Statements nach der letzten WM-Entscheidung: "Ich hatte viel Selbstvertrauen"

2b-Sportredaktion am 01.03.2009 - 21:36 Uhr
Tobi Angerer mit seinen drei gewonnenen Medaillen
Nach einem taktischen Rennen hat Petter Northug die 50 Kilometer von Liberec für sich entschieden. Im Zielsprint musste sich Tobias Angerer noch Maxim Vylegzhanin geschlagen geben und holte Bronze.

Petter Northug (NOR):
Es war ein sehr schweres Rennen für mich. Ich habe mich bemüht, in die Spitzengruppe zu kommen, aber es war nicht leicht, vom ihnen wegzulaufen, so blieb ich bei ihnen. Ich habe auch heute auf eine Medaille gehofft. Tobias und Maxim waren während des gesamten Rennens in der Spitzengruppe und besonders Maxim ist sehr gut in 50km-Rennen. Es war sehr hart, weil Tobias so viel Tempo gemacht hat. Ich mag die Weltmeisterschaften in Liberec. Liberec ist ein toller Ort für mich, es gibt schöne Strecken und ich bin in sehr guter Form. Ich freue mich auf Vancouver (2010) und auch Oslo (2011) wird toll und auch darauf freue ich mich sehr. Hoffentlich schneide ich auch in Lahti gut ab, aber ich bin nun wirklich müde nach den Weltmeisterschaften. Ich möchte meinen zweiten Platz im Gesamtweltcup verteidigen, aber auch die Weltcupführung angreifen.

Maxim Vylegzhanin (RUS):
Ich bin sehr glücklich. Ich bin mit dieser Medaille sehr zufrieden. Es ist meine erste Medaille bei Weltmeisterschaften und ich war zuvor auch nicht auf dem Podium bei einem Weltcup. Die ersten Rennen liefen nicht so gut für mich. Mein Schlüssel heute war die lange Distanz, meine tollen Ski und mein Wille heute eine Medaille zu gewinnen. Ich bin sehr zufrieden mit der Organisation hier in Liberec. Und die Strecken waren sehr gut und die Temperatur über Null.

Tobias Angerer (GER):
In den ersten beiden Rennen habe ich mich sehr gut gefühlt, aber ich hatte Pech mit dem Material. Im ersten Rennen hatte ich Wachsski, die mich eine gute Position kosteten. Dann war es schön, mit Axel eine Medaille im Sprint zu gewinnen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich hatte Selbstvertrauen vor den heutigen 50 Kilometern und das war sehr wichtig. Die erste Runde lief nicht so gut für mich. Meine Ski waren nicht perfekt. Aber nach dem Skiwechsel habe ich mich sehr gut gefühlt. Am Beginn des letzten Anstiegs versuchte ich, wegzulaufen, aber ich hatte keinen Erfolg und der Zielsprint war zu schnell für mich. Ich bin nun sehr zufrieden mit meinem Lauf. Ich hatte eine schwierige Saison. Nun denke ich, dass ich in guter Form bin und ich freue mich auf die nächsten Weltcups.

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