Interview mit Antje Mämpel
Mario Felgenhauer am 21.02.2007 - 08:26 Uhr
Nach den Continental Cup Rennen in Planica (Slowenien) haben wir uns mit der Gesamtführenden dieser Serie, Antje Mämpel, über den bisherigen Saisonverlauf und ihre Ziele für die Zukunft unterhalten.
XC-Ski: Antje, du kommst gerade vom Continental Cup in Planica zurück, wo du zweimal den siebten Platz belegen konntest. Wie zufrieden bist du mit diesen Ergebnissen?
A.M.: Mit den 7. Plätzen bin ich natürlich nich zufrieden, weil ich mir im Distanzbereich immer einen Stockerlplatz vornehme. Grade am Samstag war das auch drin. Es waren ja nur knapp 4 sek auf Platz 3 und die hab i kurz vorm Ziel erst verloren. Das is ärgerlich, weil das wichtige Punkte für die Gesamtwertung sein könnten.
Am Sonntag hat die Tagesform einfach nicht gepaßt.
XC-Ski: Du führst momentan in der Gesamtwertung des Continental Cups. Wenn du diese Führung Anfang März in Capracotta (Italien) verteidigen kannst, bekommst du einen persönlichen Freistartplatz im Weltcup. Ist das dein vorrangiges Ziel?
A.M.: Nachdem es bei den ersten Wettkämpfen so gut geklappt hat und ich das Gelbe Trikot noch nicht abgeben mußte, will ich es jetzt natürlich auch nicht mehr verlieren. Ein Startplatz für den Weltcup ist natürlich eine super Chance, mal mehrere Rennen bei den "Großen" hintereinander zu absolvieren. Ich denke, man braucht da schon eine gewisse "Eingewöhnungsphase".
XC-Ski: Trotz der bislang bereits zehn Rennen im Continental Cup warst du auch zweimal im Weltcup am Start. Wie klappt es mit dieser Doppelbelastung?
Ist da eine konzentrierte Vorbereitung auf den Weltcup möglich?
A.M.: Meine 2 Weltcupstarts waren leider nicht so wie erwartet. Es ist immer schwierig da auf den Punkt fit zu sein. So ein Rennen ist ja immer auch von der Tagesform abhängig und wenn die nun grade an diesem Tag nicht stimmt, ist es schwer sich grade im Weltcup zu etablieren.
Auf die Weltcuprennen habe ich mich nicht gezielt vorbereitet, weil ich mich mehr auf die Gesamtführung im Continentalcup konzentriere. Das hat für mich jetzt Priorität.
XC-Ski: Bei der U23 Weltmeisterschaft bist du in diesem Jahr aufgrund deines Alters nicht mehr startberechtigt. Was war beziehungsweise ist stattdessen dein Saisonhöhepunkt?
A.M.: Einen Saisonhöhepunkt habe ich dieses Jahr nicht, aber das tut meiner Motivation keinen Abbruch. Momentan ist der Gewinn der Continentalgesamtwertung sozusagen mein Saisonhöhepunkt. Wenn das klappt, sehe ich dann die Skandinavientour im Weltcup als einen weiteren Höhepunkt an. Vielleicht starte ich im März auch bei der Militärweltmeisterschaft. Langeweile werde ich also nicht haben.
XC-Ski: Du trainierst seit letztem Frühjahr in einer Trainingsgruppe mit Manuela Henkel und Claudia Künzel. Inwiefern konntest du davon schon profitieren?
A.M.: Es ist immer gut, sich an leistungsstärkeren Sportlern zu orientieren. Da hat man immer vor Augen, wo man leistungmäßig noch hin will. Hinzu kommt, dass ich unter Trond Nystad andere Trainingsreize gesetzt habe, als in den vergangenen Jahren. Außerdem war immer eine gute Stimmung in unserem "Trainingsgrüppchen", so dass das harte Training auch Spaß gemacht hat. Und das ist ja grade beim Langlauf sehr wichtig, um nicht die Motivation zu verlieren.
XC-Ski: Was sind nun deine nächsten Ziele, vor allem auch in Hinblick auf die nächsten Jahre?
A.M.: Nächste Saison möchte ich konstant im Weltcup in die Punkte laufen.
2009 möchte ich mich für die WM qualifizieren und 2010 natürlich bei Olympia an den Start gehen. Dann bin ich 26 und in einem guten Langlaufalter.
XC-Ski: Danke für das Interview.
XC-Ski: Antje, du kommst gerade vom Continental Cup in Planica zurück, wo du zweimal den siebten Platz belegen konntest. Wie zufrieden bist du mit diesen Ergebnissen?
A.M.: Mit den 7. Plätzen bin ich natürlich nich zufrieden, weil ich mir im Distanzbereich immer einen Stockerlplatz vornehme. Grade am Samstag war das auch drin. Es waren ja nur knapp 4 sek auf Platz 3 und die hab i kurz vorm Ziel erst verloren. Das is ärgerlich, weil das wichtige Punkte für die Gesamtwertung sein könnten.
Am Sonntag hat die Tagesform einfach nicht gepaßt.
XC-Ski: Du führst momentan in der Gesamtwertung des Continental Cups. Wenn du diese Führung Anfang März in Capracotta (Italien) verteidigen kannst, bekommst du einen persönlichen Freistartplatz im Weltcup. Ist das dein vorrangiges Ziel?
A.M.: Nachdem es bei den ersten Wettkämpfen so gut geklappt hat und ich das Gelbe Trikot noch nicht abgeben mußte, will ich es jetzt natürlich auch nicht mehr verlieren. Ein Startplatz für den Weltcup ist natürlich eine super Chance, mal mehrere Rennen bei den "Großen" hintereinander zu absolvieren. Ich denke, man braucht da schon eine gewisse "Eingewöhnungsphase".
XC-Ski: Trotz der bislang bereits zehn Rennen im Continental Cup warst du auch zweimal im Weltcup am Start. Wie klappt es mit dieser Doppelbelastung?
Ist da eine konzentrierte Vorbereitung auf den Weltcup möglich?
A.M.: Meine 2 Weltcupstarts waren leider nicht so wie erwartet. Es ist immer schwierig da auf den Punkt fit zu sein. So ein Rennen ist ja immer auch von der Tagesform abhängig und wenn die nun grade an diesem Tag nicht stimmt, ist es schwer sich grade im Weltcup zu etablieren.
Auf die Weltcuprennen habe ich mich nicht gezielt vorbereitet, weil ich mich mehr auf die Gesamtführung im Continentalcup konzentriere. Das hat für mich jetzt Priorität.
XC-Ski: Bei der U23 Weltmeisterschaft bist du in diesem Jahr aufgrund deines Alters nicht mehr startberechtigt. Was war beziehungsweise ist stattdessen dein Saisonhöhepunkt?
A.M.: Einen Saisonhöhepunkt habe ich dieses Jahr nicht, aber das tut meiner Motivation keinen Abbruch. Momentan ist der Gewinn der Continentalgesamtwertung sozusagen mein Saisonhöhepunkt. Wenn das klappt, sehe ich dann die Skandinavientour im Weltcup als einen weiteren Höhepunkt an. Vielleicht starte ich im März auch bei der Militärweltmeisterschaft. Langeweile werde ich also nicht haben.
XC-Ski: Du trainierst seit letztem Frühjahr in einer Trainingsgruppe mit Manuela Henkel und Claudia Künzel. Inwiefern konntest du davon schon profitieren?
A.M.: Es ist immer gut, sich an leistungsstärkeren Sportlern zu orientieren. Da hat man immer vor Augen, wo man leistungmäßig noch hin will. Hinzu kommt, dass ich unter Trond Nystad andere Trainingsreize gesetzt habe, als in den vergangenen Jahren. Außerdem war immer eine gute Stimmung in unserem "Trainingsgrüppchen", so dass das harte Training auch Spaß gemacht hat. Und das ist ja grade beim Langlauf sehr wichtig, um nicht die Motivation zu verlieren.
XC-Ski: Was sind nun deine nächsten Ziele, vor allem auch in Hinblick auf die nächsten Jahre?
A.M.: Nächste Saison möchte ich konstant im Weltcup in die Punkte laufen.
2009 möchte ich mich für die WM qualifizieren und 2010 natürlich bei Olympia an den Start gehen. Dann bin ich 26 und in einem guten Langlaufalter.
XC-Ski: Danke für das Interview.
Fotoserie: Interview mit Antje Mämpel



