Stimmen nach dem Klassikrennen der Herren: "Habe wieder Lukas vor Heimpublikum geschlagen"

2b-Sportredaktion am 21.02.2009 - 11:38 Uhr
Andrus Veerpalu
Andrus Veerpalu hat am gestrigen Freitag das Klassikrennen der Weltmeisterschaften für sich entschieden. Hier einige Reaktionen von der anschließenden Pressekonferenz ...

Andrus Veerpalu (EST):
"Am Morgen habe ich schon gefühlt, dass ich in guter Form bin, aber das Wetter hat Probleme gemacht. Ich habe im allerletzten Moment No-Wax-Ski gewählt und es was genau die richtige Entscheidung heute. Ich bin langsam angegangen. Ich habe die erste Runde genossen und in der zweiten und dritten Runde das Tempo deutlich verschärft. Am letzten Anstieg habe ich alles gegeben, was möglich war. Ich bin sehr glücklich, finde es aber auch schade für Lukas - es ist das zweite Mal, dass er vor Heimpublikum von mir geschlagen wird. Es ist möglicherweise meine letzte Weltmeisterschaft, aber ich versuche, nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen noch zu starten."

Lukas Bauer (CZE):
"Es war ein sehr hartes Rennen für mich und natürlich auch für die anderen. Ich war sehr nervös, weit mehr als bei den anderen Rennen. Ich war zufrieden, als unser Serviceteam Mikro-Kontakt-Ski wählte. Direkt von Beginn an herrschte eine gute Stimmung im Publikum, die mich stark angefeuert haben. Ich bin sehr zufrieden mit dem ganzen Rennen, aber am Ende war ich nicht stark genug. Ich hatte auch etwas glatte Ski gegen Ende des Rennens. Ich möchte am Sonntag in der Verfolgung starten und natürlich auch über 50 Kilometer, aber das wichtigste Rennen für mich ist vorüber. Auch ein bisschen wichtig ist die Staffel. Wenn ein Physiotherapeut oder Arzt sagen würde, ich soll in der Verfolgung nicht starten, würde ich es auch nicht tun."

Matti Heikkinen (FIN):
"Es war ein überraschender Tag für mich. Gestern dachte ich noch, ich kann unter die besten 15 kommen und wenn alles gut läuft auch unter die Top10. Heute waren sehr schwierige Bedingungen. Wenn man gute Ergebnisse erreichen will, muss man gute Ski haben und gut trainieren. Ich habe alles gegeben und hart gekämpft am Ende des Rennens. Während des Wettkampfes wurde mir klar, dass ich eine Medaille gewinnen kann und ich habe gekämpft und gekämpft. Ich bin in der Lage, über meine körperlichen Grenzen hinaus zu gehen, wie man im Ziel sehen konnte. Mir geht es nun sehr gut, ich brauche nur einige Zeit zur Regeneration."

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