Skilanglauf Weltcup Trondheim: Spannung im Gesamtweltcup bis zum Finale
XC-Ski Redaktion am 16.03.2009 - 09:52 Uhr
Spannende Rennen erwarteten Fans und Aktive beim Weltcup im norwegischen Trondheim. Im Gesamtweltcup bei Damen und Herren ist vor dem großen Finale in Schweden nach wie vor alles offen.
Begeisterte Fans
Wie in Norwegen üblich waren auch am Donnerstag im Sprint und am Samstag bei den Massenstarts mit Bonussprints viele begeisterte Norweger an der Strecke. Viele tausend Zuschauer feuerten die Läufer an und sorgten für Stimmung - viele von ihnen mit den traditionellen norwegischen Einweggrills, so dass immer wieder Grillduft über die Strecke zog.
Favoritensiege im Sprint
Schon am Donnerstag standen die Sprintrennen auf dem Programm, in denen mit Favoritensiegen von Petra Majdic und Ola Vigen Hattestad alles seinen gewohnten Gang in diesem Winter ging. Allerdings hatte die Slowenin hart zu kämpfen, um im Fotofinish die Fußspitze vor der stark laufenden Slowenin Alena Prochazkova zu haben. Dritte wurde Justyna Kowalczyk, die den Punkteverlust auf Majdic im Gesamtweltcup in Grenzen hielt. Für Hattestad wurde es ein Kampf unter Landsmännern: Er ließ auf der Zielgeraden Petter Northug jr., der im Gesamtweltcup immer näher an Dario Cologna heranrückte, und John Kristian Dahl hinter sich.
Deutsche Top-Ergebnisse bei Siegen von Majdic und Jauhojärvi
In den durch die Zwischensprints äußerst spannenden Massenstarts in der klassischen Technik über 30 und 50 Kilometer konnten auch die deutschen Athleten ganz vorn mitlaufen. Evi Sachenbacher-Stehle wurde sehr gute Fünfte mit nur geringem Abstand: "Ich bin mein eigenes Rennen gelaufen, habe die anderen vorn ziehen lassen und war ganz überrascht, als ich sie vor dem Ziel wieder direkt vor mir hatte", staunte die 28-Jährige. Der Sieg ging nach einer starken Aufholjagd überraschend an Petra Majdic, die damit ihre Führung im Gesamtweltcup vor der Zweitplatzierten Justyna Kowalczyk ausbaute. Masako Ishida aus Japan schaffte erstmal in ihrer Laufbahn den Sprung aufs Podest. Bei den Herren fuhr Sami Jauhojärvi den ersten Weltcupsieg seiner Karriere ein. Der Finne setzte sich auf der Schlussrunde aus der Spitzengruppe ab und siegte vor Tobias Angerer und Alex Harvey aus Kanada. "Mein Stockbruch in der ersten Runde hat viel Kraft gekostet. Umso mehr freue ich mich, dass es noch für den zweiten Platz gereicht hat", freute sich der Vachendorfer über den Erfolg. Jens Filbrich kam als Neunter ins Ziel. Im Gesamtweltcup musste Dario sein Gelbes Trikot an Petter Northug abgeben.
Bedingungen besser als angekündigt
"Ständiger Regen und am Donnerstag Windgeschwindigkeiten bis zu 15m/s" - das waren die Prophezeihungen des norwegischen Wetterdienstes für die Wettkampftage noch zur Wochenmitte. Insgesamt war das Wetter dann aber deutlich besser als angekündigt. Zwar hatten die Läufer im Sprint mit Schneeregen zu kämpfen, Wind war jedoch kein Problem. Für die Distanzrennen waren die Prognosen der Meteorologen am Vortag dann deutlich besser und trafen auch voll ein: Strahlender Sonnenschein und schönstes Winterwetter erwartete Sportler und Zuschauer vor Ort.
Begeisterte Fans
Wie in Norwegen üblich waren auch am Donnerstag im Sprint und am Samstag bei den Massenstarts mit Bonussprints viele begeisterte Norweger an der Strecke. Viele tausend Zuschauer feuerten die Läufer an und sorgten für Stimmung - viele von ihnen mit den traditionellen norwegischen Einweggrills, so dass immer wieder Grillduft über die Strecke zog.
Favoritensiege im Sprint
Schon am Donnerstag standen die Sprintrennen auf dem Programm, in denen mit Favoritensiegen von Petra Majdic und Ola Vigen Hattestad alles seinen gewohnten Gang in diesem Winter ging. Allerdings hatte die Slowenin hart zu kämpfen, um im Fotofinish die Fußspitze vor der stark laufenden Slowenin Alena Prochazkova zu haben. Dritte wurde Justyna Kowalczyk, die den Punkteverlust auf Majdic im Gesamtweltcup in Grenzen hielt. Für Hattestad wurde es ein Kampf unter Landsmännern: Er ließ auf der Zielgeraden Petter Northug jr., der im Gesamtweltcup immer näher an Dario Cologna heranrückte, und John Kristian Dahl hinter sich.
Deutsche Top-Ergebnisse bei Siegen von Majdic und Jauhojärvi
In den durch die Zwischensprints äußerst spannenden Massenstarts in der klassischen Technik über 30 und 50 Kilometer konnten auch die deutschen Athleten ganz vorn mitlaufen. Evi Sachenbacher-Stehle wurde sehr gute Fünfte mit nur geringem Abstand: "Ich bin mein eigenes Rennen gelaufen, habe die anderen vorn ziehen lassen und war ganz überrascht, als ich sie vor dem Ziel wieder direkt vor mir hatte", staunte die 28-Jährige. Der Sieg ging nach einer starken Aufholjagd überraschend an Petra Majdic, die damit ihre Führung im Gesamtweltcup vor der Zweitplatzierten Justyna Kowalczyk ausbaute. Masako Ishida aus Japan schaffte erstmal in ihrer Laufbahn den Sprung aufs Podest. Bei den Herren fuhr Sami Jauhojärvi den ersten Weltcupsieg seiner Karriere ein. Der Finne setzte sich auf der Schlussrunde aus der Spitzengruppe ab und siegte vor Tobias Angerer und Alex Harvey aus Kanada. "Mein Stockbruch in der ersten Runde hat viel Kraft gekostet. Umso mehr freue ich mich, dass es noch für den zweiten Platz gereicht hat", freute sich der Vachendorfer über den Erfolg. Jens Filbrich kam als Neunter ins Ziel. Im Gesamtweltcup musste Dario sein Gelbes Trikot an Petter Northug abgeben.
Bedingungen besser als angekündigt
"Ständiger Regen und am Donnerstag Windgeschwindigkeiten bis zu 15m/s" - das waren die Prophezeihungen des norwegischen Wetterdienstes für die Wettkampftage noch zur Wochenmitte. Insgesamt war das Wetter dann aber deutlich besser als angekündigt. Zwar hatten die Läufer im Sprint mit Schneeregen zu kämpfen, Wind war jedoch kein Problem. Für die Distanzrennen waren die Prognosen der Meteorologen am Vortag dann deutlich besser und trafen auch voll ein: Strahlender Sonnenschein und schönstes Winterwetter erwartete Sportler und Zuschauer vor Ort.
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