"Die längste Kunstschneestrecke"

Peter Schlickenrieder am 04.12.2006 - 10:31 Uhr
Der Marcialonga bot in den letzten Jahren immer wieder die längste Kunstschneestrecke der Welt. Aufgrund ausbleibender Schneefälle musste künstlich nachgeholfen werden.

Dadurch ergaben sich jedoch auch immer relativ schnelle Bedingungen beim 70 Kilometer Rennen. Taktisch gesehen sollte man auf den ersten 18 Kilometern bis Canazei versuchen dranzubleiben. Von dort aus geht es nämlich überwiegend leicht bergab bis zum Fuße des Schlussanstiegs nach Cavalese.

Genau dort stellt sich dann die Frage: Nachwachsen oder Schieben? Die zwei Kilometer bis zum Ziel können nämlich ganz schön lang werden. Wer sich noch gut fühlt und Kraft in den Armen hat, kann es sicherlich mit Schieben versuchen. Alle Anderen sollten die Wachsstation zu Beginn des Anstieges nutzen. Die Zeit, die man beim Nachwachsen verliert, holt man mit gutem Grip nämlich locker wieder rein.

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