Stimmen zu den Sprintrennen beim Weltcup in Kuusamo

2b-Sportredaktion am 04.12.2007 - 12:35 Uhr
Für die 27-jährige Petra Majdic aus Slowenien war es der zweite Sieg in Kuusamo, vergangenes Jahr gewann sie ebenfalls den Sprint. Bei den Herren konnte Johan Kjoelstad den Sieg für sich verbuchen. Die drei Erstplatzierten gaben ihre Statements zu den Sprints ab:

Petra Majdic (SLO):
Ich bin im heutigen Rennen für meine Tante Maria gelaufen. Sie verstarb vor zwei Tagen und ich widme ihr diesen Sieg. Es war ein perfektes Rennen für mich. In der Qualifikation lief es nicht so gut, es war sehr glatt. Aber danach wurde ich wach und kam während der Durchgänge immer besser in das Rennen. Im Finale lief ich taktisch wie im letzten Jahr. Ich blieb dahinter und habe nicht zu sehr gedrängt. Am letzten Anstieg habe ich dann attackiert.

Astrid Jacobsen (NOR):
Ich habe versucht, als Erste zu laufen, aber am letzten Anstieg hatte ich keine Chance - Petra war schneller. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinem heutigen Rennen. Wenn ich einen guten Tag habe, bin ich vielleicht sogar in der Lage, unter die besten Zehn zu laufen. Zumindest möchte ich einige Weltcup-Punkte holen. Ich habe entschieden, mich für die Tour de Ski vorzubereiten und somit lasse ich das kommende Wochenende aus und trainiere zuhause für diese Wettkampfserie.

Alena Prochazkova (SVK):
Ich bin sehr überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet. Ich mag die Strecke hier in Kuusamo, sie liegt mir und vorallem die harten Anstiege. Ich bin U23 Weltmeisterin im letzten Jahr geworden und ich werde natürlich versuchen, mein Bestes in den Sprints und den Distanzrennen während der gesamten Saison zu geben.

Johan Kjoelstad (NOR):
Es ist ein fantastischer Tag. Das letzte Mal, dass ich auf dem Podium stand, war in Nove Mesto 2005 - also ist es heute fast mein Geburtstag. In der Anfangsphase war ich nicht so schnell und am Anstieg lief ich hinter Emil. Ich hatte dann eine gute Geschwindigkeit und sah, dass Emil müde wurde. Ich werde nach Rybinsk gehen und dann ist die Tour de Ski mein Traum. Wenn ich die Qualifikation allerdings nicht schaffe, dann versuche ich mich in Topform für die Rennen in Kanada zu bringen.

Emil Joensson (SWE):
Es lief gut heute. Meine Taktik war heute schnell zu laufen. Es ist eine spezielle Strecke mit den Anstiegen und den Abfahrten und dem besonderen Anstieg zum Ziel. Ich hatte perfekte Ski und somit konnte ich zum zweiten Mal im Weltcup auf das Podium laufen. Mein wichtigstes Ziel für diese Saison ist es, bei den Sprintrennen auf das Podium zu laufen und im Gesamt-Sprint-Weltcup unter die besten Zehn zu kommen.

Mats Larsson (SWE):
Es war ein sehr guter Start in die Saison. Ich habe sehr gut trainiert während des ganzen Sommers und auch im Herbst. Wir sind wirklich ein sehr starkes Team und wir unterstützen uns gegenseitig. Ich denke, dass ist der Grund für unseren Erfolg. Ich habe mich nicht schnell gefühlt am Start und das ist normalerweise meine Stärke, aber dann wurde ich in der Abfahrt stärker und konnte es schaffen. Wir haben noch eine Menge Training während der gesamten Saison geplant.

Quelle: FIS

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