Stimmen zum Klassiksprint in Canmore

2b-Sportredaktion am 24.01.2008 - 10:59 Uhr
Nach den Klassiksprints in Canmore äußerten sich die Sieger zu ihrem Wettkampf, der bei besten äußeren Bedingungen stattfand.

Petra Majdic (SLO):
Das Rennen war perfekt für mich. Kurz vor dem Ziel dachte ich, ich würde es nicht schaffen. Aber ich habe es geschafft! Astrid ist sehr stark im Sprint. Es wurde sehr eng. Das war sehr gut für mich. Nun habe ich Motivation, also ist es perfekt. Es ist viel besser, mit 30m Vorsprung zu gewinnen, als die Linie zu überqueren und nicht zu wissen, wer gewonnen hat. Die Strecken hier sind nicht so leicht, wie sie aussehen. Sie waren sehr hart, ständig Positionskämpfe. Eine Menge Plätze wurden noch im Zielsprint getauscht.

Astrid Jacobsen (NOR):
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen heute. Ich bin nicht so gut gelaufen in der Tour de Ski. Es ist toll, das gute Gefühl wiederzufinden. Ich habe versucht, auf den letzten hundert Metern nach vorn zu kommen. Ich hatte eine Woche zu Hause, bevor ih nach Kanada flog. Aber hier bin ich nun auch schon über eine Woche. Mein Ziel für diese Saison ist, im Sprintweltcup auf dem Podium zu landen. Ich werde es versuchen. Wir haben nicht mehr als die Hälfte des diesjährigen Weltcups bisher gelaufen. Da kommt noch einiges mehr.

Justyna Kowalcyzk (POL):
Das war das erste Mal, dass ich im Klassiksprint auf dem Podest stand. Das ist sehr gut für mich. Die Strecke war hart und kalt, aber für mich ist es das Beste.


Boerre Naess (NOR):
Ich habe mich für Doppelstockschub entschieden und das war sehr gut. Ich fühlte mich stärker und stärker während des Viertelfinals, Halbfinals und Finales. Es war ein sehr guter Tag für mich. Ich bin auf Skatingski gelaufen. Das war sehr hart, besonders am höchsten Punkt. Auf dem Weg zur Ziellinie waren die letzten 100 oder 200m sehr lang. Wenn du deine Kraft vorher verlierst, bist du verloren. Ich hoffe auf dieselben Ergebnisse am Samstag.

Ola Vigen Hattestad (NOR):
Es war ein harter Tag für mich. Ich habe auch den Doppelstockschub gewählt. Der letzte Anstieg war sehr hart. Mein nächstes Renne ist am Samstag und ich werde dann hoffentlich gut in Form sein. Ich glaube, ich bin Zweiter insgesamt jetzt. Hoffentlich werden noch eine Menge guter Sprintrennen folgen in diesem Winter.

Eldar Roenning (NOR):
In der Qualifikation und im Viertelfinale habe ich Klassikski benutzt, um meine Arme und meinen Oberkörper zu schonen. Ich habe im Halbfinale und Finale dann Skatingski genommen und mich sehr stark gefühlt. Aber am Ende waren Boerre und Ola stärker. Ich bin nicht sicher, wie die Rennen am Samstag laufen werden. Hoffentlich kann dieses Ergebnis etwas ändern. Ich war hier bereits einmal zuvor. Canmore gefällt mir sehr gut. Gestern lief es nicht so gut, aber heute habe ich es deutlich besser gemacht. Norwegische Langläufer trainieren eine Menge ihren Oberkörper. Einige Läufer sind sehr stark im Doppelstockschub und einige im Klassischen. In klassischen Rennen haben wir diese beiden Aspekte.

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