Prominente Läufer beenden ihre Karriere
XC-Ski/Redaktion am 04.04.2007 - 12:01 Uhr
Mit dem Saisonende haben auch einige der erfolgreichsten Läuferinnen und Läufer ihr Karriereende bekannt gegeben. Im Damenbereich tritt die Tschechin Katerina Neumannova ähnlich wie Viola Bauer mit einem Erfolgserlebnis von der Weltcup-Bühne ab.
Langlaufkönigin Neumannova
Beim letzten Rennen der Saison im schwedischen Falun schaffte sie als zweite noch einmal den Sprung aufs Podium und beendete einen erfolgreichen Weltcup-Winter. Mit zwei Weltcupsiegen, Platz fünf bei der Tour de Ski, dem dritten Platz im Gesamtweltcup und natürlich der Verteidigung ihres Weltmeistertitels über die zehn Kilometer im freien Stil beendet sie ihre Karriere trotz konstanter Spitzenergebnisse und der anstehenden WM im tschechischen Liberec 2009. Nun möchte sich die 34-jährige hauptsächlich ihrer Familie widmen. Im Laufe ihrer Karriere nahm sie an fünf Olympischen Spielen und acht Weltmeisterschaften teil. Höhepunkt war der Gewinn der Goldmedaille über 30 Kilometer Massenstart in der von ihr favorisierten freien Technik bei Olympia 2006.
Estil bleibt dem Skilanglauf verbunden
Auch Frode Estil, der seinen Rücktritt zum Saisonende schon lange ankündigte, wird dem norwegischen Team im kommenden Jahr nicht mehr als aktiver Läufer zur Verfügung stehen. Zwar plant er noch einmal bei den nationalen Titelkämpfen zu starten, doch der sechste Platz im Verfolgungsrennen und der Sieg mit der Staffel in Falun war definitiv sein letzter Weltcupauftritt. Ähnlich wie Neumannova kann Estil auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Bei den Olympischen Spielen 2002 im amerikanischen Salt Lake City hinterließ er mit dem Gewinn der Goldmedaille in der Verfolgung und Silber im Einzel über 15 Kilometer klassisch einen derart prägenden Eindruck, dass man im Langlaufstadion von Soldier Hollow gleich einen Hügel nach ihm benannte. Größter Erfolg in der abgelaufenen Saison war der Gewinn der Silbermedaille über den langen Kanten in Sapporo. Auch in Zukunft wird der sympathische Norweger dem Nordischen Sport als Trainer am Skigymnasium Meraker erhalten bleiben.
Michail Botvinov beendet aktive Karriere
Für den Wahl-Österreicher Michail Botvinov ging mit dem Weltcup im schwedischen Falun ebenfalls die aktive Karriere zu Ende. Sein letztes Rennen beendete der in Russland geboren Botvinov auf Rang 53. Vor zehn Jahren erhielt Boti, wie er von allen Seiten genannt wird, die österreichische Staatbürgerschaft und feierte fortan seine größten Erfolge. Höhepunkt war sicherlich der Gewinn der Silbermedaille über 30 Kilometer Massenstart bei Olympia 2002. Vier Jahre später gewann er in Turin noch einmal olympisches Edelmetall und wurde Dritter im 50 Kilometer Rennen. Im Laufe seiner langen Karriere nahm Botvinov acht mal bei Weltmeisterschaften teil und gewann 1999 bei der Heim-WM in der Ramsau überraschend Gold mit der Staffel. In der abgelaufenen Saison feierte der 39-jährige mit Platz 16 im Schweizer Davos sein bestes Weltcupresultat.
Neben den drei genannten Athleten und der deutschen Viola Bauer, die ebenfalls in Falun ihr letztes Weltcuprennen lief (XC-Ski berichtete), hat auch die Finnin Milla Saari ihre Karriere als Langläuferin beendet. Weitere Athleten haben sich noch etwas Bedenkzeit erbeten und werden nun versuchen zu ergründen, ob sie sich für die kommende Saison ohne WM oder Olympia noch ausreichend motivieren können.
Langlaufkönigin Neumannova
Beim letzten Rennen der Saison im schwedischen Falun schaffte sie als zweite noch einmal den Sprung aufs Podium und beendete einen erfolgreichen Weltcup-Winter. Mit zwei Weltcupsiegen, Platz fünf bei der Tour de Ski, dem dritten Platz im Gesamtweltcup und natürlich der Verteidigung ihres Weltmeistertitels über die zehn Kilometer im freien Stil beendet sie ihre Karriere trotz konstanter Spitzenergebnisse und der anstehenden WM im tschechischen Liberec 2009. Nun möchte sich die 34-jährige hauptsächlich ihrer Familie widmen. Im Laufe ihrer Karriere nahm sie an fünf Olympischen Spielen und acht Weltmeisterschaften teil. Höhepunkt war der Gewinn der Goldmedaille über 30 Kilometer Massenstart in der von ihr favorisierten freien Technik bei Olympia 2006.
Estil bleibt dem Skilanglauf verbunden
Auch Frode Estil, der seinen Rücktritt zum Saisonende schon lange ankündigte, wird dem norwegischen Team im kommenden Jahr nicht mehr als aktiver Läufer zur Verfügung stehen. Zwar plant er noch einmal bei den nationalen Titelkämpfen zu starten, doch der sechste Platz im Verfolgungsrennen und der Sieg mit der Staffel in Falun war definitiv sein letzter Weltcupauftritt. Ähnlich wie Neumannova kann Estil auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Bei den Olympischen Spielen 2002 im amerikanischen Salt Lake City hinterließ er mit dem Gewinn der Goldmedaille in der Verfolgung und Silber im Einzel über 15 Kilometer klassisch einen derart prägenden Eindruck, dass man im Langlaufstadion von Soldier Hollow gleich einen Hügel nach ihm benannte. Größter Erfolg in der abgelaufenen Saison war der Gewinn der Silbermedaille über den langen Kanten in Sapporo. Auch in Zukunft wird der sympathische Norweger dem Nordischen Sport als Trainer am Skigymnasium Meraker erhalten bleiben.
Michail Botvinov beendet aktive Karriere
Für den Wahl-Österreicher Michail Botvinov ging mit dem Weltcup im schwedischen Falun ebenfalls die aktive Karriere zu Ende. Sein letztes Rennen beendete der in Russland geboren Botvinov auf Rang 53. Vor zehn Jahren erhielt Boti, wie er von allen Seiten genannt wird, die österreichische Staatbürgerschaft und feierte fortan seine größten Erfolge. Höhepunkt war sicherlich der Gewinn der Silbermedaille über 30 Kilometer Massenstart bei Olympia 2002. Vier Jahre später gewann er in Turin noch einmal olympisches Edelmetall und wurde Dritter im 50 Kilometer Rennen. Im Laufe seiner langen Karriere nahm Botvinov acht mal bei Weltmeisterschaften teil und gewann 1999 bei der Heim-WM in der Ramsau überraschend Gold mit der Staffel. In der abgelaufenen Saison feierte der 39-jährige mit Platz 16 im Schweizer Davos sein bestes Weltcupresultat.
Neben den drei genannten Athleten und der deutschen Viola Bauer, die ebenfalls in Falun ihr letztes Weltcuprennen lief (XC-Ski berichtete), hat auch die Finnin Milla Saari ihre Karriere als Langläuferin beendet. Weitere Athleten haben sich noch etwas Bedenkzeit erbeten und werden nun versuchen zu ergründen, ob sie sich für die kommende Saison ohne WM oder Olympia noch ausreichend motivieren können.
Fotoserie: Prominente Läufer beenden ihre Karriere




