Evi Sachenbacher mit Platz 3, Mathias Fredriksson mit Weltcupsieg

Alexander Heinz am 19.03.2006 - 05:06 Uhr
Evi Sachenbacher-Stehle erkämpfte sich im letzten Rennen der Saison über 2 x 7,5 km erneut einen Podestplatz. Sie musste sich lediglich der siegreichen Kanadierin Beckie Scott und Kristin Steira aus Norwegen geschlagen geben.

Viola Bauer wurde 12., Claudia Künzel 18., Steffi Böhler 19. und Nicole Fessel 39.

Das Weltcupfinale der Damen konnte spannender nicht sein. Beckie Scott machte von Anfang an Tempo. Nur Bjoergen und ihre Teamkollegin Steira konnten nach ca 5 km noch folgen als das Feld dadurch auseinandergerissen wurde.

Während Beckie Scott souverän das Rennen an der Spitze diktierte, fiel Marit Bjoergen nach nur 1 km in der freien Technik zurück und wurde wenig später von der Verfolgergruppe um Evi Sachenbacher gestellt.
1 km vorm Ziel lag sie nur noch auf Platz 6 und drohte den Gesamtweltcup noch an Beckie Scott zu verlieren. Am letzten Anstieg mobilisierte sie jedoch alle Reserven und fand sich im Ziel auf Platz 4 wieder.
Damit sicherte sie sich nach der kleinen Kristallkugel für den Sprintweltcup erneut auch die große Kugel für den Gesamtweltcup wozu wir ihr ganz herzlich gratulieren.


Bei den Herren stand die Entscheidung im Gesamtweltcup fest. Tobias Angerer konnte also ganz entspannt zum verdienten Schaulaufen antreten.
Doch aufgrund eines extrem hohen Tempos der beiden Schweden Soedergren und Fredriksson sowie sehr schlechtem Material wurde das geplante Schaulaufen für die Deutschen zur Qual.

Anders Soedergren und Mathias Fredriksson bestimmten vom Anfang bis zu Ende das Renngeschehen. Da Soedergren jedoch den Großteil der Führungsarbeit leistete, reichten seine Kräfte nicht um der Schlußattacke seines Teamkollegen standhalten zu können.
Fredriksson sicherte sich somit nach langer Durststrecke seinen ersten Weltcupsieg in dieser Saison. Platz 2 ging an Norwegens Shootingstar Petter Northug vor Anders Soedergren aus Schweden.

Tobias Angerer wurde bester Deutscher auf Rang 11. Andreas Schlütter musste sich in seinem letzten Weltcuprennen mit Platz 20 zufrieden geben. Jens Filbrich wurde 22., Rene Sommerfeldt 31., Axel Teichmann 33. und Franz Göring 46.

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