Stimmen nach den abschließenden Staffeln

2b-Sportredaktion am 01.03.2008 - 10:33 Uhr
Die Norwegerin Therese Johaug gewann in Schlinig dreimal Gold, zum Abschluss noch einmal mit der Staffel. Bei den Junioren musste sich Deutschland knapp Russland geschlagen geben...

Therese Johaug (NOR):
Es war einfach großartig, wie wir heute das Rennen angegangen sind. Zunächst hat Celine Brun-Lie im Tross mitkämpfen müssen, dann ist es mir gelungen die Führung zu übernehmen und etwas auszubauen. Bin dann eingeholt und überholt worden, konnte aber die Position halten. Meine zwei Kolleginnen Ingvild Oestberg und Marthe Kristoffersen haben dann Gas gegeben und die Sache für uns entschieden, obwohl es ganz am Ende noch einmal ganz knapp geworden ist. Für mich waren es sehr erfolgreiche Weltmeisterschaften mit drei Goldmedaillen, was könnte ich mehr wollen. Komplimente auch an die Veranstalter, die hier Großartiges in kürzester Zeit geleistet haben.

Evgeniy Garanichev (RUS):
Wir haben alle um Raul gebangt, denn wir wussten, dass es eng wird. Auf der Zielgeraden hat ihn dann der Deutsche leicht überholt und wir glaubten schon, dass es vorbei sei mit Gold. Doch dann hat Shakirzianov im letzten Augenblick das Bein nach vorne geworfen und Tscharnke tatsächlich noch überlisten können. Die Freude ist jetzt überaus groß, wir können es kaum glauben. So ein Abschluss einer WM hinterlässt immer Spuren im Gemüt eines Sportlers.


Tim Tscharnke (GER):
Raul Shakirzianov hat mich überlistet. Vor dem Ziel hat er geblufft und ich habe es ihm abgekauft, dass er blau ist. Er hat mit mir gespielt und als ich die Ziellinie bereits unter meinem Ski zu sehen glaubte, hat er den Fuß nach vorne geschwungen und uns die Goldene weggeschnappt. Total gewieft der Kerl, Hut ab. Für uns Deutsche war es auf jeden Fall eine Super WM und mit den Medaillen, die wir geholt haben, können wir zufrieden nach Hause fahren.

Alfred Lingg (OK-Chef):
Es ist geschafft, wir sind jetzt alle erleichtert, dass alles prima gelaufen ist und dass es sieben erstklassige Renntage in Schlinig waren. In so wenig Zeit kann man so etwas nur dann auf die Füße stellen, wenn genug freiwillige Mitarbeiter da sind, die mithelfen. Die hatten wir hier und ihnen gebührt unser aller Dank.

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