Laktatwerte unter die Lupe genommen: Lactate Express Analyse Software
XC-Ski Redaktion am 07.06.2011 - 08:42 Uhr

© Felgenhauer/XC-Ski.de
Nachdem wir zuletzt das Laktatmessgerät Lactate Scout für euch getestet haben, folgt nun die dazu passende Analysesoftware Lactate Express der Firma Mesics in der Version 3.1.
Das sagt der Hersteller
Die optimale Software für Einsteiger. Ermöglicht eine effiziente Lactatleistungsdiagnostik und Trainingsplanung. Gutes Preis/Leistungsverhältnis.
- Übersichtliche Eingabe, Darstellung und Auswertung in einer einzigen Maske
- Analyse der Daten in Sekundenschnelle
- Integrierte, individuelle Trainingsplanung (nur Professional Version)
- kompatibel zum Lactate Scout und zur POLAR Software (Darstellung des Pulssignals)
- Eingabe von Last, Stufendauer, Lactat und Herzfrequenz
- Berechnung der Schwellen nach MADER und Dickhuth, sowie fixer Schwellen
Das sagt die xc-ski.de Redaktion
Installation und Programmstart
Um die Demoversion (die später durch Kauf eines Lizenzschlüssels zur Vollversion gemacht werden kann) zu installieren, muss man sich nur die Installationsdatei von der Firmenwebsite (www.mesics.de) herunterladen. Die Datei hat gerade einmal 8,6 Megabyte und ist damit auch bei nicht ganz so schneller Internetanbindung in kurzer Zeit auf dem eigenen PC oder Laptop. Die Installation an sich birgt keine Hindernisse und schon kann es losgehen. Für einen ersten Test wird ein Musterdatensatz mitgeliefert, anhand dessen man sich die Eingabe der Daten verdeutlichen kann.
Eingabe der Daten
Nach dem Anlegen eines neuen Tests sollten zunächst die persönlichen Daten der Testperson eingegeben werden. Über eine Schnittstelle können nun die Herzfrequenzdaten aus einer .hrm Datei (Polar Format) importiert werden. In unserem Fall konnte man die Aufzeichnung des Tacx Rollentrainers während des Stufentests als .hrm Datei exportieren und mit Lactate Express völlig problemlos importieren. Schon erscheinen die exakten Pulswerte in einer Grafik. Nun muss das Belastungsprotokol bearbeitet werden. Für Bike und Lauf sind jeweils vier Protokolle vorgegeben, die aber ganz einfach individuell an den eigenen Stufentest angepasst werden können. Sind die Belastungsstufen angelegt, müssen nur noch die gemessenen Laktatwerte entweder vom Lactate Scout über die Schnittstelle importiert oder per Hand eingegeben werden. Schon ist der Datensatz komplett und die Auswertung kann beginnen.
Auswertung und Analyse
Um die Testdaten nun auswerten zu können, muss ein Schwellenwertmodell ausgewählt werden. Drei unterschiedliche Modelle sind von der Software vorgegeben, es kann aber auch ein individuelles Modell programmiert werden. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, sich vor der Auswertung in das Thema "Schwellenwerte" einzulesen. Nun werden in Tabellenform verschiedene wichtige Eckdaten jeweils mit entsprechendem Laktat- und Pulswert ausgegeben. So finden sich die individuelle anaerobe Schwelle, die individuelle aerobe Schwelle, der Maximalwert und verschiedene Stufen in dieser Tabelle wieder. In einer zweiten Tabelle kann man die Traininfsbereiche mit ihren Puls- und Laktatgrenzen ablesen. Für Sportarten, die nicht mit GA1, GA2, EB und SB arbeiten, können diese individuell umprogrammiert und umbenannt werden. Mit einem Klick auf den Button "Drucken" wird schließlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse erstellt und auf Papier gebracht.
Fazit
Mit der Analysesoftware Lactate Express können Trainer, Betreuer und Sportler, die ein solides Grundwissen zum Thema Laktatanalyse haben, unkompliziert und schnell Stufentestergebnisse auswerten und Trainingsbereiche festlegen. In Verbindung mit dem Laktatmessgerät Lactate Scout lohnt sich eine Anschaffung bereits für Einzelpersonen, aber insbesondere für Vereine und Trainingsgruppen. Lactate Express erhält somit eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für den beschriebenen Personenkreis.
Daten
Hersteller: mesics gmbh
Systemanforderungen: Windows 9x, 2000, XP, VISTA oder WIN7
Preis: basic-Version 249 Euro, professional-Version 299 Euro
Weitere Informationen und Download-Möglichkeit: www.mesics.de
Das sagt der Hersteller
Die optimale Software für Einsteiger. Ermöglicht eine effiziente Lactatleistungsdiagnostik und Trainingsplanung. Gutes Preis/Leistungsverhältnis.
- Übersichtliche Eingabe, Darstellung und Auswertung in einer einzigen Maske
- Analyse der Daten in Sekundenschnelle
- Integrierte, individuelle Trainingsplanung (nur Professional Version)
- kompatibel zum Lactate Scout und zur POLAR Software (Darstellung des Pulssignals)
- Eingabe von Last, Stufendauer, Lactat und Herzfrequenz
- Berechnung der Schwellen nach MADER und Dickhuth, sowie fixer Schwellen
Das sagt die xc-ski.de Redaktion
Installation und Programmstart
Um die Demoversion (die später durch Kauf eines Lizenzschlüssels zur Vollversion gemacht werden kann) zu installieren, muss man sich nur die Installationsdatei von der Firmenwebsite (www.mesics.de) herunterladen. Die Datei hat gerade einmal 8,6 Megabyte und ist damit auch bei nicht ganz so schneller Internetanbindung in kurzer Zeit auf dem eigenen PC oder Laptop. Die Installation an sich birgt keine Hindernisse und schon kann es losgehen. Für einen ersten Test wird ein Musterdatensatz mitgeliefert, anhand dessen man sich die Eingabe der Daten verdeutlichen kann.
Eingabe der Daten
Nach dem Anlegen eines neuen Tests sollten zunächst die persönlichen Daten der Testperson eingegeben werden. Über eine Schnittstelle können nun die Herzfrequenzdaten aus einer .hrm Datei (Polar Format) importiert werden. In unserem Fall konnte man die Aufzeichnung des Tacx Rollentrainers während des Stufentests als .hrm Datei exportieren und mit Lactate Express völlig problemlos importieren. Schon erscheinen die exakten Pulswerte in einer Grafik. Nun muss das Belastungsprotokol bearbeitet werden. Für Bike und Lauf sind jeweils vier Protokolle vorgegeben, die aber ganz einfach individuell an den eigenen Stufentest angepasst werden können. Sind die Belastungsstufen angelegt, müssen nur noch die gemessenen Laktatwerte entweder vom Lactate Scout über die Schnittstelle importiert oder per Hand eingegeben werden. Schon ist der Datensatz komplett und die Auswertung kann beginnen.
Auswertung und Analyse
Um die Testdaten nun auswerten zu können, muss ein Schwellenwertmodell ausgewählt werden. Drei unterschiedliche Modelle sind von der Software vorgegeben, es kann aber auch ein individuelles Modell programmiert werden. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, sich vor der Auswertung in das Thema "Schwellenwerte" einzulesen. Nun werden in Tabellenform verschiedene wichtige Eckdaten jeweils mit entsprechendem Laktat- und Pulswert ausgegeben. So finden sich die individuelle anaerobe Schwelle, die individuelle aerobe Schwelle, der Maximalwert und verschiedene Stufen in dieser Tabelle wieder. In einer zweiten Tabelle kann man die Traininfsbereiche mit ihren Puls- und Laktatgrenzen ablesen. Für Sportarten, die nicht mit GA1, GA2, EB und SB arbeiten, können diese individuell umprogrammiert und umbenannt werden. Mit einem Klick auf den Button "Drucken" wird schließlich eine Zusammenfassung der Ergebnisse erstellt und auf Papier gebracht.
Fazit
Mit der Analysesoftware Lactate Express können Trainer, Betreuer und Sportler, die ein solides Grundwissen zum Thema Laktatanalyse haben, unkompliziert und schnell Stufentestergebnisse auswerten und Trainingsbereiche festlegen. In Verbindung mit dem Laktatmessgerät Lactate Scout lohnt sich eine Anschaffung bereits für Einzelpersonen, aber insbesondere für Vereine und Trainingsgruppen. Lactate Express erhält somit eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für den beschriebenen Personenkreis.
Daten
Hersteller: mesics gmbh
Systemanforderungen: Windows 9x, 2000, XP, VISTA oder WIN7
Preis: basic-Version 249 Euro, professional-Version 299 Euro
Weitere Informationen und Download-Möglichkeit: www.mesics.de







