Vor der vierten und fünften Etappe in Nove Mesto: "Cologna wird die Tour gewinnen"
2b-Sportredaktion am 31.12.2008 - 09:40 Uhr
Nach einem Tag Pause geht es für die Aktiven nun in Nove Mesto mit der vierten und fünften Etappe weiter. Wie haben Marit Bjoergen, Lukas Bauer und Tor Arne Hetland den Tag erlebt? Was denken sie im Hinblick auf die weiteren Rennen?
Tor Arne Hetland:
"Ich hoffe, ich werde hier in Nove Mesto besser laufen als in Oberhof und ich hoffe wirklich auf ein supergutes Rennen morgen und dann den Sprint am Neujahrstag. Aber es wird hart werden morgen, weil viele Bonussekunden aus Prag an gute Klassiker wie Cologna und Roenning gingen.
Ich fühle mich gut, besonders in den kürzeren Rennen. Es ist schön, einen Ruhetag zu haben, aber es ist auch langweilig, wenn man nichts zu tun hat: Du läufst morgens nur etwas Ski und musst dann herumhängen. Zeit totschlagen und ausruhen.
Ich denke, solche Bewerbe wie die Tour de Ski sind die Zukunft des Skilanglaufs. Sie zeigen wirklich, wer der beste Läufer ist, der sowohl Sprints als auch Distanzrennen beherrschen kann, in Freistil und klassischer Technik. Ich hoffe, dass Schritt für Schritt auch eine "Tour de Sprint" mit hauptsächlich Sprintrennen ins Leben gerufen wird. Es ist eine Schande für den Sprintcup der Tour, dass Hattestad zu Hause in Norwegen sitzt mit seinem Gelben Trikot - es wäre schön, ihn hier zu haben.
Mein Ziel war es, unter die ersten Drei der Tour zu kommen, aber das wird hart. Ich denke, ich muss das in Top10 ändern.
Ich denke, der Tour-König wird in diesem Jahr ein Schweizer sein: Dario Cologna wirkt sehr stark, aber ich hoffe natürlich, dass ein Norweger ganz oben auf dem Podium stehen wird.
Bei den Damen denke ich, dass Marit Bjoergen die Tour dieses Jahr gewinnen wird - sie sieht sehr stark aus und ihre Rennen werden von Tag zu Tag besser."
Marit Bjoergen:
"Ich bin hier in Nove Mesto schon viele Rennen gelaufen, so dass ich die Strecke sehr gut kenne und ich versuche ähnlich gut zu laufen wie in Oberhof. Ich will technisch gut und entspannt laufen. Heute bin ich am Morgen etwas gelaufen und alles fühlt sich gut an.
Natürlich war mein Ziel gestern in Prag, ins Finale zu kommen. Aber ich bin auch so zufrieden mit meinen 40 Bonussekunden und das ist in Ordnung. Ich bin in der Spitze dabei und kämpfe.
Mein Ziel ist es, die Tour zu gewinnen in diesem Jahr und bisher fühlt sich mein Körper sehr gut an. Aber es gibt mindestens sechs - sieben Damen, die um den Sieg kämpfen.
Zu diesem Zeitpunkt ist es schwer zu sagen, wer die Tour-Siegerin sein wird. Es sind noch zwei Klassikrennen und ein Sprint vor dem Schlussanstieg zur Alpe Cermis in Val di Fiemme."
Lukas Bauer:
"Ich war sehr enttäuscht von meinem ersten Rennen, dem Prolog. Ich erwartete mir einen Platz um die besten 15 - das war das Gefühl, dass ich die Tage zuvor in den Trainings hatte. Auf der zweiten Etappe war ich sehr zufrieden mit meinem Lauf, obwohl ich in der vierten Runde stürzte. Um ehrlich zu sein: Es war mein eigener Fehler, dass ich zu Fall kam. Mein Plan war, nach dem Stadion zu attackieren, aber mein Sturz kam dazwischen und danach hatte ich keine Chance mehr. Mein Sprintergebnis war wie erwartet ;-) Ich bin kein Sprinter. Mein Ziel für die vierte Etappe ist, sehr schnell zu laufen, um einige Bonussekunden zu erreichen. Das Profil dieser 3,1km gefällt mir sehr gut. Aber es gibt starke Gegner mit Dario (Cologna), Axel (Teichmann) und Sami (Jauhojärvi). Für mich ist definitiv die morgige Etappe der Schlüssel, um die Tour zu gewinnen!
Meiner Meinung nach ist es leicht zu sagen, dass Dario diese Tour gewinnen wird, aber ich hoffe, dass sein Weg nicht so leicht wird und jemand noch attackieren kann."
Quelle: FIS
Tor Arne Hetland:
"Ich hoffe, ich werde hier in Nove Mesto besser laufen als in Oberhof und ich hoffe wirklich auf ein supergutes Rennen morgen und dann den Sprint am Neujahrstag. Aber es wird hart werden morgen, weil viele Bonussekunden aus Prag an gute Klassiker wie Cologna und Roenning gingen.
Ich fühle mich gut, besonders in den kürzeren Rennen. Es ist schön, einen Ruhetag zu haben, aber es ist auch langweilig, wenn man nichts zu tun hat: Du läufst morgens nur etwas Ski und musst dann herumhängen. Zeit totschlagen und ausruhen.
Ich denke, solche Bewerbe wie die Tour de Ski sind die Zukunft des Skilanglaufs. Sie zeigen wirklich, wer der beste Läufer ist, der sowohl Sprints als auch Distanzrennen beherrschen kann, in Freistil und klassischer Technik. Ich hoffe, dass Schritt für Schritt auch eine "Tour de Sprint" mit hauptsächlich Sprintrennen ins Leben gerufen wird. Es ist eine Schande für den Sprintcup der Tour, dass Hattestad zu Hause in Norwegen sitzt mit seinem Gelben Trikot - es wäre schön, ihn hier zu haben.
Mein Ziel war es, unter die ersten Drei der Tour zu kommen, aber das wird hart. Ich denke, ich muss das in Top10 ändern.
Ich denke, der Tour-König wird in diesem Jahr ein Schweizer sein: Dario Cologna wirkt sehr stark, aber ich hoffe natürlich, dass ein Norweger ganz oben auf dem Podium stehen wird.
Bei den Damen denke ich, dass Marit Bjoergen die Tour dieses Jahr gewinnen wird - sie sieht sehr stark aus und ihre Rennen werden von Tag zu Tag besser."
Marit Bjoergen:
"Ich bin hier in Nove Mesto schon viele Rennen gelaufen, so dass ich die Strecke sehr gut kenne und ich versuche ähnlich gut zu laufen wie in Oberhof. Ich will technisch gut und entspannt laufen. Heute bin ich am Morgen etwas gelaufen und alles fühlt sich gut an.
Natürlich war mein Ziel gestern in Prag, ins Finale zu kommen. Aber ich bin auch so zufrieden mit meinen 40 Bonussekunden und das ist in Ordnung. Ich bin in der Spitze dabei und kämpfe.
Mein Ziel ist es, die Tour zu gewinnen in diesem Jahr und bisher fühlt sich mein Körper sehr gut an. Aber es gibt mindestens sechs - sieben Damen, die um den Sieg kämpfen.
Zu diesem Zeitpunkt ist es schwer zu sagen, wer die Tour-Siegerin sein wird. Es sind noch zwei Klassikrennen und ein Sprint vor dem Schlussanstieg zur Alpe Cermis in Val di Fiemme."
Lukas Bauer:
"Ich war sehr enttäuscht von meinem ersten Rennen, dem Prolog. Ich erwartete mir einen Platz um die besten 15 - das war das Gefühl, dass ich die Tage zuvor in den Trainings hatte. Auf der zweiten Etappe war ich sehr zufrieden mit meinem Lauf, obwohl ich in der vierten Runde stürzte. Um ehrlich zu sein: Es war mein eigener Fehler, dass ich zu Fall kam. Mein Plan war, nach dem Stadion zu attackieren, aber mein Sturz kam dazwischen und danach hatte ich keine Chance mehr. Mein Sprintergebnis war wie erwartet ;-) Ich bin kein Sprinter. Mein Ziel für die vierte Etappe ist, sehr schnell zu laufen, um einige Bonussekunden zu erreichen. Das Profil dieser 3,1km gefällt mir sehr gut. Aber es gibt starke Gegner mit Dario (Cologna), Axel (Teichmann) und Sami (Jauhojärvi). Für mich ist definitiv die morgige Etappe der Schlüssel, um die Tour zu gewinnen!
Meiner Meinung nach ist es leicht zu sagen, dass Dario diese Tour gewinnen wird, aber ich hoffe, dass sein Weg nicht so leicht wird und jemand noch attackieren kann."
Quelle: FIS





