Finanzloch nach Großereignis: WM in Liberec schreibt rote Zahlen

XC-Ski Redaktion am 22.06.2009 - 14:15 Uhr
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OK-Präsidentin Katerina Neumannova hat gegenüber der tschechischen Tageszeitung Mlada Fronta Dnes finanzielle Probleme und Fehler in der Organisation eingeräumt.

Zu optimistische Erwartungen
Nachdem während der WM im tschechischen Liberec fast alles wider Erwarten glattgelaufen ist, kommt das dicke Ende nun anscheinend erst Monate nach dem Großereignis. "Wir haben das Interesse der Zuschauer überschätzt. Unsere Erwartungen waren zu optimistisch", räumte die Langlauf-Olympiasiegerin und OK-Präsidentin Katerina Neumannova ein. Demnach hat die Organisation der WM mehr gekostet, als sie eingebracht hat und das OK hat es mit roten Zahlen zu tun. "Wir sind bemüht, unsere Schulden zu begleichen." Medieninformationen, wonach die Nordische WM einen Schuldenberg von 100 Millionen Tschechischen Kronen (circa 3,8 Millionen Euro) hinterlassen hat, bestätigte Neumannova jedoch nicht.

Strafanträge gestellt
Verschiedene Lieferanten warten unterdessen noch immer auf die Begleichung ihrer gestellten Rechnungen. Das hat unter anderem inzwischen dazu geführt, dass gegen die Organisatoren Strafanträge eingeleitet worden sind. Insgesamt betrug der Etat der WM 70 Millionen Euro. Ein Großteil davon war durch staatliche Subventionen abgesichert. Inzwischen hat auch ein Treffen zwischen Neumannova und Tschechiens Finanzminister Eduard Janota stattgefunden.

Quelle: Focus-Online

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