Statements der deutschen Langlaufstars
XC-Ski/Redaktion am 13.06.2007 - 14:56 Uhr
Am Rande ihres Trainingslagers in der Skihalle Neuss standen Tobi Angerer, Axel Teichmann und Jens Filbrich den anwesenden Journalisten Rede und Antwort. Der Veranstalter stellte uns freundlicherweise folgende Statements zur Verfügung:
Zum Training in der Skihalle:
Jens Filbrich: "Die Streckenanforderungen bei Weltcups, Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen werden immer Schwieriger mit zahlreichen Steigungen wie z.B. der Burgstall bei der WM in Oberstdorf oder in Pragelato Plan bei den Olympischen Winterspielen, daher muss das intensiv trainiert werden. Hier in der Skihalle haben wir dafür auch im Sommer optimale Bedingungen. Früher haben wir nach Ende der Wintersaison so ab Mai mit Training auf Skirollern begonnen. Wenn wir dann im September erstmals wieder auf Schnee am Dachstein trainierten, hatten wir Anfangs immer Anlaufschwierigkeiten. Durch das Training in der Skihalle Neuss in den Sommermonaten behalten wir das Schneegefühl und das Bewegungsgefühl auf Ski. Hier in der Skihalle können wir auf Kunstschnee trainieren, wir können unsere Ski und das Wachs optimal testen, denn auch in der Weltcupsaison wird ja mittlerweile sehr viel mit Kunstschnee gearbeitet. Darauf können wir uns hier bestens vorbereiten und einstellen."
Tobi Angerer: "Man darf nicht nur am Berg gut sein, um einen Wettkampf zu gewinnen, man muss allgemein eine gute Technik haben. Hier in der Skihalle können wir an unserer Technik in allen Bereichen arbeiten und sie verbessern, beim Anstieg, bei der Abfahrt oder beim so genannten "Zielsprint" auf der Zielgeraden. Wir können hier ebenso klassisch wie freie Technik trainieren, ganz nach Bedarf. Das ist optimal."
Zur weiteren Vorbereitung und zur kommenden Saison
Tobi Angerer: "Für die kommende Saison habe ich mir vorgenommen in erster Linie verletzungsfrei über den Sommer zu kommen, denn Verletzungen können einen hier für die anschließende Saison weit zurückwerfen. Neben den Trainingseinheiten in der Skihalle Neuss werden wir noch am Gardasee wieder alle Passstraßen mit dem Team abfahren. In die Schweiz geht es auch noch mal zum radeln und im September/ Oktober geht es dann noch mal auf den Dachstein, und dann ist die nächste Saison auch schon wieder da. Das geht schneller als man denkt."
Axel Teichmann: "Nach meinen Verletzungen im letzten Jahr und meinem Bandscheibenvorfall hoffe ich, dass ich mich jetzt wieder perfekt auf die kommende Saison vorbereiten kann, um dann wieder zu attackieren."
Was am Training Spaß macht
Jens Filbrich: "Der Sport muss eine Leidenschaft sein, wenn man ihn als Leistungssport ausüben will. Beim Training besteht die Möglichkeit vieles neues auszuprobieren, seine Technik zu verbessern, man sieht schöne Landschaften, die man bei Wettkämpfen oft nicht so mitbekommt. Aber natürlich gehört auch die "saure Gurkenzeit" dazu, wenn man bei Regen, oder an nasskalten Herbsttagen mit den Skirollern raus muss. Aber das gehört eben auch dazu."
Zum Thema: Mental Trainer
Tobi Angerer: "Mir hat der Mental-Trainer sehr geholfen, als ich mal vor einigen Jahren in so einem Loch war, nicht wusste, wo ich stehe mit meiner Leistung und wie es weitergehen soll, was ich genau will. Denn Erfolg im Sport und Leistung ist auch von der Psyche abhängig. Der Rückhalt von Seiten des Trainers, der einen unterstützt, ist da auch sehr wichtig."
Zum Thema: Nach der aktiven Laufbahn
Tobi Angerer: "Ich laufe solange weiter wie es Schnee gibt. Die Olympischen Winterspiele 2010 möchte ich auf jeden Fall noch mitmachen und auch 2011 die WM, danach werde ich mir von Jahr zu Jahr den Kopf machen, wie es weitergeht. Aber es ist wichtig, sich auch Gedanken über sein berufliches Leben nach der aktiven Laufbahn zu machen. Es kann schnell vorbei sein mit der Karriere, zum Beispiel durch Verletzung oder einfach schlechte Leistung. Ich würde später gerne weiterhin etwas mit Sport machen, im Bereich Ski."
Jens Filbrich: "Ich möchte gerne in den Bereich Sportjournalismus gehen und habe bereits diverse Praktika beim Fernsehen (ZDF und soeben auch beim MDR) absolviert. Ich möchte auf jeden Fall die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver mitmachen und auch die Nordische Ski-WM in Oslo 2011 am Holmenkollen, dem absoluten Langlauf-Eldorado."
Axel Teichmann: "Ich würde gerne was im technischen Bereich machen, das liegt mir und das interessiert mich." (Anm. der Red.: Axel studiert Elektrotechnik an der Fern-Uni Hagen, soweit es seine Zeit erlaubt)
Quelle: Allrounder
Zum Training in der Skihalle:
Jens Filbrich: "Die Streckenanforderungen bei Weltcups, Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen werden immer Schwieriger mit zahlreichen Steigungen wie z.B. der Burgstall bei der WM in Oberstdorf oder in Pragelato Plan bei den Olympischen Winterspielen, daher muss das intensiv trainiert werden. Hier in der Skihalle haben wir dafür auch im Sommer optimale Bedingungen. Früher haben wir nach Ende der Wintersaison so ab Mai mit Training auf Skirollern begonnen. Wenn wir dann im September erstmals wieder auf Schnee am Dachstein trainierten, hatten wir Anfangs immer Anlaufschwierigkeiten. Durch das Training in der Skihalle Neuss in den Sommermonaten behalten wir das Schneegefühl und das Bewegungsgefühl auf Ski. Hier in der Skihalle können wir auf Kunstschnee trainieren, wir können unsere Ski und das Wachs optimal testen, denn auch in der Weltcupsaison wird ja mittlerweile sehr viel mit Kunstschnee gearbeitet. Darauf können wir uns hier bestens vorbereiten und einstellen."
Tobi Angerer: "Man darf nicht nur am Berg gut sein, um einen Wettkampf zu gewinnen, man muss allgemein eine gute Technik haben. Hier in der Skihalle können wir an unserer Technik in allen Bereichen arbeiten und sie verbessern, beim Anstieg, bei der Abfahrt oder beim so genannten "Zielsprint" auf der Zielgeraden. Wir können hier ebenso klassisch wie freie Technik trainieren, ganz nach Bedarf. Das ist optimal."
Zur weiteren Vorbereitung und zur kommenden Saison
Tobi Angerer: "Für die kommende Saison habe ich mir vorgenommen in erster Linie verletzungsfrei über den Sommer zu kommen, denn Verletzungen können einen hier für die anschließende Saison weit zurückwerfen. Neben den Trainingseinheiten in der Skihalle Neuss werden wir noch am Gardasee wieder alle Passstraßen mit dem Team abfahren. In die Schweiz geht es auch noch mal zum radeln und im September/ Oktober geht es dann noch mal auf den Dachstein, und dann ist die nächste Saison auch schon wieder da. Das geht schneller als man denkt."
Axel Teichmann: "Nach meinen Verletzungen im letzten Jahr und meinem Bandscheibenvorfall hoffe ich, dass ich mich jetzt wieder perfekt auf die kommende Saison vorbereiten kann, um dann wieder zu attackieren."
Was am Training Spaß macht
Jens Filbrich: "Der Sport muss eine Leidenschaft sein, wenn man ihn als Leistungssport ausüben will. Beim Training besteht die Möglichkeit vieles neues auszuprobieren, seine Technik zu verbessern, man sieht schöne Landschaften, die man bei Wettkämpfen oft nicht so mitbekommt. Aber natürlich gehört auch die "saure Gurkenzeit" dazu, wenn man bei Regen, oder an nasskalten Herbsttagen mit den Skirollern raus muss. Aber das gehört eben auch dazu."
Zum Thema: Mental Trainer
Tobi Angerer: "Mir hat der Mental-Trainer sehr geholfen, als ich mal vor einigen Jahren in so einem Loch war, nicht wusste, wo ich stehe mit meiner Leistung und wie es weitergehen soll, was ich genau will. Denn Erfolg im Sport und Leistung ist auch von der Psyche abhängig. Der Rückhalt von Seiten des Trainers, der einen unterstützt, ist da auch sehr wichtig."
Zum Thema: Nach der aktiven Laufbahn
Tobi Angerer: "Ich laufe solange weiter wie es Schnee gibt. Die Olympischen Winterspiele 2010 möchte ich auf jeden Fall noch mitmachen und auch 2011 die WM, danach werde ich mir von Jahr zu Jahr den Kopf machen, wie es weitergeht. Aber es ist wichtig, sich auch Gedanken über sein berufliches Leben nach der aktiven Laufbahn zu machen. Es kann schnell vorbei sein mit der Karriere, zum Beispiel durch Verletzung oder einfach schlechte Leistung. Ich würde später gerne weiterhin etwas mit Sport machen, im Bereich Ski."
Jens Filbrich: "Ich möchte gerne in den Bereich Sportjournalismus gehen und habe bereits diverse Praktika beim Fernsehen (ZDF und soeben auch beim MDR) absolviert. Ich möchte auf jeden Fall die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver mitmachen und auch die Nordische Ski-WM in Oslo 2011 am Holmenkollen, dem absoluten Langlauf-Eldorado."
Axel Teichmann: "Ich würde gerne was im technischen Bereich machen, das liegt mir und das interessiert mich." (Anm. der Red.: Axel studiert Elektrotechnik an der Fern-Uni Hagen, soweit es seine Zeit erlaubt)
Quelle: Allrounder
Fotoserie: Statements der deutschen Langlaufstars
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