Prolog der Rollski-WM bringt Vorentscheidung
Mario Felgenhauer am 31.08.2007 - 08:45 Uhr
Anders als bei vielen Weltcuprennen hat der Prolog zur Rollski-Weltmeisterschaft in Oroslavje (Kroatien) bereits zu einer Vorentscheidung im Kampf um den Verfolgungstitel geführt.
Große Abstände bei den Herren
Eigentlich hätte man ja damit rechnen können, dass die Leistungsdichte bei der Weltmeisterschaft zu einem knapperen Ergebnis als in so manchem Weltcuprennen führen würde. Das Anstiegsrennen in klassischer Technik über sechs Kilometer und 513 Höhenmeter bewirkte allerdings genau das Gegenteil. Mit Giorgio di Centa gewann ein Olympiasieger im Skilanglauf. Ihm folgten gleich drei seiner italienischen Landsleute auf den weiteren Plätzen und hinter Sergio Bonaldi bewies Alfio di Gregorio, dass er als Rollski-Spezialist nicht nur auf flachen Strecken gut zurecht kommt. Allerdings musste er bereits einen Rückstand von 56,3 Sekunden auf Di Centa in Kauf nehmen. Ein gutes Rennen zeigten Sebastia Bech und Jurij Propp, die als beste Deutsche auf Rang zehn und elf ins Ziel kamen. Ihr Rückstand betrug allerdings 2:21.6 beziehungsweise 2:45.5 Minuten.
Ungewohntes Bild bei den Damen
Bei den Damen findet man in Rollski-Kreisen relativ unbekannte Namen ganz vorne in der Ergebnisliste. Klare Bestzeit lief die Russin Tatiana Yambaeva. Sie konnte einen Vorsprung von 1:20.4 Minuten auf die zweitplatzierte Ukrainerin Lada Nesterenko herauslaufen. Elena Vedeneeva aus Russland platzierte sich als einzige bekannte Rollskiläuferin auf Rang drei. Die Gesamtführende im Weltcup, Maria Magnusson aus Schweden, kassierte knapp sechs Minuten Rückstand und kam über Platz 14 nicht hinaus. Mateja Bogatec aus Italien verzichtete auf einen Start und wird sich höchtswahrscheinlich für das Sprintrennen schonen.
Dominierende Nationen bei den Junioren
Mit ähnlichen Abständen wie bei den Herren werden auch die Junioren ins Verfolgungsrennen gehen. Bestzeit lief der Italiener Michele Galassi vor Robin Norum aus Schweden und Thomas Vestboe aus Norwegen. Insgesamt konnten sich drei Norweger, drei Italiener und ein Schwede die ersten sieben Plätze erkämpfen. Da hatte das starke russische und auch deutsche Team nichts entgegenzusetzen. Bester Deutscher wurde Kevin Zemmrich auf Rang 13 mit über drei Minuten Rückstand auf Galassi. Auf den Plätzen 15, 16 und 19 folgten Sten Kaiser, Jan Claudi und Torben Claudi.
Italienerin distanziert Juniorinnen-Feld
Die Italienerin Ileana Casali lief bei den Juniorinnen zur überragenden Bestzeit. Sie hatte im Ziel 2:11.1 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Russin Olga Abramova. Platz drei ging an die Ukrainerin Kateryna Tselska. Julia Köckritz konnte zwar mit Platz sechs das beste Ergebnis des Tages für den DSV herauslaufen, hat aber mit 3:38.9 Minuten Rückstand auf die Führende so gut wie keine Chance mehr auf den Titel. Theres Wolf und Theresa Monreal belegten die Plätze sieben und elf.
Bessere Chancen im Sprint
Nachdem der Prolog für das deutsche Team eher nicht so gut verlaufen ist, sollten die DSV-Athleten heute bessere Chancen im Sprintrennen haben. Dabei gilt es vor allem den Prolog zu überstehen und dann im KO-System möglichst weit zu kommen. Juniorinnen und Junioren haben durchaus Chancen auf Medaillen.
Große Abstände bei den Herren
Eigentlich hätte man ja damit rechnen können, dass die Leistungsdichte bei der Weltmeisterschaft zu einem knapperen Ergebnis als in so manchem Weltcuprennen führen würde. Das Anstiegsrennen in klassischer Technik über sechs Kilometer und 513 Höhenmeter bewirkte allerdings genau das Gegenteil. Mit Giorgio di Centa gewann ein Olympiasieger im Skilanglauf. Ihm folgten gleich drei seiner italienischen Landsleute auf den weiteren Plätzen und hinter Sergio Bonaldi bewies Alfio di Gregorio, dass er als Rollski-Spezialist nicht nur auf flachen Strecken gut zurecht kommt. Allerdings musste er bereits einen Rückstand von 56,3 Sekunden auf Di Centa in Kauf nehmen. Ein gutes Rennen zeigten Sebastia Bech und Jurij Propp, die als beste Deutsche auf Rang zehn und elf ins Ziel kamen. Ihr Rückstand betrug allerdings 2:21.6 beziehungsweise 2:45.5 Minuten.
Ungewohntes Bild bei den Damen
Bei den Damen findet man in Rollski-Kreisen relativ unbekannte Namen ganz vorne in der Ergebnisliste. Klare Bestzeit lief die Russin Tatiana Yambaeva. Sie konnte einen Vorsprung von 1:20.4 Minuten auf die zweitplatzierte Ukrainerin Lada Nesterenko herauslaufen. Elena Vedeneeva aus Russland platzierte sich als einzige bekannte Rollskiläuferin auf Rang drei. Die Gesamtführende im Weltcup, Maria Magnusson aus Schweden, kassierte knapp sechs Minuten Rückstand und kam über Platz 14 nicht hinaus. Mateja Bogatec aus Italien verzichtete auf einen Start und wird sich höchtswahrscheinlich für das Sprintrennen schonen.
Dominierende Nationen bei den Junioren
Mit ähnlichen Abständen wie bei den Herren werden auch die Junioren ins Verfolgungsrennen gehen. Bestzeit lief der Italiener Michele Galassi vor Robin Norum aus Schweden und Thomas Vestboe aus Norwegen. Insgesamt konnten sich drei Norweger, drei Italiener und ein Schwede die ersten sieben Plätze erkämpfen. Da hatte das starke russische und auch deutsche Team nichts entgegenzusetzen. Bester Deutscher wurde Kevin Zemmrich auf Rang 13 mit über drei Minuten Rückstand auf Galassi. Auf den Plätzen 15, 16 und 19 folgten Sten Kaiser, Jan Claudi und Torben Claudi.
Italienerin distanziert Juniorinnen-Feld
Die Italienerin Ileana Casali lief bei den Juniorinnen zur überragenden Bestzeit. Sie hatte im Ziel 2:11.1 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Russin Olga Abramova. Platz drei ging an die Ukrainerin Kateryna Tselska. Julia Köckritz konnte zwar mit Platz sechs das beste Ergebnis des Tages für den DSV herauslaufen, hat aber mit 3:38.9 Minuten Rückstand auf die Führende so gut wie keine Chance mehr auf den Titel. Theres Wolf und Theresa Monreal belegten die Plätze sieben und elf.
Bessere Chancen im Sprint
Nachdem der Prolog für das deutsche Team eher nicht so gut verlaufen ist, sollten die DSV-Athleten heute bessere Chancen im Sprintrennen haben. Dabei gilt es vor allem den Prolog zu überstehen und dann im KO-System möglichst weit zu kommen. Juniorinnen und Junioren haben durchaus Chancen auf Medaillen.
Fotoserie: Prolog der Rollski-WM bringt Vorentscheidung
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Rollski Weltmeisterschaft Oroslavje (Kroatien) Prolog |
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