Dopingverdacht: Matveeva positiv auf EPO?

XC-Ski Redaktion am 23.03.2009 - 14:05 Uhr
Natalia Matveeva
Nach den Diskussionen um versehentlich vernichtete positive A-Proben unter anderem von russischen Langläufern wurde nun ein weiterer Fall bekannt. Angeblich soll es sich dabei um die Sprinterin Natalia Matveeva handeln.

EPO in der A-Probe?
Wie die russische Sportagentur Allsport berichtet, soll die Sprintspezialistin im Januar beim Weltcup in Vancouver positiv auf EPO getestet worden sein. Sie hatte damals den siebten Rang im Sprint erreicht und wurde Sechste im Teamsprint. Berichten zufolge soll die B-Probe am späten Montag Abend mitteleuropäischer Zeit geöffnet werden. Von russischer Seite gibt es bisher nur inoffizielle Aussagen: "Bis die Ergebnisse der B-Probe vorliegen gibt es keine offizielle Stellungnahme", erklärte die Cheftrainerin des Damen-Sprintteams, Tatiana Revina. "Aber ich bin mir sicher, dass kein Doping im Fall von Natalia Matveeva vorliegt und dass die Analyse der A-Proben sich als ein Fehler herausstellen. Wir verwenden keine Doping-Technologie und Produkte, es gab kein Doping."

Medaille in Liberec knapp verpasst
Ihr bisher bestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften fuhr Natala Matveeva erst kürzlich bei den Titelkämpfen in Liberec ein, wo sie als Sprint-Vierte eine Medaille knapp verpasste. Im Weltcup hat die 22-Jährige bereits einen Sieg auf ihrem Konto, einen weiteren im Teamsprint. Besonders zu beachten ist sie im Freistil, wo immer mit einem Finaleinzug gerechnet werden muss. Ihre bisher einzige Medaille errang die damals 19-Jährige bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2006, wo sie Silber hinter Astrid Jacobsen gewann.

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