Langläuferin Marek wegen Dopings sanktioniert
sid/xc-ski am 30.04.2010 - 08:43 Uhr

Die Winterspiele von Vancouver waren definitiv keine dopingfreie Zone: Zwei Monate nach der Abschlussfeier hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach rund 2000 negativen Tests doch noch einen Dopingfall sanktioniert. Skilangläuferin Kornelia Marek wurde wie Polens 4x5-km-Staffel nach Platz sechs disqualifiziert. Auch ihre Resultate in vier Einzelrennen (unter anderem einmal Neunte) wurden aberkannt. Während der Spiele hatte es nur Verwarnungen für zwei mit leichten Stimulanzien erwischte Eishockeyspieler gegeben.
EPO-Nachweis über Urinprobe
Die Urinprobe der vor einer zweijährigen Sperre stehenden 24-Jährigen wies am 25. Februar teilweise künstliches Erythropoietin (EPO) aus, ein Blutdopingmittel zur Verbesserung der Ausdauer. Den Fall hatte die Disziplinar-Kommission des IOC unter dem deutschen IOC-Vize Thomas Bach erst fünf Tage nach Ende der Spiele am 5. März übernommen.
EPO-Nachweis über Urinprobe
Die Urinprobe der vor einer zweijährigen Sperre stehenden 24-Jährigen wies am 25. Februar teilweise künstliches Erythropoietin (EPO) aus, ein Blutdopingmittel zur Verbesserung der Ausdauer. Den Fall hatte die Disziplinar-Kommission des IOC unter dem deutschen IOC-Vize Thomas Bach erst fünf Tage nach Ende der Spiele am 5. März übernommen.
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