Teichmann geht optimistisch in neue Saison

XC-Ski/Robert Heinz am 16.11.2006 - 10:38 Uhr
Vor seinem Saisonstart am kommenden Wochenende im schwedischen Gällivare hat Axel Teichmann exklusiv mit XC-Ski über seine aktuelle Form und seine Saisonziele gesprochen. Trotz des immer noch großen Trainingsrückstandes geht er jedoch optimistisch in die Weltcupsaison.

Optimistisch trotz Trainingsrückstand
Nachdem Axel Teichmann das international besetzte Trainingsrennen im finnischen Muonio aufgrund einer leichten Erkältung vorsichtshalber ausgelassen hat, steigt er nun am kommenden Wochenende in die Weltcupsaison 2006/2007 ein. Bei den ersten Distanzrennen des Weltcupwinters in Gällivare wird Axel aufgrund seiner sehr guten persönlichen Verfassung optimistisch an den Start gehen. Und das trotz des immer noch sehr beträchtlichen Trainingsrückstandes, welcher nach seiner Verletzung im Frühsommer diesen Jahres ursprünglich etwa 2000 Kilometer betrug.

Hauptziel WM 2007
Oberstes Ziel für die Saison 2006/2007 bleibt auch für Axel Teichmann die Weltmeisterschaft im japanischen Sapporo. Nach den beiden Rennwochenenden in Gällivare und Kuusamo wird er den Weltcup im italienischen Cogne zu Trainingszwecken auslassen und erst in La Clusaz wieder an den Start gehen. Selbst gestecktes Ziel für Axel Teichmann ist die vorzeitige Qualifikation für die WM in Sapporo noch vor Weihnachten. Dabei plant er Einsätze in den Staffelwettbewerben fest mit ein.

Weltcupauftakt entscheidet über Start bei Tour de Ski
Ob er bei der neuen Tour de Ski an den Start gehen wird hängt von dem Verlauf der ersten Rennen ab. Je nach seiner persönlichen und gesundheitlichen Verfassung wird man entscheiden ob ein Start bei der Tour Sinn macht oder nicht. Als einer der besten Allrounder im Weltcupgeschehen sollte die Tour de Ski Axel eigentlich liegen. Voraussetzung ist dabei allerdings Gesundheit und Verletzungsfreiheit.

Zufrieden mit Materialwechsel
Vom Wechsel von Fischer zum norwegischen Skifabrikant Madshus zeigt sich Axel sehr zufrieden. Vor allem im Skatingbereich hat er ein gutes Gefühl und kann Fortschritte verzeichnen. Im klassischen Stil fehlt jedoch noch etwas die Testarbeit mit den für ihn passenden Skihärten und Spannungen. Das Serviceteam von Madshus gibt sich aber, laut Axel, alle Mühe und leistet sehr gute Arbeit um noch alles vor und während der ersten Rennen in den Griff zu bekommen.

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