Vittoz siegt - Sommerfeldt Gesamtweltcup-Zweiter

Nadine Gärtner am 16.03.2008 - 18:19 Uhr
Dem Oberwiesenthaler René Sommerfeldt reichte im letzten Einzelrennen in Bormio der zwölfte Platz, um im Gesamtweltcup auf dem zweiten Rang zu bleiben. Gesamtsieger ist Lukas Bauer, den Tagessieg holte sich erneut Vincent Vittoz.

Einsames Rennen für Vittoz und Bauer
Problemlos liefen der Franzose Vincent Vittoz und der Gesamtweltcup-Sieger Lukas Bauer ihre erste und zweite Startposition im heutigen Verfolgungsrennen nach Hause. Beide waren mit großem Vorsprung zwischen sich der Konkurrenz in das nach der Gesamtwertung der Mini-Tour gestartete Rennen gegangen und brachten diesen Vorsprung auch ins Ziel. Hinter den beiden entwickelte sich jedoch ein spannender Dreikampf, nachdem der zuvor an dritter Position liegende Tord Asle Gjerdalen einen Einbruch hinnehmen musste. So machten die Italiener Giorgio Di Centa, Pietro Piller Cottrer und der Finne Sami Jauhojärvi den dritten Platz nach einem spannenden Kampf unter sich aus, im Zielsprint hatte Di Centa knapp die Nase vor seinem Landsmann vorn.


Sommerfeldt sichert zweiten Gesamtplatz
Mit seinem zwölften Rang am heutigen Tage sicherte sich der Oberwiesenthaler René Sommerfeldt auch den zweiten Platz im Gesamtklassement hinter dem überragenden Lukas Bauer, der bereits seit Wochen als Gesamtsieger feststand. "Es macht mich stolz, dass es nach drei Jahren für mich wieder nach vorn gereicht hat. Es war ein ganz hartes Ding, aber zum Glück hat es am Ende zu Platz zwei gereicht", erklärte der schon bei der Tour de Ski zweitplatzierte Sommerfeldt nach dem Wettkampf und wurde damit zum zweiten Mal in seiner Karriere Gesamtweltcup-Zweiter. Sein inzwischen größter Konkurrent Pietro Piller Cottrer hatte nicht genügend Boden gutmachen können. Bester Deutscher wurde heute jedoch wie schon am Vortag der Frankenhainer Jens Filbrich, der als Neunter das Ziel erreichte. Bei kräftigem Schneefall und dem daraus resultierenden tiefen Neuschnee kam der entthronte Gesamtweltcup-Sieger des Vorwinters Tobias Angerer nicht zurecht und verlor Zeit und Positionen, so dass er als 19. in die Wertung kam. Sprintspezialist Josef Wenzl aus dem bayerischen Zwiesel bewältigte sein persönlich gestecktes Ziel, das Erreichen des heutigen Etappenziels, und sammelte im Laufe der letzten drei Rennen einen Rückstand von 14 Minuten an.

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