Kowalzcyk und Pankratov siegen in der Doppelverfolgung
Nadine Gärtner am 23.01.2008 - 08:43 Uhr
Zu Beginn der Weltcup-Woche von Canmore standen bei Sonnenschein und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt die Doppelverfolgungen auf dem Programm, die die Polin Justyna Kowalczyk und der Russe Nikolai Pankratov für sich entschieden.
Kowalczyk nicht zu schlagen
Eine überaus starke Leistung bot die Polin Justyna Kowalczyk, die auf den letzten Kilometern das Tempo erhöhte, so dass niemand ihr mehr folgen konnte. Mit 16 Sekunden Rückstand erreichte die Russin Evgenia Medvedeva das Ziel, sie jubelte über ihren insgesamt dritten Podestplatz im Weltcup. Dritte wurde ihre Landsfrau Olga Rotcheva, die bei der Tour de Ski schon durch eine tolle Form auffiel. Zuvor hatte im Rennen lange die Ukrainerin Valentina Shevchenko für hohes Tempo gesorgt, am Ende musste sie sich jedoch mit dem vierten Rang vor der dritten Sportlerin der starken russischen Mannschaft begnügen. Arianna Follis wurde Sechste vor den beiden finnischen Läuferinnen Virpi Kuitunen und Aino Kaisa Saarinen.
Deutsche Läuferinnen nicht in den Top10
Die deutschen Teilnehmerinnen mussten sich geschlagen geben. Evi Sachenbacher-Stehle, Katrin Zeller und Steffi Böhler verloren bereits relativ früh den Anschluss an die Spitzengruppe, Claudia Nystad konnte noch etwas länger folgen. Schließlich verlor jedoch auch die Oberwiesenthalerin den Kontakt zu den Führenden und fiel fast noch in die Gruppe mit ihren Teamkolleginnen zurück. Dennoch schloss Nystad als Beste des DSV-Quartetts ab, sie wurde Zwölfte. Evi Sachenbacher-Stehle erreichte als 14. das Ziel, Katrin Zeller und Steffi Böhler als 18. und 19. überquerten nur wenige Sekunden später die Linie.
Mischol trotz Wechselfehler 15.
Einen kleinen Fauxpas leistete sich die Schweizerin Seraina Mischol, die nach der Hälfte des Rennens nur einen Ski wechselte und dadurch eine Runde mit Steigwachs skaten musste. Danach verlor sie natürlich zusätzlich Zeit beim Wechsel des zweiten Skis. Dennoch beendete sie die Doppelverfolgung als gute 15.
Pankratov siegt im Sprint
Es dauerte lange, bis im Rennen der Herren eine Vorentscheidung fiel. Erst auf den letzten Kilometern brach das Feld langsam auseinander, dennoch kam die 22-köpfige Spitzengruppe durch eine Abfahrt vor dem Ziel weitgehend gemeinsam an, so dass die endgültige Entscheidung im Sprint fallen musste. Hier hatte der Russe Nikolai Pankratov noch die besten Beine, der sich während des gesamten Rennens im Feld versteckt hatte. Er überspurtete die starken Italiener, die während eines Großteils der 30km viel gearbeitet hatten, und gewann vor Giorgio Di Centa. Um den dritten Platz lieferten sich die beiden DSV-Athleten Axel Teichmann und Tobias Angerer ein packendes Fotofinish, das zu Gunsten des Lobensteiners ausging. Zu Rennbeginn hatte Angerer durch einen Sturz wie schon oft in diesem Winter an Boden verloren. Die weiteren Plätze gingen an die Italiener Pietro Piller Cottrer und Valerio Checchi sowie die Schweden Anders Södergren und Johan Olsson. Jens Filbrich und René Sommerfeldt kamen ebenfalls mit der ersten Gruppe ins Feld und belegten die Positionen 15 und 18.
Kowalczyk nicht zu schlagen
Eine überaus starke Leistung bot die Polin Justyna Kowalczyk, die auf den letzten Kilometern das Tempo erhöhte, so dass niemand ihr mehr folgen konnte. Mit 16 Sekunden Rückstand erreichte die Russin Evgenia Medvedeva das Ziel, sie jubelte über ihren insgesamt dritten Podestplatz im Weltcup. Dritte wurde ihre Landsfrau Olga Rotcheva, die bei der Tour de Ski schon durch eine tolle Form auffiel. Zuvor hatte im Rennen lange die Ukrainerin Valentina Shevchenko für hohes Tempo gesorgt, am Ende musste sie sich jedoch mit dem vierten Rang vor der dritten Sportlerin der starken russischen Mannschaft begnügen. Arianna Follis wurde Sechste vor den beiden finnischen Läuferinnen Virpi Kuitunen und Aino Kaisa Saarinen.
Deutsche Läuferinnen nicht in den Top10
Die deutschen Teilnehmerinnen mussten sich geschlagen geben. Evi Sachenbacher-Stehle, Katrin Zeller und Steffi Böhler verloren bereits relativ früh den Anschluss an die Spitzengruppe, Claudia Nystad konnte noch etwas länger folgen. Schließlich verlor jedoch auch die Oberwiesenthalerin den Kontakt zu den Führenden und fiel fast noch in die Gruppe mit ihren Teamkolleginnen zurück. Dennoch schloss Nystad als Beste des DSV-Quartetts ab, sie wurde Zwölfte. Evi Sachenbacher-Stehle erreichte als 14. das Ziel, Katrin Zeller und Steffi Böhler als 18. und 19. überquerten nur wenige Sekunden später die Linie.
Mischol trotz Wechselfehler 15.
Einen kleinen Fauxpas leistete sich die Schweizerin Seraina Mischol, die nach der Hälfte des Rennens nur einen Ski wechselte und dadurch eine Runde mit Steigwachs skaten musste. Danach verlor sie natürlich zusätzlich Zeit beim Wechsel des zweiten Skis. Dennoch beendete sie die Doppelverfolgung als gute 15.
Pankratov siegt im Sprint
Es dauerte lange, bis im Rennen der Herren eine Vorentscheidung fiel. Erst auf den letzten Kilometern brach das Feld langsam auseinander, dennoch kam die 22-köpfige Spitzengruppe durch eine Abfahrt vor dem Ziel weitgehend gemeinsam an, so dass die endgültige Entscheidung im Sprint fallen musste. Hier hatte der Russe Nikolai Pankratov noch die besten Beine, der sich während des gesamten Rennens im Feld versteckt hatte. Er überspurtete die starken Italiener, die während eines Großteils der 30km viel gearbeitet hatten, und gewann vor Giorgio Di Centa. Um den dritten Platz lieferten sich die beiden DSV-Athleten Axel Teichmann und Tobias Angerer ein packendes Fotofinish, das zu Gunsten des Lobensteiners ausging. Zu Rennbeginn hatte Angerer durch einen Sturz wie schon oft in diesem Winter an Boden verloren. Die weiteren Plätze gingen an die Italiener Pietro Piller Cottrer und Valerio Checchi sowie die Schweden Anders Södergren und Johan Olsson. Jens Filbrich und René Sommerfeldt kamen ebenfalls mit der ersten Gruppe ins Feld und belegten die Positionen 15 und 18.






