Viessmann Tour de Ski
Evi Sachenbacher am 07.01.2008 - 12:00 Uhr
So, jetzt ist die wohl härteste Wettkampfserie bei uns Langläufern vorbei, und ich muss sagen ich bin nicht ganz zufrieden. Ich wollte es eigentlich schon unter die ersten sechs schaffen, aber es lief einiges nicht so wie ich mir das vorgestellt hab. Aber jetzt fang ich mal von Anfang an an. Wir hatten ja 8 Wettkämpfe in 10 Tagen zu bestreiten, und diese in beiden Techniken, klassisch und freistil und auch Sprints und lange Strecken.
Der erste Wettkampf war der sogenannte Prolog, dort mussten wir 3,3km in der klassischen Technik zurücklegen. Das war etwas neu für uns, da wir diese Distanz normalerweise in keinem Wettkampf zu laufen haben. Ich habe mich etwas schwer getan meinen Rhytmus zu finden und konnte erst den letzten Kilometer so richtig hindrücken. Das hiess für mich Platz 13, aber es war noch das gesamte Feld sehr dicht zusammen, das war also ganz ok.
Am Tag darauf fand dann ein 10km freistil Verfolgungsrennen statt, das liegt mir ja eigentlich schon, aber richtig gut gefühlt habe ich mich in diesem Rennen auch nicht. Am Ende hieß das für mich Platz 12, ich konnte mich also um einen Platz verbessern.
Am 30. Dezember ging es dann für uns in Prag weiter, dort haben sie mitten in die Stadt Schnee gekarrt um dort einen Sprint auszurichten. Die Strecke liess etwas zu wünschen übrig und es war für einen Sprint, wo zu sechst gestartet wird einfach ein bischen zu eng, aber das war ja für alle gleich, und die Stimmung war dafür unübertrefflich! Im Prolog habe ich mich aber sehr schwer getan und konnte mich als 27. gerade noch für die Finals qualifizieren. Im Viertelfinale lief es dann um einiges besser, und ich konnte mich noch auf Platz 15 vorarbeiten. Damit war ich auch sehr zufrieden, da die Streckenführung sehr flach war, und ich da immer so meine Probleme habe. In der Gesamtwertung konnte ich mich so auch auf Platz 10 verbessern.
Am 31. Dezember hatten wir dann den ersten von zwei Ruhetagen, und wir konnten mal wieder ein lockeres Training zwischendurch einlegen. Silvester fiel für uns allerdings leider aus, da am 1.schon wieder der nächste Wettkampf anstand und wir jede Minute nutzen mussten um uns zu erholen.
Am 1. Januar fand dann wieder ein 10km freistil Verfolgungsrennen nach den Zeitabständen der aktuellen Tourwertung statt. Eigentlich wäre ein Pursuit geplant gewesen, den konnten sie wegen der engen Streckenführung in Nove Mesto aber nicht durchführen. In diesem Rennen habe ich mich das erste Mal einigermaßen gut gefühlt beim laufen, und ich konnte auch wieder ein bischen Zeit auf die Spitze gut machen. Ich lag danach also auf Platz 8 mit nur noch 30sec Rückstand auf die Führende Kalla.
Am 2. Januar hatten wir dann allerdings ein bisschen Pech mit unseren Ski und haben beim Wachsen etwas daneben gelegen. Damit rückten alle aus dem Deutschen Team um ein paar Plätze und viele Sekunden zurück. Für mich hieß das in der Gesamtwertung Platz 12 mit schon fast 2 Minuten Rückstand auf die Spitze. Das war sehr schade, aber sowas passiert halt auch mal. Beim laufen selbst hätte ich mich gar nicht so schlecht gefühlt. Nach diesem Wettkampf ging es für uns dann gleich weiter nach Italien, Val di Fiemme, wo die letzten drei Wettkämpfe auf uns warteten. Am 3.Januar hatten wir allerdings erst noch unseren zweiten und letzten Ruhetag in der Rennserie.
Am 4. Januar war nochmal ein Freistil-Sprint in Asiago. Beim einlaufen habe ich mich sehr, sehr müde gefühlt, im Prolog ging es dann aber doch ganz gut, und ich konnte mich als 12.weiterqualifizieren. Im Viertelfinale hab ich mich auch ganz gut gefühlt, habe aber leider einen taktischen Fehler vor dem Anstieg gemacht, und so bin ich ganz knapp ausgeschieden. Das hieß für mich Platz 17, und in der Gesamtwertung blieb es der 12.Platz. Da habe ich mich dann ganz schön geärgert, weil viel mehr drin gewesen wäre, und ich hätte mir einige Bonussekunden holen können. Aber irgendwie sollte es bei dieser Tour halt einfach nicht sein.
Am 5. Januar war das dritte und letzte klassisch-Rennen, ein 10Km Massenstart. Da hatten wir richtig gute Ski und Claudia, Katrin und ich konnten fast zeitgleich mit den ersten neun auf Rang 3, 5 und 6 ins Ziel laufen. So ein super Mannschaftsergebnis gab es bei uns Damen zuvor noch nie in irgend einem Rennen, das gab uns auch nochmal richtig Schwung für den letzten Wettkampf.
Am 6. Januar ging es dann in den von allen gefürchteten Schlußanstieg, und ich hatte dieses Jahr auch mächtig Respekt vor diesem Berg, denn letztes Jahr war das die absolute Hölle für mich. Eigentlich liegt mir das richtig gut, skating und dann auch noch nur am Berg, aber ich glaube mit dem Berg werd ich mich nie anfreunden. Unsere Zeitrückstände waren so dass Claudia, Katrin und ich fast gleich mit den Platzierungen 7 bis 16 loslaufen konnten. Es bildete sich gleich eine große Gruppe, von der wir am Anfang auch noch sehr gut profitieren konnten. Im Anstieg hat sich dann allerdings alles etwas auseinander gezogen. Für mich ging es nicht so schlecht wie letztes Jahr in dem Berg, aber ein super Rennen war das nicht. Claudia konnte ein super Rennen machen und wurde am Ende 6. Ich war bis kurz vor Schluss 7., musste mich dann allerdings wieder von der Polin Justyna Kowalcik einholen lassen, die ich zuvor schon mal überholt hatte, und wurde am Ende 8. Katrin konnte als 9.noch das super Mannschaftsergebnis von uns Frauen abrunden, und hat für die Überraschung bei der Tour gesorgt!
Unsere Männer waren uns wieder einen Tick voraus und konnten mit den Plätzen 2 (Sommi), 6 (Franz), 13 (Axel) und 14 (Tobi) auch zu dem tollen Mannschaftsergebnis beitragen.
Gestern Abend wurde dann noch so richtig gefeiert, und heute Morgen ging es wieder nach Hause. Wir sind jetzt eine Woche zu Hause und dann geht es weiter zu den nächsten Weltcups in Kanada, ich hoffe wir sind bis dahin wieder frisch und erholt.
Der erste Wettkampf war der sogenannte Prolog, dort mussten wir 3,3km in der klassischen Technik zurücklegen. Das war etwas neu für uns, da wir diese Distanz normalerweise in keinem Wettkampf zu laufen haben. Ich habe mich etwas schwer getan meinen Rhytmus zu finden und konnte erst den letzten Kilometer so richtig hindrücken. Das hiess für mich Platz 13, aber es war noch das gesamte Feld sehr dicht zusammen, das war also ganz ok.
Am Tag darauf fand dann ein 10km freistil Verfolgungsrennen statt, das liegt mir ja eigentlich schon, aber richtig gut gefühlt habe ich mich in diesem Rennen auch nicht. Am Ende hieß das für mich Platz 12, ich konnte mich also um einen Platz verbessern.
Am 30. Dezember ging es dann für uns in Prag weiter, dort haben sie mitten in die Stadt Schnee gekarrt um dort einen Sprint auszurichten. Die Strecke liess etwas zu wünschen übrig und es war für einen Sprint, wo zu sechst gestartet wird einfach ein bischen zu eng, aber das war ja für alle gleich, und die Stimmung war dafür unübertrefflich! Im Prolog habe ich mich aber sehr schwer getan und konnte mich als 27. gerade noch für die Finals qualifizieren. Im Viertelfinale lief es dann um einiges besser, und ich konnte mich noch auf Platz 15 vorarbeiten. Damit war ich auch sehr zufrieden, da die Streckenführung sehr flach war, und ich da immer so meine Probleme habe. In der Gesamtwertung konnte ich mich so auch auf Platz 10 verbessern.
Am 31. Dezember hatten wir dann den ersten von zwei Ruhetagen, und wir konnten mal wieder ein lockeres Training zwischendurch einlegen. Silvester fiel für uns allerdings leider aus, da am 1.schon wieder der nächste Wettkampf anstand und wir jede Minute nutzen mussten um uns zu erholen.
Am 1. Januar fand dann wieder ein 10km freistil Verfolgungsrennen nach den Zeitabständen der aktuellen Tourwertung statt. Eigentlich wäre ein Pursuit geplant gewesen, den konnten sie wegen der engen Streckenführung in Nove Mesto aber nicht durchführen. In diesem Rennen habe ich mich das erste Mal einigermaßen gut gefühlt beim laufen, und ich konnte auch wieder ein bischen Zeit auf die Spitze gut machen. Ich lag danach also auf Platz 8 mit nur noch 30sec Rückstand auf die Führende Kalla.
Am 2. Januar hatten wir dann allerdings ein bisschen Pech mit unseren Ski und haben beim Wachsen etwas daneben gelegen. Damit rückten alle aus dem Deutschen Team um ein paar Plätze und viele Sekunden zurück. Für mich hieß das in der Gesamtwertung Platz 12 mit schon fast 2 Minuten Rückstand auf die Spitze. Das war sehr schade, aber sowas passiert halt auch mal. Beim laufen selbst hätte ich mich gar nicht so schlecht gefühlt. Nach diesem Wettkampf ging es für uns dann gleich weiter nach Italien, Val di Fiemme, wo die letzten drei Wettkämpfe auf uns warteten. Am 3.Januar hatten wir allerdings erst noch unseren zweiten und letzten Ruhetag in der Rennserie.
Am 4. Januar war nochmal ein Freistil-Sprint in Asiago. Beim einlaufen habe ich mich sehr, sehr müde gefühlt, im Prolog ging es dann aber doch ganz gut, und ich konnte mich als 12.weiterqualifizieren. Im Viertelfinale hab ich mich auch ganz gut gefühlt, habe aber leider einen taktischen Fehler vor dem Anstieg gemacht, und so bin ich ganz knapp ausgeschieden. Das hieß für mich Platz 17, und in der Gesamtwertung blieb es der 12.Platz. Da habe ich mich dann ganz schön geärgert, weil viel mehr drin gewesen wäre, und ich hätte mir einige Bonussekunden holen können. Aber irgendwie sollte es bei dieser Tour halt einfach nicht sein.
Am 5. Januar war das dritte und letzte klassisch-Rennen, ein 10Km Massenstart. Da hatten wir richtig gute Ski und Claudia, Katrin und ich konnten fast zeitgleich mit den ersten neun auf Rang 3, 5 und 6 ins Ziel laufen. So ein super Mannschaftsergebnis gab es bei uns Damen zuvor noch nie in irgend einem Rennen, das gab uns auch nochmal richtig Schwung für den letzten Wettkampf.
Am 6. Januar ging es dann in den von allen gefürchteten Schlußanstieg, und ich hatte dieses Jahr auch mächtig Respekt vor diesem Berg, denn letztes Jahr war das die absolute Hölle für mich. Eigentlich liegt mir das richtig gut, skating und dann auch noch nur am Berg, aber ich glaube mit dem Berg werd ich mich nie anfreunden. Unsere Zeitrückstände waren so dass Claudia, Katrin und ich fast gleich mit den Platzierungen 7 bis 16 loslaufen konnten. Es bildete sich gleich eine große Gruppe, von der wir am Anfang auch noch sehr gut profitieren konnten. Im Anstieg hat sich dann allerdings alles etwas auseinander gezogen. Für mich ging es nicht so schlecht wie letztes Jahr in dem Berg, aber ein super Rennen war das nicht. Claudia konnte ein super Rennen machen und wurde am Ende 6. Ich war bis kurz vor Schluss 7., musste mich dann allerdings wieder von der Polin Justyna Kowalcik einholen lassen, die ich zuvor schon mal überholt hatte, und wurde am Ende 8. Katrin konnte als 9.noch das super Mannschaftsergebnis von uns Frauen abrunden, und hat für die Überraschung bei der Tour gesorgt!
Unsere Männer waren uns wieder einen Tick voraus und konnten mit den Plätzen 2 (Sommi), 6 (Franz), 13 (Axel) und 14 (Tobi) auch zu dem tollen Mannschaftsergebnis beitragen.
Gestern Abend wurde dann noch so richtig gefeiert, und heute Morgen ging es wieder nach Hause. Wir sind jetzt eine Woche zu Hause und dann geht es weiter zu den nächsten Weltcups in Kanada, ich hoffe wir sind bis dahin wieder frisch und erholt.
Liebe Grüsse, Eure Evi
Fotoserie: Viessmann Tour de Ski







