Dopingskandal im russischen Langlauf: Julija Tchepalova und Evgenij Dementiev gedopt
XC-Ski Redaktion am 25.08.2009 - 20:26 Uhr

Der russischen Nachrichtenagentur Allsport zufolge droht Russland ein neuer Dopingskandal. Julija Tchepalova, Evgenij Dementiev und Nina Rysina sollen während der Tour de Ski im Januar 2009 positiv auf EPO getestet worden sein.
Berufung auf sichere Quellen
Am heutigen Nachmittag vermeldete die russische Agentur Allsport in Berufung auf mindestens fünf sichere Quellen, dass die FIS den russischen Skiverband am gestrigen Montag über drei positive Dopingproben seiner Athleten bei der Tour de Ski im Januar diesen Jahres informiert habe. Bei den Athleten soll es sich um die zweifache Olympiasiegerin Julija Tchepalova, den Olympiasieger im Verfolgungsrennen von Turin, Evgenij Dementiev und die relativ unbekannte Athletin Nina Rysina handeln. Inzwischen wurde diese Meldung vom Präsidenten des russischen Skilanglaufverbandes, Vladimir Loginov, bestätigt.
Rücktritt aller drei Athleten
Nach Bekanntwerden der positiven Tests sollen Tchepalova und Dementiev ihren Rücktritt vom aktiven Rennsport in schriftlicher Form dem Verband gemeldet haben. Loginov gab allerdings zu bedenken: "Natürlich entbindet die Entscheidung zum Rücktritt, egal ob sie vor oder nach der offiziellen Bekanntmachung getroffen wurde, Tchepalova und Dementiev nicht von der Verantwortung. Sie werden gesperrt werden." Dementiev soll zudem nach Auskunft des russischen Teamchefs Yuri Charkovsky bereits seit letzter Saison an einer Lebererkrankung leiden, die ihn auch ohne Sperre zu einem Karriereende gezwungen hätte.
Gleiche Substanz wie im Biathlon
Bei der nachgewiesenen Dopingsubstanz soll es sich wie bei den drei Biathleten Ekaterina Iourieva, Albina Akhatova und Dmitri Yaroshenko um rekombinantes EPO handeln. Dies legt den Schluss nahe, dass alle sechs Athleten vom gleichen Lieferanten versorgt wurden. Yuri Charkovsky wollte zwar im Interview mit Allsport keinen Namen nennen, verwies aber bei der Suche nach dem Hintermann dieses Dopingvorfalls auf einen Namen, der angeblich schon seit längerem in der russischen Presse genannt werde.
Quelle: Allsportinfo.ru
Berufung auf sichere Quellen
Am heutigen Nachmittag vermeldete die russische Agentur Allsport in Berufung auf mindestens fünf sichere Quellen, dass die FIS den russischen Skiverband am gestrigen Montag über drei positive Dopingproben seiner Athleten bei der Tour de Ski im Januar diesen Jahres informiert habe. Bei den Athleten soll es sich um die zweifache Olympiasiegerin Julija Tchepalova, den Olympiasieger im Verfolgungsrennen von Turin, Evgenij Dementiev und die relativ unbekannte Athletin Nina Rysina handeln. Inzwischen wurde diese Meldung vom Präsidenten des russischen Skilanglaufverbandes, Vladimir Loginov, bestätigt.
Rücktritt aller drei Athleten
Nach Bekanntwerden der positiven Tests sollen Tchepalova und Dementiev ihren Rücktritt vom aktiven Rennsport in schriftlicher Form dem Verband gemeldet haben. Loginov gab allerdings zu bedenken: "Natürlich entbindet die Entscheidung zum Rücktritt, egal ob sie vor oder nach der offiziellen Bekanntmachung getroffen wurde, Tchepalova und Dementiev nicht von der Verantwortung. Sie werden gesperrt werden." Dementiev soll zudem nach Auskunft des russischen Teamchefs Yuri Charkovsky bereits seit letzter Saison an einer Lebererkrankung leiden, die ihn auch ohne Sperre zu einem Karriereende gezwungen hätte.
Gleiche Substanz wie im Biathlon
Bei der nachgewiesenen Dopingsubstanz soll es sich wie bei den drei Biathleten Ekaterina Iourieva, Albina Akhatova und Dmitri Yaroshenko um rekombinantes EPO handeln. Dies legt den Schluss nahe, dass alle sechs Athleten vom gleichen Lieferanten versorgt wurden. Yuri Charkovsky wollte zwar im Interview mit Allsport keinen Namen nennen, verwies aber bei der Suche nach dem Hintermann dieses Dopingvorfalls auf einen Namen, der angeblich schon seit längerem in der russischen Presse genannt werde.
Quelle: Allsportinfo.ru
Randt am 26.08.09 14:38 Uhr
Traurig daß Julia mit dabei ist- leistungsmäßig hat man davon zuletzt nicht gespürt--- anscheinnd ist Doping ein hochwichtiger psychol.Anreiz.
So wie im Wintersport ist es aber auch Zeit in den Sommersportarten die fade Behandlung des Dopings abzulegen.
Julia! Eigentlich ziemlich symphatisch -oder nicht? Mußte das sein?
Traurig daß Julia mit dabei ist- leistungsmäßig hat man davon zuletzt nicht gespürt--- anscheinnd ist Doping ein hochwichtiger psychol.Anreiz.
So wie im Wintersport ist es aber auch Zeit in den Sommersportarten die fade Behandlung des Dopings abzulegen.
Julia! Eigentlich ziemlich symphatisch -oder nicht? Mußte das sein?
M.S. am 26.08.09 11:17 Uhr
Mich würde ja mal interessieren warum das so lange gedauert hat bis die FIS das mitteilt. Bei den Biathleten ging das ja schneller aber immernoch nicht schnell genug so dass Tchepalova und Dementiev hätten gewarnt sein können.
Mich würde ja mal interessieren warum das so lange gedauert hat bis die FIS das mitteilt. Bei den Biathleten ging das ja schneller aber immernoch nicht schnell genug so dass Tchepalova und Dementiev hätten gewarnt sein können.
petra hahne am 25.08.09 21:12 Uhr
ich frage mich ob tschepalowa deswegen zum biathlon wechseln wollte weil sie der meinung war da könne man besser dopen? aber hauptsache sie und alle anderen doper sind weg vom fenster!
kann die lebererkrankung vielleicht durch jahrelanges? doping hervorgerufen worden sein?
ich frage mich ob tschepalowa deswegen zum biathlon wechseln wollte weil sie der meinung war da könne man besser dopen? aber hauptsache sie und alle anderen doper sind weg vom fenster!
kann die lebererkrankung vielleicht durch jahrelanges? doping hervorgerufen worden sein?
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Tchepalova war insgesamt dreimal Olympiasiegerin - 1998 und 2002 sowie 2006 in der Staffel.