu sein: "Ich bin kein Frauenversteher, ich bin gern eine Reizfigur. Reibung kitzelt Leistung hervor." Lediglich Steffi Böhler habe sich verbessert, da müsse er den Feuerwehrmann spielen.
Häufigere "Schmerztrainings"
Nach Ansicht Behles müssen die Frauen mehr und intensiver trainieren. Statt 8000 sollen Nystad und Co. 9000 Kilometer pro Jahr absolvieren. Der Anteil des "Schmerztrainings" solle von 12 auf 20 Prozent steigen. Darüber hinaus forderte der Coach, dass Frauen und Männer mehr gemeinsam trainieren.
Kein Maulkorb
Von einem Rede-Verbot in Sachen Hämäläinen durch Sportdirektor Thomas Pfüller lässt sich Behle nicht abschrecken: "Es gibt keinen Maulkorb. Ich sage immer meine Meinung."
Zu viel Freiraum für die Frauen?
Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle hat am Rande der Nordischen Ski-WM in Liberec seine Kritik an Frauen-Coach Ismo Hämäläinen erneuert. "Schon im Dezember habe ich zu Ismo gesagt: Du gibst den Frauen zu viel Freiraum. Wer ist denn hier der Trainer? Die oder Du?", sagte Behle der Sport Bild. Die Langläuferinnen um Claudia Nystad gaben bisher ein klägliches WM-Bild ab, hatten mit den Medaillen-Entscheidungen nichts zu tun.
"Es muss sich was ändern!"
Zudem entfachte Behle die Debatte über die Zukunft des Finnen neu. "Das entscheide nicht ich. Aber es muss sich was ändern", sagte der 48-Jährige. Man müsse nicht gesondert auf die Frauen eingehen, um erfolgreich zu sein: "Ich bin kein Frauenversteher, ich bin gern eine Reizfigur. Reibung kitzelt Leistung hervor." Lediglich Steffi Böhler habe sich verbessert, da müsse er den Feuerwehrmann spielen.
Häufigere "Schmerztrainings"
Nach Ansicht Behles müssen die Frauen mehr und intensiver trainieren. Statt 8000 sollen Nystad und Co. 9000 Kilometer pro Jahr absolvieren. Der Anteil des "Schmerztrainings" solle von 12 auf 20 Prozent steigen. Darüber hinaus forderte der Coach, dass Frauen und Männer mehr gemeinsam trainieren.
Kein Maulkorb
Von einem Rede-Verbot in Sachen Hämäläinen durch Sportdirektor Thomas Pfüller lässt sich Behle nicht abschrecken: "Es gibt keinen Maulkorb. Ich sage immer meine Meinung."





