Interview mit Bundestrainer Jochen Behle: "Freue mich für das Team und die Techniker"
Viessmann am 26.02.2009 - 10:21 Uhr

Deutschlands Langlauf-Asse standen nach den nicht gerade berauschenden Plätzen der ersten WM-Entscheidungen in der Kritik. Doch das famose Rennen des Duos Tobias Angerer und Axel Teichmann dokumentierte in der Teamsprint-Entscheidung der Männer, dass die Form der DSV-Herren stimmt. Bundestrainer Jochen Behle stellte sich nach der Silbermedaille gelöst den Fragen der Journalisten.
War das der Befreiungsschlag?
Diese Medaille war enorm wichtig für unser Team, ich freue mich besonders für die Sportler, aber auch für unsere Techniker, die wieder einmal alles gegeben haben.
Hatten Sie im Rennverlauf Zweifel an einem Podestplatz?
Bei einem solchen Rennen kann man keine Prognosen wagen. Dazu waren zu viele Top-Teams unterwegs. Aber Tobias Angerer hat in seiner letzten Runde das entscheidende Loch gerissen und Axel Teichmann war dann in der Lage, diese Chance zu nutzen.
Wieso tat sich Teichmann speziell in seiner zweiten Runde so schwer?
Weil da das Material wieder nicht zu 100 Prozent perfekt war. Aber wir hatten noch einen Pfeil im Köcher, Axel hat vor der letzten Runde den Ski gewechselt und mit dem neuen Material war er konkurrenzfähig.
Die Damen kamen auf Platz 7 – eine Enttäuschung?
Nein, weil Evi Sachenbacher-Stehle und Katrin Zeller – so wie unsere anderen Frauen auch – in dem Rahmen laufen, in dem sie gegenwärtig agieren können. Von der Weltspitze sind wir da im Moment leider ein kleines Stück entfernt.
Vier Entscheidungen gibt es noch. Was dürfen wir erwarten?
Ehrlicherweise wäre eine Medaille bei den Frauen eine echte Sensation, aber das hatte ich schon vor der WM prognostiziert. Bei den Herren bin ich sowohl auf die Staffel, als auch auf den langen Kanten über 50 km gespannt. In der Staffel wollen wir mal schauen, ob wir die Konkurrenz überraschen können, aber um die Medaillen laufen sicherlich mindestens fünf oder sechs Nationen mit.
War das der Befreiungsschlag?
Diese Medaille war enorm wichtig für unser Team, ich freue mich besonders für die Sportler, aber auch für unsere Techniker, die wieder einmal alles gegeben haben.
Hatten Sie im Rennverlauf Zweifel an einem Podestplatz?
Bei einem solchen Rennen kann man keine Prognosen wagen. Dazu waren zu viele Top-Teams unterwegs. Aber Tobias Angerer hat in seiner letzten Runde das entscheidende Loch gerissen und Axel Teichmann war dann in der Lage, diese Chance zu nutzen.
Wieso tat sich Teichmann speziell in seiner zweiten Runde so schwer?
Weil da das Material wieder nicht zu 100 Prozent perfekt war. Aber wir hatten noch einen Pfeil im Köcher, Axel hat vor der letzten Runde den Ski gewechselt und mit dem neuen Material war er konkurrenzfähig.
Die Damen kamen auf Platz 7 – eine Enttäuschung?
Nein, weil Evi Sachenbacher-Stehle und Katrin Zeller – so wie unsere anderen Frauen auch – in dem Rahmen laufen, in dem sie gegenwärtig agieren können. Von der Weltspitze sind wir da im Moment leider ein kleines Stück entfernt.
Vier Entscheidungen gibt es noch. Was dürfen wir erwarten?
Ehrlicherweise wäre eine Medaille bei den Frauen eine echte Sensation, aber das hatte ich schon vor der WM prognostiziert. Bei den Herren bin ich sowohl auf die Staffel, als auch auf den langen Kanten über 50 km gespannt. In der Staffel wollen wir mal schauen, ob wir die Konkurrenz überraschen können, aber um die Medaillen laufen sicherlich mindestens fünf oder sechs Nationen mit.




