Stimmen aus der Pressekonferenz: "Ich wusste, ich kann mich auf meinen Spurt verlassen"

2b-Sportredaktion am 27.02.2009 - 19:21 Uhr
Wechsel Herren
In einem spannenden Staffelrennen musste sich das deutsche Quartett erst auf den letzten Metern dem Schlussspurt von Petter Northug geschlagen geben. Hier einige Aussagen von der anschließenden Pressekonferenz ...

Eldar Roenning (NOR):
Ich habe die ersten beiden Runden sehr schnell begonnen. In der dritten Runde wurde ich dann etwas müde und auch mein Ski war nicht mehr der beste. Es ist toll, dass wir dennoch die Goldmedaille erreicht haben und ich muss wirklich sagen, dass Petter heute wieder ein richtig tollen Job für uns gemacht hat.

Odd Bjoern Hjelmeset (NOR):
Mir erging es ähnlich wie Eldar, ich habe wirklich versucht, die Lücke zu schließen. Es war wirklich harte Arbeit, ich musste alleine arbeiten und deshalb war auch ich in der dritten Runde sehr müde. Ich muss wirklich sagen, dass ich sehr stolz auf mein Team und speziell auf Tore Ruud bin – er hat heute wirklich einen Wahnsinns Job gemacht. Als er auf Petter gewechselt hat, habe ich Petter zugerufen, dass er nun alles geben und sie sich holen soll – die Goldmedaille.

Tore Ruud Hofstad (NOR):
Ich habe mich während meine Rennens sehr gut gefühlt, ich hatte tolle Skier und war deshalb in der Lage, näher an das Führungsduo heranzukommen. Das ist meine vierte Goldmedaille – ich kann nicht sagen, welche für mich die bedeutenste ist – jede ist auf ihre Art verschieden, aber sie sind alle absolut großartig.

Petter Northug jr. (NOR):
Ich konnte bereits in den ersten beiden Kilometern zu Axel aufschließen und mich dann ein wenig erholen. Ich habe mit der Attacke bis zum letzten Anstieg gewartet und dann gesehen, dass Axel nicht folgen konnte und da wusste ich, dass ich es geschafft habe. Ich bin nicht gefährlich, jedenfalls nicht ausschließlich, aber ich wußte, dass ich mich auf meinen starken Spurt verlassen kann.

Jens Filbrich (GER):
Ich denke, ich hatte heute wirklich die perfekten Skier – die besten, die ich jemals hatte. Es hat heute einfach nur Spaß gemacht zu laufen und ich konnte Tobias durch mein gutes Rennen als Ersten nach dem Wechsel ins Rennen schicken.

Tobias Angerer (GER):
Zu Beginn dieser Weltmeisterschaft hatten wir einige Probleme, aber nach dem Gewinn der Silbermedaille im Teamsprint hatten wir nicht mehr so einen Druck. Ich habe mich während meines Rennens sehr gut gefühlt und hatte tolle Skier – vielen Dank an unsere Techniker. Wir haben heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Ich habe meine alte Form gefunden und freue mich schon auf das 50 Kilometer-Rennen am Sonntag.

Axel Teichmann (GER):
Ich habe wirklich versucht, mich während des Rennens abzusetzen, aber ich konnte mich nicht lösen. Diese Bedingungen kommen mir nicht wirklich entgegen und auch wenn ich versucht habe, die Tipps unser Trainer umzusetzen und meinen Laufstil umzustellen, konnte ich auf diesem nassen Schnee nichts ausrichten. Sicher, im ersten Moment war ich enttäuscht, aber eine kurze Zeit später war ich einfach glücklich, eine Medaille zu haben.

Matti Heikkinen (FIN):
Das ist heute wirklich ein großartiger Tag für das finnische Ski Team, das ist die erste Staffelmedaille nach 2001 für die finnischen Herren. In meinem heutigen Rennen habe ich wirklich versucht, der Führungsgruppe zu folgen und nicht zuviel Zeit auf die Spitze zu verlieren. Ich bin sehr glücklich über meine zweite Medaille bei dieser Weltmeisterschaft und werde heute mit meiner Mannschaft feiern.

Sami Jauhojärvi (FIN):
Ich hatte großartige Skier heute und konnte mich daher wirklich gut in Szene setzen. Ich war der Schnellste in meiner Runde und kam als Zweiter nach Deutschland zum Wechsel. Wir haben ein tolles Team und ich bin sehr stolz, dass wir jetzt alle zusammen eine Medaille haben.

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