Begrüsst wurde König Harald und: „Reinhold Rohrer„ wer denn sonst?
Hubert Mauz am 21.04.2006 - 13:37 Uhr
Besuch aus dem „die wo – Land“ so nennen die sprachbegabten Norweger die Region aus dem Süddeutschen von wo die Sprachartisten Pohl, Duffner, Schmitt, Thoma und Kliensmann kommen. Und Reinhold Rohrer vom „SC – Buben-„Elva“ , dem Norwegischen Namen für Bach.
Zum 70. Geburtstag hat der SC- Bubenbach seinem für den Schwarzwälder Skisport hochverdienten Ehrenvorstand Reinhold Rohrer eine Reise zum Besuch der Holmenkollen- Skispiele in Oslo geschenkt. Standesgemäss musste schon die Anreise sein nämlich mit dem Schiff wie es sich für eine stilvolle Anreise zum Mekka des Nordischen Skisportes gehört. Mit einem gewaltigen Fährschiff von Kiel durch den hochwinterlichen Oslofjord erreichte die kleine Gruppe der Bubenbacher Oslo. Schon jetzt signalisierte der Wettergott dass er den Besuchern wohlgesonnen sein wird. Bei stahlblauem Himmel erlebte man den 30 km Damenlanglauf mit einer strahlenden 3. Platzierten Evi Sachenbacher. Gemeinsam mit den Nordnorwegischen Freunden vom Skiclub Kilbotn, deren Tochter zum erstenmal an den Holmenkollenspielen gestartet war, feierte man die Ankunft in Oslo und das Eröffnungsrennen mit einem guten Kirschwässerle und einem herzlichen „Skol“. Gar nicht zu fassen war der sensationelle 3. Platz des Joungsters Reichelt. Während diesem Rennen haben wir auch hautnah erlebt wie der Italiener Piller Cottrer bei km 40 noch deutlich geführt hat und wie der sichere Sieger ausgesehen hat. Vor unseren Augen hat er jedoch die Verpflegung von seinen Betreuern abgelehnt. Wenige Minuten später hat ihn der „Mann mit dem Hammer“ getroffen, wie die Radfahrer sagen, und er ist fürchterlich eingebrochen. In Norwegen glaubt man da an die Nissen, die hinterlistigen Erdgeister, im Gegensatz zu den freundlichen Trollen, die natürlich insbesondere die norwegischen Langläufer beflügeln. Ein weiteres, unvergessliches Drama das die Geschichte der 50- km Langläufe immer wieder mal schreibt. Rennfieber pur erfasste den Wettkampferfahrenen Reinhold. Schlag auf Schlag liefen die Wettbewerbe am übersichtlich Kollen ab mit ganz kurzen Wegen vom Sprungstadion zum Laufstadion. Selbst für den Handycap Olympiasieger Klaus Kleiser war alles rollstuhlgerecht geebnet. Am Abend nach dem aufregenden Wettkampftag stand die Besichtigung des Skimuseums im Anlaufturm auf dem Programm. Die Sprunglauftrainer Peter Rohwein u. Wolfgang Steiert legten Hand an um ihren Skisprung-Jugendfreund Klaus Kleiser die Stufen zum Anlaufturm hinaufzuhieven. Spätesten jetzt ging es wie ein Lauffeuer im Deutschen Lager um dass „ dè Reinhold und dè Klaus do isch, die wo us Buebach sind“. Nachdem die Augen und das Nordische Skisportgemüt am Überlaufen waren sank man müde aber erfüllt in einem typischen Norge – Hotel in die Federn. Natürlich musste Reinhold frühmorgens noch die Gegend in der Nordmarka von Oslo auskundschaften bevor man sich gestärkt mit einem skandinavischen Frühstücksbuffet in den zweiten Wettkampftag stürzte.
Der „Holmenkollensonntag“, einer der ganz grossen Tage im Jahresgang der Norweger, brach zum erstenmal seit vielen Jahren zur Erleichterung der Initiatoren und der WM – Organisation 2011 mit „Traum- Königswetter“ an. Nach einem spannenden Kombinationsspringen erlebten die Bubenbacher einen Hurrican-Sprint mit einem souveränen Sieger Kircheisen und guten Platzierungen der „Wälderbuben“ Georg dem II, Thorsten Schmitt und Jens Gaiser. „Extra für Euch sim mir nomol grennt wie die Hase“ versicherten die drei „wo am Kollen“ für den Schwarzwald gestartet sind.
Aber die grosse Überraschung bahnte sich an als die Gruppe um Reinhold von einem Damen Komitee des veranstaltenden „Skiforeningen - Oslo“ aufgesucht wurde. Man hatte am fernen, im wahrsten Sinne des Wortes „windanfälligen“ Oslo vom Besuch des Schwarzwälder Urgesteins Reinhold Rohrer Wind bekommen und eine ganz besondere, ungewöhnliche Einlage vorbereitet. Nach dem Kombinationssprint begrüsste der wohl beste Stadionsprecher im Nordischen Skisport, Kjel Erik Christiansen, Mister „ Oijoijoijoi“ unseren Reinhold Rohrer und Klaus Kleiser als besondere Gäste und gratulierte Reinhold nachträglich zum 70. Geburtstag. Anschliessend stand den Bubenbachern die Vorzüge des VIP Services zur Verfügung. Für Reinhold waren jedoch die einmaligen Wettkämpfe und deren Atmosphäre wichtiger als gesellschaftliche Ereignisse oder Gaumengenüsse. Überwältigt und aufgezogen wie ein Schwarzwalduhrwerk verfolgte er gebannt die Sportereignisse mit Kennerblick. Daß nach ihm nur noch der König mit Holmenkollen-Zeremoniell begrüsst wurde war für ihn kaum fassbar.
Vom Vater des Holmenkollen Skifestival, Rolf Nyhus, und den beiden Skiforeningen Damen Anne Marie Ulrichsen und Lilemor von Zernichow mit Gatten, erhielt man aus erster Hand Infos über die aufwändigen Neubaupläne des Holmenkollenareals zur WM 2011 und sonstiges Hintergrungwissen. Fast jeder 10. Oslo Bewohner ist im 50 000 Mitglieder zählenden Veranstalterverein, dem „Skiforeningen“. Die Bubenbacher, die wo im Kopfrechenen gut sind, haben schnell überschlagen dass dieser vermeintliche Rekord in absoluten Zahlen sehr beeindruckend ist. Immerhin hat der SC- Bubenbach 230 Mitglieder im kleinen 330 Seelen- Dorf im Hochschwarzwald. Daß das spannende und hochklassige Skispringen nicht ganz zur Zufriedenheit der „Tysks“ sondern vom Phönix aus der Asche, Adam Malyz, beherscht wurde, war für die Bubenbacher im Angesicht der tollen „Kollen-Stimmung“ leicht zu verschmerzen.
Verplüfft und zum wiederholten mal sprachlos war Reinhold auch am folgenden Morgen als er am Frühstückstisch vom Trainer der Japanischen Kombinierer mit akzentfreiem Deutsch begrüsst und beglückwünscht wurde. Er, der mandeläugige Mann aus dem fernen Land der aufgehenden Sonne, kenne die Schanze in Bubenbach und den SC- Bubenbach. Allerspätenstens jetzt schien die Welt des Reinhold Rohrer aus den Fugen zu geraten. Die Trolle und Erdgeister aus der Nordmarka hatten ihr Zauberopfer gefunden. Am Abfahrtsterminal im Oslo-Hafen erkannte man ihn als den „Crazy Swazwaldmen“ vom Holmenkollen.
Überwältigt von den traumhaften Eindrücken der beiden Wettkampftage genoss man vor der Abfahrt aus dem frostigen, winterlichen Oslofjord die ebenso beeindruckende Stimmung im „Fram - Museum“. Hier huldigt man dem aussergewöhnlichen „Fryluftsmann, Extremsportler, Wissenschaftler und grossen Humanisten Fridjof Nansen , dem Vater des Weltskisportes und wichtigem Impulsgeber des Schwarzwälder Skisports.
Auch am Wikingerschiffmuseum kommt man an solch einem Tag in Oslo nicht vorbei und nimmt die unvergessliche Eindrücke aussergewöhnlicher Schiffbaukunst und Nordland-Kultur mit auf die Rückreise in die Heimat. Ein Wintermärchen wars und wird es in der Erinnerung der SCB-ler immer bleiben. Und Reinhold, der wo als Holmenkollen- Novize angereist war, trat glücklich und stolz als neuer, profunder Kenner der Holmenkollenszene, der Sportanlagen und mit neu gewonnenen Skisportfreunden die Heimreise nach „Buebach“ an.
Zum 70. Geburtstag hat der SC- Bubenbach seinem für den Schwarzwälder Skisport hochverdienten Ehrenvorstand Reinhold Rohrer eine Reise zum Besuch der Holmenkollen- Skispiele in Oslo geschenkt. Standesgemäss musste schon die Anreise sein nämlich mit dem Schiff wie es sich für eine stilvolle Anreise zum Mekka des Nordischen Skisportes gehört. Mit einem gewaltigen Fährschiff von Kiel durch den hochwinterlichen Oslofjord erreichte die kleine Gruppe der Bubenbacher Oslo. Schon jetzt signalisierte der Wettergott dass er den Besuchern wohlgesonnen sein wird. Bei stahlblauem Himmel erlebte man den 30 km Damenlanglauf mit einer strahlenden 3. Platzierten Evi Sachenbacher. Gemeinsam mit den Nordnorwegischen Freunden vom Skiclub Kilbotn, deren Tochter zum erstenmal an den Holmenkollenspielen gestartet war, feierte man die Ankunft in Oslo und das Eröffnungsrennen mit einem guten Kirschwässerle und einem herzlichen „Skol“. Gar nicht zu fassen war der sensationelle 3. Platz des Joungsters Reichelt. Während diesem Rennen haben wir auch hautnah erlebt wie der Italiener Piller Cottrer bei km 40 noch deutlich geführt hat und wie der sichere Sieger ausgesehen hat. Vor unseren Augen hat er jedoch die Verpflegung von seinen Betreuern abgelehnt. Wenige Minuten später hat ihn der „Mann mit dem Hammer“ getroffen, wie die Radfahrer sagen, und er ist fürchterlich eingebrochen. In Norwegen glaubt man da an die Nissen, die hinterlistigen Erdgeister, im Gegensatz zu den freundlichen Trollen, die natürlich insbesondere die norwegischen Langläufer beflügeln. Ein weiteres, unvergessliches Drama das die Geschichte der 50- km Langläufe immer wieder mal schreibt. Rennfieber pur erfasste den Wettkampferfahrenen Reinhold. Schlag auf Schlag liefen die Wettbewerbe am übersichtlich Kollen ab mit ganz kurzen Wegen vom Sprungstadion zum Laufstadion. Selbst für den Handycap Olympiasieger Klaus Kleiser war alles rollstuhlgerecht geebnet. Am Abend nach dem aufregenden Wettkampftag stand die Besichtigung des Skimuseums im Anlaufturm auf dem Programm. Die Sprunglauftrainer Peter Rohwein u. Wolfgang Steiert legten Hand an um ihren Skisprung-Jugendfreund Klaus Kleiser die Stufen zum Anlaufturm hinaufzuhieven. Spätesten jetzt ging es wie ein Lauffeuer im Deutschen Lager um dass „ dè Reinhold und dè Klaus do isch, die wo us Buebach sind“. Nachdem die Augen und das Nordische Skisportgemüt am Überlaufen waren sank man müde aber erfüllt in einem typischen Norge – Hotel in die Federn. Natürlich musste Reinhold frühmorgens noch die Gegend in der Nordmarka von Oslo auskundschaften bevor man sich gestärkt mit einem skandinavischen Frühstücksbuffet in den zweiten Wettkampftag stürzte.
Der „Holmenkollensonntag“, einer der ganz grossen Tage im Jahresgang der Norweger, brach zum erstenmal seit vielen Jahren zur Erleichterung der Initiatoren und der WM – Organisation 2011 mit „Traum- Königswetter“ an. Nach einem spannenden Kombinationsspringen erlebten die Bubenbacher einen Hurrican-Sprint mit einem souveränen Sieger Kircheisen und guten Platzierungen der „Wälderbuben“ Georg dem II, Thorsten Schmitt und Jens Gaiser. „Extra für Euch sim mir nomol grennt wie die Hase“ versicherten die drei „wo am Kollen“ für den Schwarzwald gestartet sind.
Aber die grosse Überraschung bahnte sich an als die Gruppe um Reinhold von einem Damen Komitee des veranstaltenden „Skiforeningen - Oslo“ aufgesucht wurde. Man hatte am fernen, im wahrsten Sinne des Wortes „windanfälligen“ Oslo vom Besuch des Schwarzwälder Urgesteins Reinhold Rohrer Wind bekommen und eine ganz besondere, ungewöhnliche Einlage vorbereitet. Nach dem Kombinationssprint begrüsste der wohl beste Stadionsprecher im Nordischen Skisport, Kjel Erik Christiansen, Mister „ Oijoijoijoi“ unseren Reinhold Rohrer und Klaus Kleiser als besondere Gäste und gratulierte Reinhold nachträglich zum 70. Geburtstag. Anschliessend stand den Bubenbachern die Vorzüge des VIP Services zur Verfügung. Für Reinhold waren jedoch die einmaligen Wettkämpfe und deren Atmosphäre wichtiger als gesellschaftliche Ereignisse oder Gaumengenüsse. Überwältigt und aufgezogen wie ein Schwarzwalduhrwerk verfolgte er gebannt die Sportereignisse mit Kennerblick. Daß nach ihm nur noch der König mit Holmenkollen-Zeremoniell begrüsst wurde war für ihn kaum fassbar.
Vom Vater des Holmenkollen Skifestival, Rolf Nyhus, und den beiden Skiforeningen Damen Anne Marie Ulrichsen und Lilemor von Zernichow mit Gatten, erhielt man aus erster Hand Infos über die aufwändigen Neubaupläne des Holmenkollenareals zur WM 2011 und sonstiges Hintergrungwissen. Fast jeder 10. Oslo Bewohner ist im 50 000 Mitglieder zählenden Veranstalterverein, dem „Skiforeningen“. Die Bubenbacher, die wo im Kopfrechenen gut sind, haben schnell überschlagen dass dieser vermeintliche Rekord in absoluten Zahlen sehr beeindruckend ist. Immerhin hat der SC- Bubenbach 230 Mitglieder im kleinen 330 Seelen- Dorf im Hochschwarzwald. Daß das spannende und hochklassige Skispringen nicht ganz zur Zufriedenheit der „Tysks“ sondern vom Phönix aus der Asche, Adam Malyz, beherscht wurde, war für die Bubenbacher im Angesicht der tollen „Kollen-Stimmung“ leicht zu verschmerzen.
Verplüfft und zum wiederholten mal sprachlos war Reinhold auch am folgenden Morgen als er am Frühstückstisch vom Trainer der Japanischen Kombinierer mit akzentfreiem Deutsch begrüsst und beglückwünscht wurde. Er, der mandeläugige Mann aus dem fernen Land der aufgehenden Sonne, kenne die Schanze in Bubenbach und den SC- Bubenbach. Allerspätenstens jetzt schien die Welt des Reinhold Rohrer aus den Fugen zu geraten. Die Trolle und Erdgeister aus der Nordmarka hatten ihr Zauberopfer gefunden. Am Abfahrtsterminal im Oslo-Hafen erkannte man ihn als den „Crazy Swazwaldmen“ vom Holmenkollen.
Überwältigt von den traumhaften Eindrücken der beiden Wettkampftage genoss man vor der Abfahrt aus dem frostigen, winterlichen Oslofjord die ebenso beeindruckende Stimmung im „Fram - Museum“. Hier huldigt man dem aussergewöhnlichen „Fryluftsmann, Extremsportler, Wissenschaftler und grossen Humanisten Fridjof Nansen , dem Vater des Weltskisportes und wichtigem Impulsgeber des Schwarzwälder Skisports.
Auch am Wikingerschiffmuseum kommt man an solch einem Tag in Oslo nicht vorbei und nimmt die unvergessliche Eindrücke aussergewöhnlicher Schiffbaukunst und Nordland-Kultur mit auf die Rückreise in die Heimat. Ein Wintermärchen wars und wird es in der Erinnerung der SCB-ler immer bleiben. Und Reinhold, der wo als Holmenkollen- Novize angereist war, trat glücklich und stolz als neuer, profunder Kenner der Holmenkollenszene, der Sportanlagen und mit neu gewonnenen Skisportfreunden die Heimreise nach „Buebach“ an.
Anzeige
Anzeige
Shop & Material
Aktuelle Ergebnisse
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Langlauf finden Sie auf www.sportlerfrage.net









