Shevchenko und Checchi siegen im Freistil - Sommerfeldt Zweiter
Nadine Gärtner am 25.01.2008 - 21:59 Uhr
Am vorletzten Wettkampftag beim Weltcup im kanadischen Canmore standen die Freistil-Entscheidungen über 10 und 15 Kilometer auf dem Programm, bei denen Valentina Shevchenko und Valerio Checchi jubeln konnten.
Shevchenko feiert überlegen vierten Sieg
In überlegener Manier konnte die Ukrainierin Valentina Shevchenko den vierten Sieg ihrer Weltcupkarriere einfahren. Sie gewann mit 30,3 Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten Russin Evgenia Medvedeva und der zur Zeit extrem starken Polin Justyna Kowalczyk. Während die meisten Läuferinnen im letzten Renndrittel der äußerst anspruchsvollen Strecke und der Höhenluft Tribut zollen mussten, lief Shevchenko unbeirrt weiter und baute so ihren Vorsprung Sekunde um Sekunde aus. Die Italienerin Sabina Valbusa verpasste als Vierte das Podest und verwies Klassikspezialistin Petra Majdic und Sprint-Weltmeisterin Astrid Jacobsen sowie Olga Rotcheva und Arianna Follis auf die weiteren Plätze. Etwas mehr als eine Minute verlor die von Rückenschmerzen geplagte Virpi Kuitunen, die nach wie vor im Gesamtweltcup hinter der Schwedin Charlotte Kalla liegt. Hinter der Finnin rangierte sich Seraina Mischol ein, die als Zwölfte erneut ein gutes Resultat ablieferte.
Sachenbacher wird Neunte
Evi Sachenbacher-Stehle verlor eine Minute auf die Siegerin und belegte als beste Deutsche den neunten Rang. Ein klasse Rennen zeigte die Ibacherin Steffi Böhler, die als 14. zu überzeugen wusste. Schwer mit den Temperaturen zu kämpfen hatte Claudia Nystad, die bei 15 Grad unter Null nicht richtig in Gang kam und am Ende 16. wurde, Katrin Zeller kam als 18. ins Ziel.
Checchi mit Premierensieg - Sommerfeldt Zweiter
Ein spannendes Rennen sahen die wenigen Zuschauer vor Ort bei der Entscheidung im 15-km-Rennen der Herren, das zunächst die Schweden Hellner, Olsson und vor allem Anders Södergren dominierten. Doch in der zweiten Rennhälfte ließ der Schwede stark nach, so dass sich zunächst die Italiener Checchi, Piller Cottrer und Di Centa an die Spitze setzten. Aber René Sommerfeldt legte immer mehr zu und nahm Piller Cottrer auf den letzten Kilometern noch einige Sekunden ab. Im Ziel konnte Valerio Checchi über seinen ersten Weltcup-Erfolg jubeln, bislang stand er nur bei zwei Tour-Etappen auf dem Podest. Der Italiener legte 8,3 Sekunden zwischen sich und René Sommerfeldt. Pietro Piller Cottrer wurde Dritter. Knapp am Podest vorbei lief der Franzose Vincent Vittoz, der sich in der zweiten Rennhälfte deutlich steigerte und Giorgio di Centa noch auf den fünften Rang verwies.
Angerer und Teichmann abgeschlagen
Sehr schwer taten sich dagegen Axel Teichmann und vor allem Tobias Angerer bei seit dem Damenrennen deutlich angestiegenen Temperaturen, jedoch eisigem Wind. Während Axel Teichmann als 24. zumindest noch vereinzelte Weltcup-Punkte erringen konnte, enttäuschte Angerer als 39. maßlos. Zweitbester Deutscher wurde jedoch Jens Filbrich als 19. Einen Einbruch zu verzeichnen hatte auf den schweren Strecken auch der Schweizer Toni Livers, der zunächst aussichtsreich auf Top10-Kurs gelegen hatten. Schließlich erreichte er das Ziel als bester Schweizer als 23. mit über einer Minute Rückstand. Christian Hoffmann, der einzige Österreicher im Feld, wurde guter 17.
Shevchenko feiert überlegen vierten Sieg
In überlegener Manier konnte die Ukrainierin Valentina Shevchenko den vierten Sieg ihrer Weltcupkarriere einfahren. Sie gewann mit 30,3 Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten Russin Evgenia Medvedeva und der zur Zeit extrem starken Polin Justyna Kowalczyk. Während die meisten Läuferinnen im letzten Renndrittel der äußerst anspruchsvollen Strecke und der Höhenluft Tribut zollen mussten, lief Shevchenko unbeirrt weiter und baute so ihren Vorsprung Sekunde um Sekunde aus. Die Italienerin Sabina Valbusa verpasste als Vierte das Podest und verwies Klassikspezialistin Petra Majdic und Sprint-Weltmeisterin Astrid Jacobsen sowie Olga Rotcheva und Arianna Follis auf die weiteren Plätze. Etwas mehr als eine Minute verlor die von Rückenschmerzen geplagte Virpi Kuitunen, die nach wie vor im Gesamtweltcup hinter der Schwedin Charlotte Kalla liegt. Hinter der Finnin rangierte sich Seraina Mischol ein, die als Zwölfte erneut ein gutes Resultat ablieferte.
Sachenbacher wird Neunte
Evi Sachenbacher-Stehle verlor eine Minute auf die Siegerin und belegte als beste Deutsche den neunten Rang. Ein klasse Rennen zeigte die Ibacherin Steffi Böhler, die als 14. zu überzeugen wusste. Schwer mit den Temperaturen zu kämpfen hatte Claudia Nystad, die bei 15 Grad unter Null nicht richtig in Gang kam und am Ende 16. wurde, Katrin Zeller kam als 18. ins Ziel.
Checchi mit Premierensieg - Sommerfeldt Zweiter
Ein spannendes Rennen sahen die wenigen Zuschauer vor Ort bei der Entscheidung im 15-km-Rennen der Herren, das zunächst die Schweden Hellner, Olsson und vor allem Anders Södergren dominierten. Doch in der zweiten Rennhälfte ließ der Schwede stark nach, so dass sich zunächst die Italiener Checchi, Piller Cottrer und Di Centa an die Spitze setzten. Aber René Sommerfeldt legte immer mehr zu und nahm Piller Cottrer auf den letzten Kilometern noch einige Sekunden ab. Im Ziel konnte Valerio Checchi über seinen ersten Weltcup-Erfolg jubeln, bislang stand er nur bei zwei Tour-Etappen auf dem Podest. Der Italiener legte 8,3 Sekunden zwischen sich und René Sommerfeldt. Pietro Piller Cottrer wurde Dritter. Knapp am Podest vorbei lief der Franzose Vincent Vittoz, der sich in der zweiten Rennhälfte deutlich steigerte und Giorgio di Centa noch auf den fünften Rang verwies.
Angerer und Teichmann abgeschlagen
Sehr schwer taten sich dagegen Axel Teichmann und vor allem Tobias Angerer bei seit dem Damenrennen deutlich angestiegenen Temperaturen, jedoch eisigem Wind. Während Axel Teichmann als 24. zumindest noch vereinzelte Weltcup-Punkte erringen konnte, enttäuschte Angerer als 39. maßlos. Zweitbester Deutscher wurde jedoch Jens Filbrich als 19. Einen Einbruch zu verzeichnen hatte auf den schweren Strecken auch der Schweizer Toni Livers, der zunächst aussichtsreich auf Top10-Kurs gelegen hatten. Schließlich erreichte er das Ziel als bester Schweizer als 23. mit über einer Minute Rückstand. Christian Hoffmann, der einzige Österreicher im Feld, wurde guter 17.






