Statements zum Tour-Prolog
XC-Ski Redaktion am 28.12.2007 - 17:02 Uhr
Nach dem Damen-Prolog fand Bundestrainer Jochen Behle Zeit für ein ausführliches Statement. Auch Evi Sachenbacher-Stehle, Tobias Angerer und einige Kollegen resümierten ihre Rennen.
Bundestrainer Jochen Behle:
Das Ergebnis entspricht nicht unbedingt meinen Erwartungen. Ich hätte gerade auf der kurzen Distanz vielleicht etwas mehr von Steffi Böhler erwartet. Die Rückstände.... auf Platz 5 ist es gerade mal 5 Sekunden für die Evi und es ist ja auch relativ normal so ein Platz für die Evi. Damit muss man zufrieden sein, die Strecke ist für sie eigentlich zu kurz. Im Prolog ist es nicht wie im Sprint, man kann nicht so wie im Sprint angehen. Auf der anderen Seite ist es vielleicht zu vergleichen mit dem Staffellauf, der 5km ist. Es ist nicht so einfach für die Mädels, da das richtige Tempo zu finden. Beeindruckend heute und das muss ich ganz ehrlich sagen, man hat es ja gesehen: Vor allem hinten raus ganz stark die Finninen, die ja doch ein bisschen Zeit auch dazwischen gelegt haben. Für diesen einen Wettkampf haben wir solche Distanzen nicht trainiert. Es ist ja ungewöhnlich, eine lange Sprintdistanz vom Prolog her zu haben, das wird für die Männer nachher aber nicht anders sein. Das lohnt sich auch nicht, das zu trainieren. Das haben wir hier einmal, das ist auch nicht so interessant. Du kriegst zwar heute diese Weltcuppunkte und die Zeitrückstände von heute für morgen, aber das wird letztlich wie ein Massenstart zu werten sein. Die ersten Rennen werden insgesamt ein bisschen taktiert werden. Es wird auch keine großen Zeitabstände geben. So wie morgen, es könnte sein, dass sich da eine Vierergruppe bildet vorne; die aber vielleicht von hinten wieder aufgelaufen werden. Da muss man schon ein bisschen taktisch halten. Ich denke, da sind wir mit einer Position wie der Evi zum Beispiel und der Claudia eigentlich noch in Schlagdistanz.
Evi Sachenbacher-Stehle:
Ich bin am Anfang ganz schön zäh ins Rennen gekommen. Ich habe mich ganz schön hart getan. Ich habe gedacht, das sind doch nur 3,3km, da musst du doch jetzt mal schneller laufen, aber es ist irgendwie nicht schneller gegangen. Aber ich denke, das war jetzt ein ganz guter Auftakt. Ich meine, die Abstände sind jetzt nicht sooo groß. Ich meine, die erste ist jetzt 18 sekunden oder so weg. Es ist ganz komisch zu laufen. Weil es ist kein sprint, du kannst also nicht Vollgas von Beginn an laufen und es ist auch keine längere Strecke, wo du einfach einen längeren Schritt ziehst und du ins Rennen reinlaufen kannst. Ich bin froh, dass es diese Strecke sonst nicht gibt, muss ich ehrlich sagen. Ich habs im Rennen gemerkt, ich bin am Anfang überhaupt nicht vom Fleck gekommen und am Ende habe ich mich dann doch ein bisschen mehr ins Rennen gelaufen.
Tobias Angerer:
Es war natürlich sehr ärgerlich. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich bin auf einer Eisplatte ausgerutscht. Vielleicht hat es ein bisschen an der Konzentration gefehlt oder so. Es ist natürlich jetzt ein großer Nachteil, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich kämpfe und dass es morgen weitergeht und ein neuer Tag ist. Nach dem Sturz habe ich eigentlich nicht mehr ins Rennen zurückgefunden. Das war die dümmste Stelle, wo es passieren konnte. Es geht da oben steil runter und danach dann 800m leicht bergab. Und ich habe da keinen Schwung gehabt und da hängen dann 10, 15, 20 Sekunden dran.
Virpi Kuitunen (FIN):
Ich bin zufrieden mit meinem Sieg heute. Ein Sieg im ersten Rennen gibt mir etwas zusätzliches Selbstvertrauen. Natürlich habe ich eine Taktik für morgen, aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Ich bin bereit für die Tour und in guter Form. Natürlich ist es anders in diesem Winter wegen dem weiten Weg von Nove Mesto nach Italien. Aber wir haben ein kleines Team und können in den Autos schlafen.
Aino-Kaisa Saarinen (FIN):
Ich bin nicht überrascht von meinem Erfolg, weil ich wusste, dass ich in guter Form bin. Natürlich war dieses Rennen anders als andere wegen der Renndistanz. Es ist schwierig, zu wissen, welche Geschwindigkeit man laufen sollte, aber ich habe während des Rennens gemerkt, dass ich die für mich richtige Geschwindigkeit hatte. Mein Ziel für die Tour ist nun, auf dem Podest abzuschließen. Große Erwartungen habe ich an die Klassikrennen, wo ich am stärksten bin.
Justyna Kowalcyzk (POL):
Das Rennen heute war sehr gut. Ich war am Anfang schnell, aber in der letzten Abfahrt war ich sehr müde. Diese Distanz war nicht gut für mich. Mein Ziel für die Tour ist es nun, in den langen Distanzrennen stark zu sein, weil ich keine gute Sprinterin bin.
Lukas Bauer (CZE):
Ich bin sehr glücklich über den ersten Platz im ersten Rennen der Tour. Vor dem Rennen hoffte ich auf die Top5, ich dachte, das Rennen würde zu kurz für mich sein, aber nun werde ich morgen als Erster starten. Ich werde sehen, ob ich morgen volles Tempo gehen werde oder ob ich auf die anderen warten werde. Es ist sowohl positiv als auch negativ für mich, so viele Rennen in der Tschechischen Republik zu haben. Es ist schön, zu Hause zu laufen, aber es gibt auch mehr Druck von den Medien zum Beispiel.
Axel Teichmann (GER):
Jochen sagte mir, ich müsste schnell sein auf dem ersten Teilstück des Rennens wie in einer Staffel. Und dann hoffte ich, dass meine Stärke bis zum Ende anhalten würden. Mein Ziel ist es, gesund zu bleiben bis zum Schlussanstieg. Am Ende werde ich dann hoffentlich unter den ersten Sechs sein.
Odd-Bjoern Hjelmeset (NOR):
Ich mag dieses Rennen, bei der Zwischenzeit war ich ein paar Sekunden vor den anderen, aber sie waren sehr schnell am Schluss. Das Rennen morgen wird gut für mich sein, ich bin ein guter Jäger (lacht). Aber ich bin kein guter Freistil-Läufer, aber ich werde mein Bestes geben. Ich habe keine Taktik für das Rennen morgen. Für die Tour insgesamt ist es mein Ziel, gute Klassikrennen zu laufen.
Bundestrainer Jochen Behle:
Das Ergebnis entspricht nicht unbedingt meinen Erwartungen. Ich hätte gerade auf der kurzen Distanz vielleicht etwas mehr von Steffi Böhler erwartet. Die Rückstände.... auf Platz 5 ist es gerade mal 5 Sekunden für die Evi und es ist ja auch relativ normal so ein Platz für die Evi. Damit muss man zufrieden sein, die Strecke ist für sie eigentlich zu kurz. Im Prolog ist es nicht wie im Sprint, man kann nicht so wie im Sprint angehen. Auf der anderen Seite ist es vielleicht zu vergleichen mit dem Staffellauf, der 5km ist. Es ist nicht so einfach für die Mädels, da das richtige Tempo zu finden. Beeindruckend heute und das muss ich ganz ehrlich sagen, man hat es ja gesehen: Vor allem hinten raus ganz stark die Finninen, die ja doch ein bisschen Zeit auch dazwischen gelegt haben. Für diesen einen Wettkampf haben wir solche Distanzen nicht trainiert. Es ist ja ungewöhnlich, eine lange Sprintdistanz vom Prolog her zu haben, das wird für die Männer nachher aber nicht anders sein. Das lohnt sich auch nicht, das zu trainieren. Das haben wir hier einmal, das ist auch nicht so interessant. Du kriegst zwar heute diese Weltcuppunkte und die Zeitrückstände von heute für morgen, aber das wird letztlich wie ein Massenstart zu werten sein. Die ersten Rennen werden insgesamt ein bisschen taktiert werden. Es wird auch keine großen Zeitabstände geben. So wie morgen, es könnte sein, dass sich da eine Vierergruppe bildet vorne; die aber vielleicht von hinten wieder aufgelaufen werden. Da muss man schon ein bisschen taktisch halten. Ich denke, da sind wir mit einer Position wie der Evi zum Beispiel und der Claudia eigentlich noch in Schlagdistanz.
Evi Sachenbacher-Stehle:
Ich bin am Anfang ganz schön zäh ins Rennen gekommen. Ich habe mich ganz schön hart getan. Ich habe gedacht, das sind doch nur 3,3km, da musst du doch jetzt mal schneller laufen, aber es ist irgendwie nicht schneller gegangen. Aber ich denke, das war jetzt ein ganz guter Auftakt. Ich meine, die Abstände sind jetzt nicht sooo groß. Ich meine, die erste ist jetzt 18 sekunden oder so weg. Es ist ganz komisch zu laufen. Weil es ist kein sprint, du kannst also nicht Vollgas von Beginn an laufen und es ist auch keine längere Strecke, wo du einfach einen längeren Schritt ziehst und du ins Rennen reinlaufen kannst. Ich bin froh, dass es diese Strecke sonst nicht gibt, muss ich ehrlich sagen. Ich habs im Rennen gemerkt, ich bin am Anfang überhaupt nicht vom Fleck gekommen und am Ende habe ich mich dann doch ein bisschen mehr ins Rennen gelaufen.
Tobias Angerer:
Es war natürlich sehr ärgerlich. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich bin auf einer Eisplatte ausgerutscht. Vielleicht hat es ein bisschen an der Konzentration gefehlt oder so. Es ist natürlich jetzt ein großer Nachteil, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich kämpfe und dass es morgen weitergeht und ein neuer Tag ist. Nach dem Sturz habe ich eigentlich nicht mehr ins Rennen zurückgefunden. Das war die dümmste Stelle, wo es passieren konnte. Es geht da oben steil runter und danach dann 800m leicht bergab. Und ich habe da keinen Schwung gehabt und da hängen dann 10, 15, 20 Sekunden dran.
Virpi Kuitunen (FIN):
Ich bin zufrieden mit meinem Sieg heute. Ein Sieg im ersten Rennen gibt mir etwas zusätzliches Selbstvertrauen. Natürlich habe ich eine Taktik für morgen, aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Ich bin bereit für die Tour und in guter Form. Natürlich ist es anders in diesem Winter wegen dem weiten Weg von Nove Mesto nach Italien. Aber wir haben ein kleines Team und können in den Autos schlafen.
Aino-Kaisa Saarinen (FIN):
Ich bin nicht überrascht von meinem Erfolg, weil ich wusste, dass ich in guter Form bin. Natürlich war dieses Rennen anders als andere wegen der Renndistanz. Es ist schwierig, zu wissen, welche Geschwindigkeit man laufen sollte, aber ich habe während des Rennens gemerkt, dass ich die für mich richtige Geschwindigkeit hatte. Mein Ziel für die Tour ist nun, auf dem Podest abzuschließen. Große Erwartungen habe ich an die Klassikrennen, wo ich am stärksten bin.
Justyna Kowalcyzk (POL):
Das Rennen heute war sehr gut. Ich war am Anfang schnell, aber in der letzten Abfahrt war ich sehr müde. Diese Distanz war nicht gut für mich. Mein Ziel für die Tour ist es nun, in den langen Distanzrennen stark zu sein, weil ich keine gute Sprinterin bin.
Lukas Bauer (CZE):
Ich bin sehr glücklich über den ersten Platz im ersten Rennen der Tour. Vor dem Rennen hoffte ich auf die Top5, ich dachte, das Rennen würde zu kurz für mich sein, aber nun werde ich morgen als Erster starten. Ich werde sehen, ob ich morgen volles Tempo gehen werde oder ob ich auf die anderen warten werde. Es ist sowohl positiv als auch negativ für mich, so viele Rennen in der Tschechischen Republik zu haben. Es ist schön, zu Hause zu laufen, aber es gibt auch mehr Druck von den Medien zum Beispiel.
Axel Teichmann (GER):
Jochen sagte mir, ich müsste schnell sein auf dem ersten Teilstück des Rennens wie in einer Staffel. Und dann hoffte ich, dass meine Stärke bis zum Ende anhalten würden. Mein Ziel ist es, gesund zu bleiben bis zum Schlussanstieg. Am Ende werde ich dann hoffentlich unter den ersten Sechs sein.
Odd-Bjoern Hjelmeset (NOR):
Ich mag dieses Rennen, bei der Zwischenzeit war ich ein paar Sekunden vor den anderen, aber sie waren sehr schnell am Schluss. Das Rennen morgen wird gut für mich sein, ich bin ein guter Jäger (lacht). Aber ich bin kein guter Freistil-Läufer, aber ich werde mein Bestes geben. Ich habe keine Taktik für das Rennen morgen. Für die Tour insgesamt ist es mein Ziel, gute Klassikrennen zu laufen.
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