Tour de Ski: Oberhof fürchtet Weltcup-Verlust und Imageschaden
sid am 02.11.2011 - 08:10 Uhr

Das Thüringer Wintersport-Mekka Oberhof fürchtet mehr denn je den Verlust der Tour de Ski. Bis 2013 besteht allerdings noch eine Startort-Garantie seitens der FIS.
"Land, Region und auch der Sport sind gefordert, eine Modernisierung des Weltcup-Areals voranzubringen. Nur so kann weiterer Imageschaden abgewendet werden", sagte Sabine Reuß, Präsidentin des Thüringer Skiverbandes, am Dienstag. Wegen zuletzt schwacher Zuschauerzahlen war über einen Abschied der prestigeträchtigen Skilanglauf-Veranstaltung schon im Winter 2012/13 spekuliert worden.
Als Ersatz stehen laut FIS-Renndirektor Jürg Capol bereits zwei Schauplätze in der Schweiz bereit. Allerdings hat Oberhof nach Angaben der Veranstalter "vorerst bis zum Jahr 2013" eine Startort-Garantie. In diesem Jahr steigen die ersten Tour-Etappen am 29. und 30. Dezember am Grenzadler. "Was danach wird, liegt auch daran, wie viele Wintersportanhänger nach Oberhof pilgern", hieß es.
Zu wenig Zuschauer am Rennsteig
"Land, Region und auch der Sport sind gefordert, eine Modernisierung des Weltcup-Areals voranzubringen. Nur so kann weiterer Imageschaden abgewendet werden", sagte Sabine Reuß, Präsidentin des Thüringer Skiverbandes, am Dienstag. Wegen zuletzt schwacher Zuschauerzahlen war über einen Abschied der prestigeträchtigen Skilanglauf-Veranstaltung schon im Winter 2012/13 spekuliert worden.
Ersatzorte in der Warteschleife
Als Ersatz stehen laut FIS-Renndirektor Jürg Capol bereits zwei Schauplätze in der Schweiz bereit. Allerdings hat Oberhof nach Angaben der Veranstalter "vorerst bis zum Jahr 2013" eine Startort-Garantie. In diesem Jahr steigen die ersten Tour-Etappen am 29. und 30. Dezember am Grenzadler. "Was danach wird, liegt auch daran, wie viele Wintersportanhänger nach Oberhof pilgern", hieß es.






