Sprinter machen Straßen von Pontresina unsicher
Mario Felgenhauer am 27.01.2005 - 20:22 Uhr
Sprintweltmeister Thobias Fredriksson aus Schweden und die kanadische Olympiasiegerin in der Doppelverfolgung Beckie Scott haben am Mittwochabend den Grand Prix Pontresina mitten durch das Dorf gewonnen.
Fredriksson ließ sich im Prolog der 32 Läufer auf der 800 Meter langen Strecke auf der Dorfhauptstraße die zweitbeste Zeit stoppen. Schnellster war der junge amerikanische Sprintspezialist Andrew Newell. Beide arbeiteten sich erfolgreich durch die Viertel- und Halbfinals. Im Final stießen sie auf die beiden Italiener Renato Passini und Cristian Zorzi, dem GP-Sieger von 2003. Fredriksson, der seine Arbeit ganz auf die Olympiade 2006 in Turin ausrichtet, fiel im Finale zunächst auf den vierten Platz zurück, bevor er auf dem ansteigenden Rückweg ins Ziel die Spitze übernahm. Bis wenige Meter vor dem Ziel lieferte ihm der Amerikaner Newell Paroli, bevor sich dieser selber zu Fall brachte und von Zorzi (2.) und Passini (3.) auf den undankbaren vierten Platz verdrängt wurde.
Bester Deutscher wurde Christian Sieler auf Platz 7. Ihm folgten Johannes Bredl (8.), Toni Lang (10.), Tobi Angerer (14.) und Andi Stitzl (24.)
Bei den Damen blieb Beckie Scott den ganzen Abend ungeschlagen. Nach dem Prolog der 15 Läuferinnen gewann sie auch alle weiteren Durchgänge. Im Finale setzte sie sich sogar rund 15 Meter von Manuela Henkel und der als Siegesanwärterin gehandelten Claudia Künzel ab. Die Schweizerin und XC-Ski Korrespondentin Seraina Mischol arbeitete sich nach siebter Prologzeit immerhin bis ins Finale vor, blieb dort als Vierte aber ohne Chancen.
Rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten bei klirrender Kälte die zur Rennloipe umfunktionierte Hauptstrasse. Am Start waren Läuferinnen und Läufer aus neun Nationen, darunter acht Damen und sechs Herren aus den Top 30 des aktuellen Sprintweltcup-Klassementes.
Hinter Henkel und Künzel erreichten auch Steffi Böhler (6.), Viola Bauer (7.) und Anke Reschwamm (10.) gute Platzierungen.
Für den Pontresiner Langlauf Grand Prix 2006 darf mit einem noch prominenteren Teilnehmerfeld gerechnet werden: Zwei Wochen später beginnen die Olympischen Winterspiele in Turin. Zahlreiche Top-Läuferinnen und –läufer werden sich im Engadin auf die Rennen im ähnlich hoch gelegenen Olympia-Wettkampfgebiet Pragelato vorbereiten.
Fredriksson ließ sich im Prolog der 32 Läufer auf der 800 Meter langen Strecke auf der Dorfhauptstraße die zweitbeste Zeit stoppen. Schnellster war der junge amerikanische Sprintspezialist Andrew Newell. Beide arbeiteten sich erfolgreich durch die Viertel- und Halbfinals. Im Final stießen sie auf die beiden Italiener Renato Passini und Cristian Zorzi, dem GP-Sieger von 2003. Fredriksson, der seine Arbeit ganz auf die Olympiade 2006 in Turin ausrichtet, fiel im Finale zunächst auf den vierten Platz zurück, bevor er auf dem ansteigenden Rückweg ins Ziel die Spitze übernahm. Bis wenige Meter vor dem Ziel lieferte ihm der Amerikaner Newell Paroli, bevor sich dieser selber zu Fall brachte und von Zorzi (2.) und Passini (3.) auf den undankbaren vierten Platz verdrängt wurde.
Bester Deutscher wurde Christian Sieler auf Platz 7. Ihm folgten Johannes Bredl (8.), Toni Lang (10.), Tobi Angerer (14.) und Andi Stitzl (24.)
Bei den Damen blieb Beckie Scott den ganzen Abend ungeschlagen. Nach dem Prolog der 15 Läuferinnen gewann sie auch alle weiteren Durchgänge. Im Finale setzte sie sich sogar rund 15 Meter von Manuela Henkel und der als Siegesanwärterin gehandelten Claudia Künzel ab. Die Schweizerin und XC-Ski Korrespondentin Seraina Mischol arbeitete sich nach siebter Prologzeit immerhin bis ins Finale vor, blieb dort als Vierte aber ohne Chancen.
Rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten bei klirrender Kälte die zur Rennloipe umfunktionierte Hauptstrasse. Am Start waren Läuferinnen und Läufer aus neun Nationen, darunter acht Damen und sechs Herren aus den Top 30 des aktuellen Sprintweltcup-Klassementes.
Hinter Henkel und Künzel erreichten auch Steffi Böhler (6.), Viola Bauer (7.) und Anke Reschwamm (10.) gute Platzierungen.
Für den Pontresiner Langlauf Grand Prix 2006 darf mit einem noch prominenteren Teilnehmerfeld gerechnet werden: Zwei Wochen später beginnen die Olympischen Winterspiele in Turin. Zahlreiche Top-Läuferinnen und –läufer werden sich im Engadin auf die Rennen im ähnlich hoch gelegenen Olympia-Wettkampfgebiet Pragelato vorbereiten.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Sprint Grand Prix Pontresina (SUI) |
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