Otepää-Weltcup steht kurz bevor: "Leider wieder einige gesundheitliche Probleme"

DSV-Pressestelle am 21.01.2009 - 13:00 Uhr
Jochen Behle
Das deutsche Weltcup-Team hat erneut Sorgen mit Verletzten und Kranken. Allerdings meldete sich unter anderem Tobias Angerer wieder gesund zurück. Was sagen der Bundestrainer, Angerer und der verletzte René Sommerfeldt zur aktuellen Lage?

Bundestrainer Jochen Behle: "Langsam Schwung aufnehmen für die WM"
"Die Weltcup-Herren nutzten die Tage seit Ende der Tour de Ski, um an den Stützpunkten in Oberwiesenthal und Oberhof zu trainieren. Bei den Damen stand ein zehntägiges Trainingslager in Ramsau auf dem Programm. Leider haben wir nun wieder einige gesundheitliche Probleme. Aber wir hoffen natürlich, dass wir demnächst wieder alle mit an Bord haben. Das gilt insbesondere für Renè. Jetzt müssen wir erst einmal abwarten, wie lange er nach Ansicht der Ärzte pausieren muss. In Otepää wollen wir nun langsam Schwung aufnehmen für die Weltmeisterschaften. Das heißt, ich erwarte mir schon das eine oder andere Top-Ergebnis. Die Distanzläufer fahren dann bereits am Samstag wieder nach Hause. Denn am Mittwoch geht bereits der Flieger nach Rybinsk."

Tobias Angerer: "Schaue nur noch nach vorn"
"Nach meiner erneuten Erkrankung während der Tour de Ski fuhr ich nach Oberhof zu Cuno Schreyl, um mit meiner Trainingsgruppe am Formaufbau für die nächsten Wochen zu arbeiten. Das Ziel heißt nun WM! Was anderes bleibt nach den vielen Ausfällen in diesem Jahr auch nicht übrig. Aber ich habe das jetzt für mich abgehakt und schaue nur noch nach vorne. Ich will auch nicht undankbar sein – immerhin war ich die vergangenen fünf Jahre praktisch nie krank gewesen. Jetzt hat es mich eben einfach mal erwischt. Zuversichtlich stimmt mich, dass ich eigentlich immer gut in Form war, wenn ich gesund an den Start gegangen bin. Jetzt habe ich noch einmal gut trainiert und fühle mich auch wieder fit."

René Sommerfeldt: "Hoffe, dass ich bald wieder in einen Langlaufschuh passe"
"Die Verletzung kommt sicherlich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Das einzige positive ist, dass nichts gebrochen ist. Aber der Knöchel ist schon ganz schön dick und ich humple ziemlich durch die Gegend. Mal abwarten, was die Ärzte sagen. Ich hoffe natürlich, dass ich schon bald wieder irgendwie in einen Langlaufschuh passe."

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