WM Oberstdorf Backstage (Teil 1): Ein Blick hinter die Kulissen
XC-Ski/Robert Fischer am 18.02.2005 - 11:25 Uhr
Millionen Zuschauer verfolgen die Weltmeisterschaft vorm Fernseher, Tausende spenden unseren Athleten an den Strecken Beifall. Neben unseren live Berichten, Interviews und Tageszusammenfassungen werden wir Euch in den nächsten Tagen einen Einblick von den Geschehnissen hinter der öffentlichen Bühne geben.
Die einen nennen es eine Wissenschaft, für andere ist es Mittel zum Zweck, aber in einem Punkt sind sich alle einig: das richtiges Wachsen ist der Garant für Spaß und Erfolg.
Bereits früh morgens herrscht im Athletendorf emsiges Treiben. Draußen gefriert noch der Atem, in den Kabinen der Teams dampfen schon wieder die Bügeleisen. In den rund 150 Containern werden unzählige Ski vorbereitet. Je nach Finanzlage der Mannschaften stehen bis zu 12 Serviceleuten in den Boxen. Bevor man eine engere Auswahl an Wachsen trifft wird der Schnee im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Detaillierte Messungen von Schnee – und Lufttemperatur, sowie Luftfeuchtigkeit sind notwendig, um später die richtige Mischung zusammenzustellen. Besonders von den osteuropäischen Vertretern der Zunft werden hier allerlei kuriose selbstgebaute Geräte verwendet. So sieht man kleine Schiffchen, welche die Spur herabsausen. Die Bandbreite zwischen den Nationen ist erstaunlich und vielfältig. Einige der Apparate erinnern mehr an die Raumfahrttechnik als an die Vorbereitung eines Skirennens.
Nach der akribischen Bestimmung des Schneezustandes werden die Wachsmischungen für den Tag ausgetüftelt. Diese werden auf die Testski aufgetragen. Die führenden Nationen testen mittels Lichtschrankentechnik bis zu 10 Paar Ski, welche alle den gleichen Schliff haben. Hier ist Genauigkeit gefragt, denn schon der Unterschied von ein paar Hundertstel Sekunden ist bei der Leistungsdichte an der Weltspitze über Sieg oder Niederlage entscheidend. Da auch das subjektive Gleitgefühl wichtig ist, probiert man die besten Mischungen danach auf der Wettkampfstrecke. Durch unterschiedliche mikroklimatische Bedingungen können sich die Gleiteigenschaften auf der Runde erheblich ändern.
Erst jetzt werden die Ski der Athleten vorbereitet. Ändern sich die Wetterbedingungen dauert die Präparation bis kurz vor dem Start an.
Sind die Athleten auf der Strecke wird es ruhig im Containerdorf. Ein Großteil der Techniker steht zur Durchgabe von Zeiten oder mit Ersatzmaterial an der Strecke. Andere schauen sich die Rennen von der Leinwand aus an, und ruhen sich etwas für die folgenden Tests aus.
Nach den Wettkämpfen kehrt Ruhe im Stadion ein, aber aus den Wachskabinen wird noch lange Licht scheinen.
Die einen nennen es eine Wissenschaft, für andere ist es Mittel zum Zweck, aber in einem Punkt sind sich alle einig: das richtiges Wachsen ist der Garant für Spaß und Erfolg.
Bereits früh morgens herrscht im Athletendorf emsiges Treiben. Draußen gefriert noch der Atem, in den Kabinen der Teams dampfen schon wieder die Bügeleisen. In den rund 150 Containern werden unzählige Ski vorbereitet. Je nach Finanzlage der Mannschaften stehen bis zu 12 Serviceleuten in den Boxen. Bevor man eine engere Auswahl an Wachsen trifft wird der Schnee im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Detaillierte Messungen von Schnee – und Lufttemperatur, sowie Luftfeuchtigkeit sind notwendig, um später die richtige Mischung zusammenzustellen. Besonders von den osteuropäischen Vertretern der Zunft werden hier allerlei kuriose selbstgebaute Geräte verwendet. So sieht man kleine Schiffchen, welche die Spur herabsausen. Die Bandbreite zwischen den Nationen ist erstaunlich und vielfältig. Einige der Apparate erinnern mehr an die Raumfahrttechnik als an die Vorbereitung eines Skirennens.
Nach der akribischen Bestimmung des Schneezustandes werden die Wachsmischungen für den Tag ausgetüftelt. Diese werden auf die Testski aufgetragen. Die führenden Nationen testen mittels Lichtschrankentechnik bis zu 10 Paar Ski, welche alle den gleichen Schliff haben. Hier ist Genauigkeit gefragt, denn schon der Unterschied von ein paar Hundertstel Sekunden ist bei der Leistungsdichte an der Weltspitze über Sieg oder Niederlage entscheidend. Da auch das subjektive Gleitgefühl wichtig ist, probiert man die besten Mischungen danach auf der Wettkampfstrecke. Durch unterschiedliche mikroklimatische Bedingungen können sich die Gleiteigenschaften auf der Runde erheblich ändern.
Erst jetzt werden die Ski der Athleten vorbereitet. Ändern sich die Wetterbedingungen dauert die Präparation bis kurz vor dem Start an.
Sind die Athleten auf der Strecke wird es ruhig im Containerdorf. Ein Großteil der Techniker steht zur Durchgabe von Zeiten oder mit Ersatzmaterial an der Strecke. Andere schauen sich die Rennen von der Leinwand aus an, und ruhen sich etwas für die folgenden Tests aus.
Nach den Wettkämpfen kehrt Ruhe im Stadion ein, aber aus den Wachskabinen wird noch lange Licht scheinen.







