Deutsche Siege am Mörderbakken: Nystad und Teichmann gewinnen den Prolog
XC-Ski Redaktion am 20.03.2009 - 16:04 Uhr
Die deutschen Skilangläufer haben beim ersten Wettkampf in Falun ein sensationelles Ergebnis erreicht. Auf der zweiten Etappe des Weltcupfinals konnten Claudia Nystad und Axel Teichmann die Siege einfahren.
Prolog-Spezialistin wieder vorn
Eigentlich kommt der Triumph von Claudia Nystad im Prolog über 2500 äußerst schwere Meter mit dem zu bezwingenden "Mörderbakken" nicht unbedingt überraschend - auch die letzten beiden Rennen in der Kurzdistanz beim Weltcupfinale 2008 sowie der diesjährigen Tour de Ski entschied die Oberwiesenthalerin für sich. "Es ist eigentlich kein richtiger Sprint und auch keine lange Strecke. Ich weiß auch nicht warum, ich bin das dritte Mal richtig gut auf dieser Strecke. Mir machts Spaß", wunderte sich Nystad. "Man muss schon besonders schlau sein, um da gut zu sein", erklärte sie im Hinblick auf die Renneinteilung bei einem so schweren Berg zu Beginn. Wie auch die übrigen deutschen Starter profitierte sie von perfektem Material, das ihr half, in der Abfahrt noch zehn Sekunden gutzumachen. Nur knapp mussten sich die Schwedin Charlotte Kalla und die Polin Justyna Kowalczyk der Deutschen geschlagen geben. Dennoch nahmen sie noch zehn und fünf Sekunden Zeitgutschrift für die Gesamtwertung des Weltcupfinals mit, Nystad erhielt 15 Bonussekunden.
Majdic bleibt in Führung - Sachenbacher und Böhler vorn dabei
In der Gesamtweltcup des Weltcupfinals von Stockholm und Falun bleibt Petra Majdic nach der zweiten Etappe in Führung. Die Slowenin belegte hinter der Finnin Riitta-Liisa Roponen den fünften Rang und behauptete damit ihre Führung sieben Sekunden vor Kalla und elf Sekunden vor Kowalczyk. Evi Sachenbacher-Stehle und Steffi Böhler lieferten ebenfalls einen sehr guten Prolog ab und kamen mit der sechsten und neunten Zeit ins Ziel. Katrin Zeller wurde 14. und Manuela Henkel kam als 43. in die Wertung. Sachenbacher-Stehle ist somit auch in der Gesamtwertung des Weltcupfinals als Sechste weiter vorn dabei, Claudia Nystad schob sich durch den Sieg auf den achten Rang vor.
Teichmann Schnellster im Prolog
Mit der 64. Zeit nach 1,2 Kilometern fast am Gipfel des Mörderbakkens lag Axel Teichmann scheinbar schon aussichtslos zurück. Doch der Lobensteiner ist bekannt für seinen Schlussspurt und holte die zu Beginn eingebüßten 20 Sekunden noch wieder auf. "Am Ende habe ich Gas gegeben, wie ich es mir vorgenommen habe", freute sich der 29-Jährige. "Wir haben uns den Berg gut angesehen und wussten, dass er sehr schwer ist. Man durfte nicht alles riskieren". So konnte er die gesparten Kräfte nutzen, um zwei Zehntelsekunden Vorsprung vor Dario Cologna ins Ziel zu retten. "Ich bin für die nächsten beiden Tage auf einem guten Weg", gab sich Teichmann zuversichtlich. Hinter dem Schweizer Cologna schaffte der Tscheche Martin Koukal zum dritten Mal in seiner Laufbahn den Sprung auf ein Podest im Weltcup.
Angerer und Sommerfeldt verpassen Podium - Northug verliert an Boden
Ebenfalls ein sehr gutes Rennen zeigten Tobias Angerer und René Sommerfeldt, die als Vierter und Fünfter das Stockerl jedoch knapp verpassten. Dennoch zeigten sie mit sechs und sieben Sekunden Rückstand auf Teichmann, dass mit ihnen in den nächsten Tagen zu rechnen sein wird. Jens Filbrich als vierter deutscher Starter kam jedoch über den 30. Rang nicht hinaus. In der Gesamtwertung büßte Petter Northug jr. wichtige Sekunden auf seinen Rivalen ein, der sich dank zweitem Platz und Bonussekunden bis auf 24 Sekunden von dem Norweger distanzieren konnte. "Es war ein gutes Rennen für mich, ich bin nicht ganz so schnell losgelaufen und mein Finish hat gestimmt. Ich wollte nicht so viel verleiren, denn es gibt ja noch ein Rennen morgen. Und am Sonntag den großen Showdown zwischen Dario und mir", zeigte sich Northug dennoch zufrieden. Das Leadertrikot übernahm der Sprint-Zweite von Stockholm, John Kristian Dahl. Mit seinem 27. Rang heute liegt der Norweger immer noch 14 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Cologna und Nikita Kriukov. Axel Teichmann ist mit einer halben Minute Rückstand Neunter.
Prolog-Spezialistin wieder vorn
Eigentlich kommt der Triumph von Claudia Nystad im Prolog über 2500 äußerst schwere Meter mit dem zu bezwingenden "Mörderbakken" nicht unbedingt überraschend - auch die letzten beiden Rennen in der Kurzdistanz beim Weltcupfinale 2008 sowie der diesjährigen Tour de Ski entschied die Oberwiesenthalerin für sich. "Es ist eigentlich kein richtiger Sprint und auch keine lange Strecke. Ich weiß auch nicht warum, ich bin das dritte Mal richtig gut auf dieser Strecke. Mir machts Spaß", wunderte sich Nystad. "Man muss schon besonders schlau sein, um da gut zu sein", erklärte sie im Hinblick auf die Renneinteilung bei einem so schweren Berg zu Beginn. Wie auch die übrigen deutschen Starter profitierte sie von perfektem Material, das ihr half, in der Abfahrt noch zehn Sekunden gutzumachen. Nur knapp mussten sich die Schwedin Charlotte Kalla und die Polin Justyna Kowalczyk der Deutschen geschlagen geben. Dennoch nahmen sie noch zehn und fünf Sekunden Zeitgutschrift für die Gesamtwertung des Weltcupfinals mit, Nystad erhielt 15 Bonussekunden.
Majdic bleibt in Führung - Sachenbacher und Böhler vorn dabei
In der Gesamtweltcup des Weltcupfinals von Stockholm und Falun bleibt Petra Majdic nach der zweiten Etappe in Führung. Die Slowenin belegte hinter der Finnin Riitta-Liisa Roponen den fünften Rang und behauptete damit ihre Führung sieben Sekunden vor Kalla und elf Sekunden vor Kowalczyk. Evi Sachenbacher-Stehle und Steffi Böhler lieferten ebenfalls einen sehr guten Prolog ab und kamen mit der sechsten und neunten Zeit ins Ziel. Katrin Zeller wurde 14. und Manuela Henkel kam als 43. in die Wertung. Sachenbacher-Stehle ist somit auch in der Gesamtwertung des Weltcupfinals als Sechste weiter vorn dabei, Claudia Nystad schob sich durch den Sieg auf den achten Rang vor.
Teichmann Schnellster im Prolog
Mit der 64. Zeit nach 1,2 Kilometern fast am Gipfel des Mörderbakkens lag Axel Teichmann scheinbar schon aussichtslos zurück. Doch der Lobensteiner ist bekannt für seinen Schlussspurt und holte die zu Beginn eingebüßten 20 Sekunden noch wieder auf. "Am Ende habe ich Gas gegeben, wie ich es mir vorgenommen habe", freute sich der 29-Jährige. "Wir haben uns den Berg gut angesehen und wussten, dass er sehr schwer ist. Man durfte nicht alles riskieren". So konnte er die gesparten Kräfte nutzen, um zwei Zehntelsekunden Vorsprung vor Dario Cologna ins Ziel zu retten. "Ich bin für die nächsten beiden Tage auf einem guten Weg", gab sich Teichmann zuversichtlich. Hinter dem Schweizer Cologna schaffte der Tscheche Martin Koukal zum dritten Mal in seiner Laufbahn den Sprung auf ein Podest im Weltcup.
Angerer und Sommerfeldt verpassen Podium - Northug verliert an Boden
Ebenfalls ein sehr gutes Rennen zeigten Tobias Angerer und René Sommerfeldt, die als Vierter und Fünfter das Stockerl jedoch knapp verpassten. Dennoch zeigten sie mit sechs und sieben Sekunden Rückstand auf Teichmann, dass mit ihnen in den nächsten Tagen zu rechnen sein wird. Jens Filbrich als vierter deutscher Starter kam jedoch über den 30. Rang nicht hinaus. In der Gesamtwertung büßte Petter Northug jr. wichtige Sekunden auf seinen Rivalen ein, der sich dank zweitem Platz und Bonussekunden bis auf 24 Sekunden von dem Norweger distanzieren konnte. "Es war ein gutes Rennen für mich, ich bin nicht ganz so schnell losgelaufen und mein Finish hat gestimmt. Ich wollte nicht so viel verleiren, denn es gibt ja noch ein Rennen morgen. Und am Sonntag den großen Showdown zwischen Dario und mir", zeigte sich Northug dennoch zufrieden. Das Leadertrikot übernahm der Sprint-Zweite von Stockholm, John Kristian Dahl. Mit seinem 27. Rang heute liegt der Norweger immer noch 14 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Cologna und Nikita Kriukov. Axel Teichmann ist mit einer halben Minute Rückstand Neunter.
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Stimmen nach dem Prolog
"Königin des Mörderbakkens - das klingt gut!" -
Weltcup Falun (SWE) Prolog Herren
Liveticker -
Weltcup Falun (SWE) Prolog Damen
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