Weltcup Lahti: Aktuelle Statements von Jochen Behle und Miriam Gössner
DSV/XC-Ski Redaktion am 04.03.2009 - 13:19 Uhr

Vor dem ersten Weltcup nach der WM in Liberec sprechen Jochen Behle und Nachwuchsstar Miriam Gössner über das aktuelle Geschehen.
Bundestrainer Jochen Behle:
Nach der Weltmeisterschaft stand für alle Athletinnen und Athleten erst einmal Regeneration auf dem Programm. Für die Techniker und Trainer geht es bereits am Mittwoch nach Skandinavien. Die Sprinter fliegen am Donnerstag und diejenigen, die nur Distanz laufen, am Freitag nach Lathi.
Die Zielstellung für das erste Weltcupwochenende nach der WM ist relativ klar: Bei den Herren wollen wir gemeinsam darum kämpfen, dass Axel Teichmann seinen dritten Platz im Gesamtweltcup und seine Führung im Distanzweltcup behalten kann. Für Renè Sommerfeldt heißt es in Lahti: Fleißig Punkte sammeln, um weiterhin in der roten Gruppe starten zu können. Er hatte ja in diesem Jahr relativ viel krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. Spätestens nach seinem hervorragenden sechsten Platz über die 50 Kilometer am vergangenen Sonntag, sollte er aber wieder das notwendige Selbstbewusstsein haben, um bei den verbleibenden Weltcups ähnlich guten Ergebnissen abzuliefern.
Bei Miriam haben wir uns darauf verständigt, dass sie uns auch in Lathi noch einmal unterstützt, nachdem ihre Daumenverletzung so ist, dass sie ohnehin nicht beim Biathlon starten könnte. Für uns ist das natürlich eine gute Gelegenheit, sie noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu sehen. Darüber hinaus könnte sie uns sogar erneut einen großen Gefallen tun, wenn es ihr gelingen würde, in die Punkte zu laufen. Denn dann hätten wir bei den Damen zukünftig wieder fünf Startplätze. Nach Lathi haben wir dann aber in dieser Saison definitiv keine weiteren Einsätze mehr für Miriam geplant. Weil sie dann ohnehin am Daumen operiert werden muss.
Miriam Gössner:
Beim Continentalcup in Zwiesel habe ich mir bei meinem Sturz einen Skidaumen zugezogen. Ich bin deshalb schon in Liberec mit einem Stützverband gelaufen. Es tut zwar ein kleines bisschen weh, ist aber beim Langlaufen nicht so schlimm. Schießen geht aber gar nicht. Deshalb werde ich jetzt noch den Langlauf-Weltcup in Lahti mitlaufen und dann Mitte der nächsten Woche in München operiert. Schließlich will ich ja nächstes Jahr auch wieder im Biathlon angreifen. Erst einmal freue ich mich aber total, dass ich noch mal bei den Langläuferinnen dabei sein kann. Das ist noch einmal ein schöner Saison-Abschluss für mich.
Bundestrainer Jochen Behle:
Nach der Weltmeisterschaft stand für alle Athletinnen und Athleten erst einmal Regeneration auf dem Programm. Für die Techniker und Trainer geht es bereits am Mittwoch nach Skandinavien. Die Sprinter fliegen am Donnerstag und diejenigen, die nur Distanz laufen, am Freitag nach Lathi.
Die Zielstellung für das erste Weltcupwochenende nach der WM ist relativ klar: Bei den Herren wollen wir gemeinsam darum kämpfen, dass Axel Teichmann seinen dritten Platz im Gesamtweltcup und seine Führung im Distanzweltcup behalten kann. Für Renè Sommerfeldt heißt es in Lahti: Fleißig Punkte sammeln, um weiterhin in der roten Gruppe starten zu können. Er hatte ja in diesem Jahr relativ viel krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. Spätestens nach seinem hervorragenden sechsten Platz über die 50 Kilometer am vergangenen Sonntag, sollte er aber wieder das notwendige Selbstbewusstsein haben, um bei den verbleibenden Weltcups ähnlich guten Ergebnissen abzuliefern.
Bei Miriam haben wir uns darauf verständigt, dass sie uns auch in Lathi noch einmal unterstützt, nachdem ihre Daumenverletzung so ist, dass sie ohnehin nicht beim Biathlon starten könnte. Für uns ist das natürlich eine gute Gelegenheit, sie noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu sehen. Darüber hinaus könnte sie uns sogar erneut einen großen Gefallen tun, wenn es ihr gelingen würde, in die Punkte zu laufen. Denn dann hätten wir bei den Damen zukünftig wieder fünf Startplätze. Nach Lathi haben wir dann aber in dieser Saison definitiv keine weiteren Einsätze mehr für Miriam geplant. Weil sie dann ohnehin am Daumen operiert werden muss.
Miriam Gössner:
Beim Continentalcup in Zwiesel habe ich mir bei meinem Sturz einen Skidaumen zugezogen. Ich bin deshalb schon in Liberec mit einem Stützverband gelaufen. Es tut zwar ein kleines bisschen weh, ist aber beim Langlaufen nicht so schlimm. Schießen geht aber gar nicht. Deshalb werde ich jetzt noch den Langlauf-Weltcup in Lahti mitlaufen und dann Mitte der nächsten Woche in München operiert. Schließlich will ich ja nächstes Jahr auch wieder im Biathlon angreifen. Erst einmal freue ich mich aber total, dass ich noch mal bei den Langläuferinnen dabei sein kann. Das ist noch einmal ein schöner Saison-Abschluss für mich.










