Sachenbacher und Filbrich müssen weiter abwarten

Mario Felgenhauer am 21.10.2006 - 10:15 Uhr
Auch eine Woche vor dem Weltcupstart in Düsseldorf steht noch nicht fest, ob Evi Sachenbacher-Stehle und Jens Filbrich eine Ausnahmegenehmigung der FIS erhalten.

Im Rahmen ihrer Präsentation beim Forum Nordicum in Antholz gab FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis auf Nachfrage bekannt, dass eine Entscheidung für oder gegen eine Ausnahmegenehmigung noch nicht getroffen sei, aber noch vor dem Weltcup in Düsseldorf erwartet werde. Nach DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach, der Tags zuvor referierte, sei die sechswöchige Frist zur Bearbeitung des Antrags auf die Genehmigung aber bereits Mitte Oktober abgelaufen. Die Ergebnisse der Belastungsstudie, die eigentlich zur Entscheidung hätten beitragen sollen, werden nach Auskunft der FIS sogar erst vor dem Weltcup in Kuusamo der Öffentlichkeit präsentiert.

Weiterhin erklärte Lewis auf Nachfrage, dass Bengt Saltin, trotz seines Rücktritts als Chef der Medizinischen Kommission und als FIS Antidoping Experte, die Studie, die unter Federführung der WADA durchgeführt wird, zu Ende bringen wird. Saltin hatte gegenüber XC-Ski.de erklärt, er gebe keine Erklärungen zur Studie mehr ab, da er sich aus dem Antidopingkampf zurückgezogen habe.

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