Olympiasieger unter Dopingverdacht: Strafverfahren gegen Hoffmann eingeleitet
XC-Ski Redaktion am 18.05.2009 - 11:05 Uhr

Laut einem Bericht der österreichischen Tageszeitung "Kurier" soll gegen Olympiasieger Christian Hoffmann ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet worden sein.
Miteigentümer einer Blutzentrifuge?
Informationen des "Kuriers" zufolge soll Christian Hoffmann Miteigentümer einer Blutzentrifuge sein, mit deren Hilfe Blutdoping durchgeführt werden kann. Ebenfalls an der Zentrifuge beteiligt seien die Radprofis Bernhard Kohl und Michael Rassmusen. Ersterer hat bereits vor Monaten gestanden, Blutdoping betrieben zu haben. Auf dem Gerät sollen mehrere DNA-Profile von Sportlern gefunden worden sein. Hoffmann wollen zudem mehrere Zeugen im Sommer 2008 an einem Standort der Zentrifuge in Linz gesehen haben. Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten wehrte sich Hoffmann gegen die Vorwürfe: "Das ist absoluter Blödsinn und völlig aus der Luft gegriffen. Ich kenne weder Kohl oder Rasmussen noch eine Blutzentrifuge, die Vorwürfe sind absolut haltlos."
Olympiasieger und Weltmeister unter Verdacht
Christian Hoffmann ist einer der letzten Spezialisten im Skilanglauflager, die sich nur auf eine Stilart konzentrieren. 1999 holte er mit der österreichischen Staffel Gold bei der Heim-WM in Ramsau, 2002 Olympia-Gold über 30 Kilometer in Salt Lake City nach der Disqualifikation von Johann Mühlegg. Wegen eines nicht regelkonformen Verhältnisses von frisch gebildeten Blutzellen zum Hämoglobinwert war Hoffmann Ende März beim Weltcup-Finale im schwedischen Falun von der FIS mit einer 14-tägigen Schutzsperre belegt worden. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hatte damals gegen die Sperre Einspruch eingelegt, weil ein durchgeführter Nachtest völlig andere Resultate als jener der FIS ergab.
Quelle: Kurier, OÖ-Nachrichten, sueddeutsche.de
Miteigentümer einer Blutzentrifuge?
Informationen des "Kuriers" zufolge soll Christian Hoffmann Miteigentümer einer Blutzentrifuge sein, mit deren Hilfe Blutdoping durchgeführt werden kann. Ebenfalls an der Zentrifuge beteiligt seien die Radprofis Bernhard Kohl und Michael Rassmusen. Ersterer hat bereits vor Monaten gestanden, Blutdoping betrieben zu haben. Auf dem Gerät sollen mehrere DNA-Profile von Sportlern gefunden worden sein. Hoffmann wollen zudem mehrere Zeugen im Sommer 2008 an einem Standort der Zentrifuge in Linz gesehen haben. Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten wehrte sich Hoffmann gegen die Vorwürfe: "Das ist absoluter Blödsinn und völlig aus der Luft gegriffen. Ich kenne weder Kohl oder Rasmussen noch eine Blutzentrifuge, die Vorwürfe sind absolut haltlos."
Olympiasieger und Weltmeister unter Verdacht
Christian Hoffmann ist einer der letzten Spezialisten im Skilanglauflager, die sich nur auf eine Stilart konzentrieren. 1999 holte er mit der österreichischen Staffel Gold bei der Heim-WM in Ramsau, 2002 Olympia-Gold über 30 Kilometer in Salt Lake City nach der Disqualifikation von Johann Mühlegg. Wegen eines nicht regelkonformen Verhältnisses von frisch gebildeten Blutzellen zum Hämoglobinwert war Hoffmann Ende März beim Weltcup-Finale im schwedischen Falun von der FIS mit einer 14-tägigen Schutzsperre belegt worden. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hatte damals gegen die Sperre Einspruch eingelegt, weil ein durchgeführter Nachtest völlig andere Resultate als jener der FIS ergab.
Quelle: Kurier, OÖ-Nachrichten, sueddeutsche.de
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