Interview mit Axel Teichmann

XC-Ski/Alex Heinz am 27.07.2006 - 19:49 Uhr
Am Rande der zentralen Leistungskontrolle haben wir uns mit Axel Teichmann unterhalten. Nach seiner Verletzung am Sprunggelenk Anfang Juni muss er nun in der Vorbereitung auf die Saison andere Wege gehen.

XC-Ski: Hallo Axel! Aufgrund deiner Verletzung am Sprunggelenk trainierst du momentan mit Hilfe eines Spezial-Rollschlitten, wie sie auch von behinderten Skilangläufern verwendet werden. Wie bist du an dieses Gerät gekommen?

Teichmann: Der Kontakt zu Werner Nauber, dem Bundestrainer der Behindertensportler im Ski Nordisch, kam über meinen Stützpunkttrainer Cuno Schreyl zu Stande. Und so bin ich auch an den Schlitten gekommen.

XC-Ski: Seit wann trainierst du damit?

Teichmann: Ich habe jetzt schon 4 Wochen so trainiert und etwas über 400 km damit zurückgelegt.

XC-Ski: Wie weit hat dich die Verletzung in deiner Saisonvorbereitung zurückgeworfen?

Teichmann: Schon sehr. Ich konnte die ersten 3-4 Wochen gar nicht trainieren und gehe mit einem ähnlichen Trainingsrückstand in die weitere Saisonvorbereitung, hoffe aber diesen Rückstand bis Dezember wieder kompensiert zu haben.

XC-Ski: Hat sich dein Tagesablauf durch dieses Handicap geändert?

Teichmann: Natürlich musste ich meinen Ablauf an die gegebene Situation anpassen. Der Tag beginnt mit einer Reha-Einheit in Erfurt, danach steht eine Trainingseinheit in Oberhof an. Am Nachmittag wiederholt sich das Ganze. So springe ich momentan zwischen Erfurt und Oberhof rum.

XC-Ski: Die anderen DSV-Athleten gehen kommende Woche in einen Kurzurlaub, du ebenfalls?

Teichmann: Nein, ich bleibe hier und ziehe ein etwas reduziertes Training durch.

XC-Ski: Wie wird dann die weitere Saisonvorbereitung für dich verlaufen?

Teichmann: Wie gesagt ich trainiere weiter, auch ohne Bandage, und hoffe schon gegen Ende August wieder mit den anderen Athleten ins Höhentrainingslager in die Schweiz fahren zu können.

XC-Ski: Danke Axel! Wir wünschen dir auf diesem Wege alles Gute für die weitere Vorbereitung.

Teichmann: Danke.

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