Stimmen zum Klassikrennen der U23

2b-Sportredaktion am 26.02.2008 - 20:48 Uhr
Olga Tiagai und Martin Jaks heißen die Weltmeister in der U23-Konkurrenz in der klassischen Technik. Hier einige Eindrücke der Pressekonferenz.

Olga Tiagai (RUS):
Ich habe wirklich hart für diese WM trainiert und heute bin ich für diese Arbeit mit der Goldmedaille belohnt worden. Ich fühlte mich gut, hab diese gute Form in der Loipe umsetzen können und das Maximum daraus erzielen können. Ich muss mich auch bei der gesamten Mannschaft, bei meinen Betreuern und bei den Serviceleuten bedanken, denn es war eine tolle Leistung von uns allen für Russland.

Aurore Cuinet (FRA):
Im Sprint war ich knapp Vierte und das hat mir schon etwas zugesetzt. Ich fühle mich gut, ich weiß, dass ich sehr gute Leistungen bringen kann und wenn es dann um einen Hauch nicht geht, ist man enttäuscht. Heute habe ich nochmals alle Kräfte mobilisiert und es ist sich gut ausgegangen. Der zweite Platz ist super, ich bin wirklich zufrieden und vor allem haben wir auch heute gezeigt, dass Frankreich derzeit insgesamt in einer tollen mannschaftlichen Verfassung ist.

Silja Tarvonen (FIN):
Ich bin völlig überrascht von diesem Erfolg. Ich hatte mich eigentlich nicht getraut, mit einer Medaille zu rechnen. Die Bedingungen waren aber sehr gut für mich und auch meine Skifirma hat mir optimales Material zur Verfügung gestellt. Ein sehr erfolgreicher Tag für mich, der mich weiter motiviert.

Silvia Rupil (ITA):
Schade um den sechsten Platz, denn eigentlich wäre viel mehr drin gewesen für mich. Ich fühle mich derzeit wirklich gut in Form, das Material war wirklich hervorragend präpariert und auch die Piste kommt mir entgegen. Aber leider habe ich noch immer nicht die alten Magenprobleme überwunden. In der zweiten Runde hat es wieder angefangen, dann kann ich schlecht atmen und in der Folge übersäuern die Muskeln. Jetzt fokussiere ich aber all meine Kräfte auf das 20-Km-Rennen im freien Stil und hoffe dort jene Medaille zu gewinnen, die ich mir so sehr wünsche.


Martin Jaks (CZE):
Es mag zwar wie ein Start-Ziel-Sieg der einfacheren Art aussehen, aber es war ein knallhartes Rennen. Drei Runden hier sind kein Klax und wenn man dir mitteilt, dass du immer vorne mitmischen kannst, dann musst du alles versuchen – und das schmerzt. Vielleicht war die Startnummer eins ein kleiner Vorteil, aber ich bin vor allem mit meiner Laufleistung zufrieden. U23-Weltmeister zu sein ist wunderschön und jetzt kann ich getrost zum Weltcup nach Lahti fahren.

Alexey Poltaranin (KAZ):
Ich war bereits im letzten Jahr in Tarvisio Vizeweltmeister und wollte diesmal unbedingt gewinnen. Leider war Jaks stärker und ich werde mich voll auf das nächste Rennen im freien Stil konzentrieren müssen. Ich will da zumindest gleich gut abschneiden, ziele aber ganz sicher auf die Goldmedaille. Schließlich ist nicht alle Tage WM.

Petter Eliassen (NOR):
Ich bin sehr überrascht von diesem tollen Ergebnis, denn ich muss zugeben, dass ich mich heute morgen nicht sehr gut gefühlt habe. Ich bin es nicht gewohnt auf solchen Meereshöhen zu laufen und da macht mir die dünne Luft schon schwer zu schaffen. Ich habe aber gekämpft, gelitten und die Bronzemedaille gewonnen.


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