Was für ein Tag!
Seraina Mischol am 09.01.2006 - 19:39 Uhr
Was für ein Tag: Zum ersten Mal dieses Jahr (okay hat ja auch erst begonnen) fühlte ich mich wirklich stark an einem Wettkampf. Aber der Reihe nach.
Nach dem ich über Nove Mesto lieber nichts geschrieben habe, und ich ziemlich enttäuscht gewesen war, liess ich mich einmal gründlich in Bad Ragaz kontrollieren. Beim Blut gab es nichts zu bemängeln, dafür waren meine Lungen wieder stark entzündet. Dies ist vielleicht immer noch auf Canmore zurück zuführen. Ich bekam neue Medikamente und neue Anweisungen wegen meinem Asthma. Danach entschied ich mich trotzdem für die Reise nach Otepää, denn letztes Jahr lief ich dort mein bestes Rennen und irgendwie habe ich mich schon den ganzen Winter auf dieses gefreut und vorbereitet.
Der Samstag verlief jedoch noch nicht ganz nach meinem Wunsch. Die erste Runde ging noch einigermassen, aber in der zweiten fehlte mir ein bisschen der Kampfgeist und es war sicher auch ein bisschen Angst vor einer Asthmaattacke vorhanden. So gab es einen 25. Platz, hört sich nicht so schlecht an, aber bei 36 Damen im Ziel, naja.
So musste ich mich wieder von einem mittleren Rennen erholen und mich neu motivieren. Ich ging die ganze Sache für den Sprint vom Sonntag auch viel lockerer an und liess mich beim einlaufen von nichts aus der Ruhe bringen. Und siehe da, ich lief die 10 beste Prologzeit. Nun ging es mit dem Viertelfinale weiter, in welchem wir zu sechst starteten und nur die zwei besten in den Halbfinal kommen. Beim zweiten Aufstieg ging ich wirklich ans Limit und kämpfte was ich konnte und ging als zweite in die Abfahrt. Ich verfügte an diesem Tag wirklich über den besten Ski im ganzen Feld und somit überholte ich Lina Anderson noch auf der Zielgerade und konnte den Viertelfinal gewinnen.
Also ging es im Halbfinale zu fünft weiter (die ersten zwei gehen in den A-Final, drei und vier in den B-Final und für die fünfte ist fertig). Diesmal machte ich beim ersten Anstieg einen kleinen Fehler und ich musste als fünfte in die erste Abfahrt, dass war viel zu lieb von mir, aber irgendwie fehlte auch ein bisschen die Kraft. So überholte ich, dank dem super Ski auf der letzten Abfahrt noch die Finnen und wurde vierte.
Im B-Final traf ich auf Björgen, Öhrstig und Majdic. Zum Glück liess ich mich von den Namen nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte noch mal mit all meiner Kraft. Der zweite Aufstieg (ich lief als zweite hinter Björgen) war wohl das härteste was ich bis anhin erlebt habe. Aber ich ging als zweite auf die Zielgerade und wurde somit 6. Welch ein Tag.
Dies bedeutet nun “leider“ nur eine halbe Quali für den Olympischen Sprint, da dieser in der freien Technik ausgeführt wird, aber für den Teamsprint hoffe ich zumindest Swiss Olympic überzeugt zu haben! Wir werden es sehen.
Nächste Woche gibt es den nächsten wichtigen Wettkampf, nämlich die Staffel in Val di Fiemme (ITA). Ein 7. Platz ist gefordert um auch in Turin an der Start gehen zu dürfen. Drückt uns die Daumen.
Nach dem ich über Nove Mesto lieber nichts geschrieben habe, und ich ziemlich enttäuscht gewesen war, liess ich mich einmal gründlich in Bad Ragaz kontrollieren. Beim Blut gab es nichts zu bemängeln, dafür waren meine Lungen wieder stark entzündet. Dies ist vielleicht immer noch auf Canmore zurück zuführen. Ich bekam neue Medikamente und neue Anweisungen wegen meinem Asthma. Danach entschied ich mich trotzdem für die Reise nach Otepää, denn letztes Jahr lief ich dort mein bestes Rennen und irgendwie habe ich mich schon den ganzen Winter auf dieses gefreut und vorbereitet.
Der Samstag verlief jedoch noch nicht ganz nach meinem Wunsch. Die erste Runde ging noch einigermassen, aber in der zweiten fehlte mir ein bisschen der Kampfgeist und es war sicher auch ein bisschen Angst vor einer Asthmaattacke vorhanden. So gab es einen 25. Platz, hört sich nicht so schlecht an, aber bei 36 Damen im Ziel, naja.
So musste ich mich wieder von einem mittleren Rennen erholen und mich neu motivieren. Ich ging die ganze Sache für den Sprint vom Sonntag auch viel lockerer an und liess mich beim einlaufen von nichts aus der Ruhe bringen. Und siehe da, ich lief die 10 beste Prologzeit. Nun ging es mit dem Viertelfinale weiter, in welchem wir zu sechst starteten und nur die zwei besten in den Halbfinal kommen. Beim zweiten Aufstieg ging ich wirklich ans Limit und kämpfte was ich konnte und ging als zweite in die Abfahrt. Ich verfügte an diesem Tag wirklich über den besten Ski im ganzen Feld und somit überholte ich Lina Anderson noch auf der Zielgerade und konnte den Viertelfinal gewinnen.
Also ging es im Halbfinale zu fünft weiter (die ersten zwei gehen in den A-Final, drei und vier in den B-Final und für die fünfte ist fertig). Diesmal machte ich beim ersten Anstieg einen kleinen Fehler und ich musste als fünfte in die erste Abfahrt, dass war viel zu lieb von mir, aber irgendwie fehlte auch ein bisschen die Kraft. So überholte ich, dank dem super Ski auf der letzten Abfahrt noch die Finnen und wurde vierte.
Im B-Final traf ich auf Björgen, Öhrstig und Majdic. Zum Glück liess ich mich von den Namen nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte noch mal mit all meiner Kraft. Der zweite Aufstieg (ich lief als zweite hinter Björgen) war wohl das härteste was ich bis anhin erlebt habe. Aber ich ging als zweite auf die Zielgerade und wurde somit 6. Welch ein Tag.
Dies bedeutet nun “leider“ nur eine halbe Quali für den Olympischen Sprint, da dieser in der freien Technik ausgeführt wird, aber für den Teamsprint hoffe ich zumindest Swiss Olympic überzeugt zu haben! Wir werden es sehen.
Nächste Woche gibt es den nächsten wichtigen Wettkampf, nämlich die Staffel in Val di Fiemme (ITA). Ein 7. Platz ist gefordert um auch in Turin an der Start gehen zu dürfen. Drückt uns die Daumen.
Foto: Was für ein Tag!








