Norwegens Skiverband ohne Ambitionen für Rollskisport
Stefan Heim am 13.09.2007 - 12:44 Uhr
Norwegens Juniorenläufer spielten bei der Rollski-WM eine sehr gute Rolle. Der Sportchef des norwegischen Skiverbandes Åge Skinstad hat in naher Zukunft allerdings nicht vor, Läufer vom Verband zur nächsten Meisterschaft zu schicken.
Skinstad schickt keine Athleten mehr zu Wettkämpfen
"Rollskisport ist vor allem eine aktive Sportart in Ländern ohne Schnee im Winter", meint Skinstad. "Wir sehen das nicht negativ, aber wir haben nicht geplant, in Regie des Skiverbandes Läufer zu Rollskiwettkämpfen zu schicken", sagte er zu langrenn.com. "Wenn jemand Interesse hat, gibt es Möglichkeiten, die Initiative zu ergreifen. Wie ich es sehe, gibt es zwei Alternativen: Entweder muss man eine neue Abteilung im Verband schaffen oder es müssen ein paar Begeisterte ein eigenes Team gründen."
Junioren auf eigene Faust zur WM
Die vier Juniorenläufer Markus Moe, Ragnar Bragvin Andresen, Thomas Vestbø und Jonas Falck Eek sind auf eigene Initiative nach Kroatien gefahren. Einige der großen Rollskinationen haben eine eigene Nationalmannschaft, aber Skinstad glaubt nicht, dass es in Norwegen dafür genügend Interesse gibt. "Wir setzten voll auf Langlauf und haben keine Ambitionen für den Rollskisport. Wir haben dafür keine Sponsoren und kein Budget. Ich denke wir sind auch in Zukunft davon abhängig, dass die Läufer auf eigene Initiative zu Rollski-Weltmeisterschaften fahren. Wenn man sich dabei Hilfe wünscht, muss man natürlich nur fragen und dann können wir vielleicht helfen", erklärt Skinstad. Norwegen hat bei der Meisterschaft einige Medaillen gesammelt. Am Sonntag konnten sie die Meisterschaft mit Staffelgold für Markus Moe, Ragnar Bragvin Andresen und Jonas Falck Eek abschließen. Die "Jungs" finden, dass es dumm ist, dass Norwegen für Rollski nicht mehr Initiative ergreift. "Wenn ich die Möglichkeit bekomme, habe ich Lust nächstes Jahr wieder teilzunehmen", sagte Markus Moe zu langrenn.com.
Quelle: langrenn.com
Skinstad schickt keine Athleten mehr zu Wettkämpfen
"Rollskisport ist vor allem eine aktive Sportart in Ländern ohne Schnee im Winter", meint Skinstad. "Wir sehen das nicht negativ, aber wir haben nicht geplant, in Regie des Skiverbandes Läufer zu Rollskiwettkämpfen zu schicken", sagte er zu langrenn.com. "Wenn jemand Interesse hat, gibt es Möglichkeiten, die Initiative zu ergreifen. Wie ich es sehe, gibt es zwei Alternativen: Entweder muss man eine neue Abteilung im Verband schaffen oder es müssen ein paar Begeisterte ein eigenes Team gründen."
Junioren auf eigene Faust zur WM
Die vier Juniorenläufer Markus Moe, Ragnar Bragvin Andresen, Thomas Vestbø und Jonas Falck Eek sind auf eigene Initiative nach Kroatien gefahren. Einige der großen Rollskinationen haben eine eigene Nationalmannschaft, aber Skinstad glaubt nicht, dass es in Norwegen dafür genügend Interesse gibt. "Wir setzten voll auf Langlauf und haben keine Ambitionen für den Rollskisport. Wir haben dafür keine Sponsoren und kein Budget. Ich denke wir sind auch in Zukunft davon abhängig, dass die Läufer auf eigene Initiative zu Rollski-Weltmeisterschaften fahren. Wenn man sich dabei Hilfe wünscht, muss man natürlich nur fragen und dann können wir vielleicht helfen", erklärt Skinstad. Norwegen hat bei der Meisterschaft einige Medaillen gesammelt. Am Sonntag konnten sie die Meisterschaft mit Staffelgold für Markus Moe, Ragnar Bragvin Andresen und Jonas Falck Eek abschließen. Die "Jungs" finden, dass es dumm ist, dass Norwegen für Rollski nicht mehr Initiative ergreift. "Wenn ich die Möglichkeit bekomme, habe ich Lust nächstes Jahr wieder teilzunehmen", sagte Markus Moe zu langrenn.com.
Quelle: langrenn.com
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