Skilanglauf in Norwegen: Jacobsen bei Radtraining schwer verletzt
Christian Döring am 29.06.2009 - 15:12 Uhr

Schock-Nachricht für die norwegische Langlauf-Nationalmannschaft und die gesamte Szene. Astrid Uhrenholdt Jacobsen, Sprint-Weltmeisterin von Sapporo 2007, stürzte heute beim Radtraining und verletzte sich in Folge dessen schwer. Momentan befindet sich das norwegische Damenteam auf einem Lehrgang in Sjusjøen, ein wenig oberhalb vom Skimekka Lillehammer.
Mehrere Frakturen
Ersten Untersuchungen nach zog sich Jacobsen mehrere Knochenbrüche zu, darunter der Bruch des Kiefers, eine Ellenbogenfraktur sowie eine Fraktur im Rückenbereich. Weitere Erkenntnisse sollen eingehendere Untersuchungen im Osloer Ullevål-Krankenhaus bringen. Wie lange die 22-Jährige Hauptstädterin ausfallen wird, ist noch unklar. Der Mannschaftsarzt wollte diesbezüglich keine genauen Angaben machen.
Weltmeisterin und Pechvogel
Die Karriere von Astrid Jacobsen verlief anfangs kometenhaft. Im Februar 2007 gewann sie im japanischen Sapporo den klassischen Sprint bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft vor Petra Majdic und Virpi Kuitunen, ohne vorher auch nur einen Weltcuptriumph gefeiert zu haben. Einige Tage später fügte sie ihrer Edelmetall-Sammlung mit der Staffel noch eine Bronzemedaille hinzu. Doch im Sommer 2008 musste Jacobsen an beiden Achillessehnen operiert werden und fand danach nicht mehr in Tritt. Mit einem guten Sommertraining in diesem Jahr wollte sie aber ihre Top-Form für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver zurückfinden. Dabei befand sie sich auf einem guten Weg.
Comeback ungewiss
Wann sie nun wieder trainieren kann, ist ungewiss. Es scheint fast, als wäre sie vom Pech verfolgt. Ähnlich sieht das ihr Coach Egil Kristiansen, der sie ins Krankenhaus begleitete: "Ich fuhr ein wenig hinter dem Team her und musste auf einmal Astrid helfen. Die anderen Mädchen sagten mir, sie hätte die Vorderbremse zu hart gedrückt und sei dann geradewegs vorne über den Lenker gefallen - um dann hart auf dem steinigen Boden aufzuschlagen. Es ist sehr bitter, denn Astrid kam wieder richtig in Form. Aber wir geben sie nicht auf, sie wird zurückkommen!"
Mehrere Frakturen
Ersten Untersuchungen nach zog sich Jacobsen mehrere Knochenbrüche zu, darunter der Bruch des Kiefers, eine Ellenbogenfraktur sowie eine Fraktur im Rückenbereich. Weitere Erkenntnisse sollen eingehendere Untersuchungen im Osloer Ullevål-Krankenhaus bringen. Wie lange die 22-Jährige Hauptstädterin ausfallen wird, ist noch unklar. Der Mannschaftsarzt wollte diesbezüglich keine genauen Angaben machen.
Weltmeisterin und Pechvogel
Die Karriere von Astrid Jacobsen verlief anfangs kometenhaft. Im Februar 2007 gewann sie im japanischen Sapporo den klassischen Sprint bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft vor Petra Majdic und Virpi Kuitunen, ohne vorher auch nur einen Weltcuptriumph gefeiert zu haben. Einige Tage später fügte sie ihrer Edelmetall-Sammlung mit der Staffel noch eine Bronzemedaille hinzu. Doch im Sommer 2008 musste Jacobsen an beiden Achillessehnen operiert werden und fand danach nicht mehr in Tritt. Mit einem guten Sommertraining in diesem Jahr wollte sie aber ihre Top-Form für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver zurückfinden. Dabei befand sie sich auf einem guten Weg.
Comeback ungewiss
Wann sie nun wieder trainieren kann, ist ungewiss. Es scheint fast, als wäre sie vom Pech verfolgt. Ähnlich sieht das ihr Coach Egil Kristiansen, der sie ins Krankenhaus begleitete: "Ich fuhr ein wenig hinter dem Team her und musste auf einmal Astrid helfen. Die anderen Mädchen sagten mir, sie hätte die Vorderbremse zu hart gedrückt und sei dann geradewegs vorne über den Lenker gefallen - um dann hart auf dem steinigen Boden aufzuschlagen. Es ist sehr bitter, denn Astrid kam wieder richtig in Form. Aber wir geben sie nicht auf, sie wird zurückkommen!"
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