Langlaufopening in Leutasch
Norbert Gütlein am 12.12.2005 - 10:53 Uhr
„Und – zack! Und – zack!“ Langlauf-Ausbilder Bernhard Meldt ist in seinem Element. Den Rhythmus der 1:1-Technik möchte er den Teilnehmern seiner Übungsgruppe vermitteln. Immer wieder lässt der frühere steirische Spitzenlangläufer, ehemalige Kaderathlet des Österreichischen Universitätsteams und Teilnehmer an der Universiade, die Gruppe die Feinheiten dieses so wichtigen Skating-Schrittes üben.
Obwohl beim Leutascher Langlaufopening, das vom 9. – 11. Dezember 2005 in der Tiroler Langlaufhochburg stattfand, schon die dank der guten Schneelage weiträumig gespurten Loipen lockten, war Kilometerfressen zunächst nicht angesagt. Das Erlernen oder die Verbesserung der Technik standen an erster Stelle. In den Leistungsstufen Anfänger, Fortgeschrittene und Rennläufer wurden jeweils am Vormittag in überschaubaren Kleingruppen die Schulung des Gleichgewichts, die richtige Skiführung beim Gleiten, die Synchronisierung von Stockeinsatz und Beinarbeit und vieles mehr geübt.
Bereits zum siebten Mal fand das vom Sporthaus Wedl im Leutascher Ortsteil Weidach veranstaltete Langlaufopening in diesem Jahr statt. Sehr zufrieden mit der Beteiligung, die dank guter Schneelage und Traumwetter noch über den Prognosen lag, zeigte sich der Chef des Hauses, Manfred Wedl. Insgesamt ca. 350 Teilnehmer waren es in diesem Jahr. Vierzehn Trainer mussten die Koordinatoren des Skilehrerteams Mike Kirchler und Daniel Hechel beispielsweise am Samstag aufbringen, um bei 130 Aktiven die Gruppen nicht zu groß werden zu lassen.
Auch beim Skimaterial wurde nichts dem Zufall überlassen. Wie in jedem Jahr waren wieder alle namhaften Skifirmen vertreten, dazu mehrere Schuh-, Stock- und Wachshersteller. Die Möglichkeit, die neuesten Skimodelle kostenlos testen zu können, macht die Veranstaltung für viele zusätzlich attraktiv. Kein Wunder, dass sich unter den Teilnehmern zahlreiche „Wiederholungstäter“ befanden. Höhepunkt jeden Tages war auch in diesem Jahr die immer nach Kurs-Ende stattfindende Tombola, bei der viele wertvolle Preise zu gewinnen waren. Ein besonderer Gag ist Manfred Wedl in diesem Jahr gelungen, indem er am Samstag Johann Mühlegg als Überraschungsgast die Preise verteilen ließ.
Für die Zukunft seiner Veranstaltung hat der bekennende Langlaufenthusiast Manfred Wedl viele Ideen. Ein Nachtsprint könnte eine attraktive Bereicherung des Rahmenprogramms sein, kam ihm im Gespräch mit Johann Mühlegg. Fast schon beschlossen ist die Anschaffung einer eigenen Schneekanone, um vom Wetter und der Verfügbarkeit der kommunalen Schnee-Erzeugung unabhängig zu werden.
Gute Aussichten für die treue Fangemeinde. Bei der Verabschiedung war ein Satz fast immer zu hören: „Also, bis nächstes Jahr!“
Obwohl beim Leutascher Langlaufopening, das vom 9. – 11. Dezember 2005 in der Tiroler Langlaufhochburg stattfand, schon die dank der guten Schneelage weiträumig gespurten Loipen lockten, war Kilometerfressen zunächst nicht angesagt. Das Erlernen oder die Verbesserung der Technik standen an erster Stelle. In den Leistungsstufen Anfänger, Fortgeschrittene und Rennläufer wurden jeweils am Vormittag in überschaubaren Kleingruppen die Schulung des Gleichgewichts, die richtige Skiführung beim Gleiten, die Synchronisierung von Stockeinsatz und Beinarbeit und vieles mehr geübt.
Bereits zum siebten Mal fand das vom Sporthaus Wedl im Leutascher Ortsteil Weidach veranstaltete Langlaufopening in diesem Jahr statt. Sehr zufrieden mit der Beteiligung, die dank guter Schneelage und Traumwetter noch über den Prognosen lag, zeigte sich der Chef des Hauses, Manfred Wedl. Insgesamt ca. 350 Teilnehmer waren es in diesem Jahr. Vierzehn Trainer mussten die Koordinatoren des Skilehrerteams Mike Kirchler und Daniel Hechel beispielsweise am Samstag aufbringen, um bei 130 Aktiven die Gruppen nicht zu groß werden zu lassen.
Auch beim Skimaterial wurde nichts dem Zufall überlassen. Wie in jedem Jahr waren wieder alle namhaften Skifirmen vertreten, dazu mehrere Schuh-, Stock- und Wachshersteller. Die Möglichkeit, die neuesten Skimodelle kostenlos testen zu können, macht die Veranstaltung für viele zusätzlich attraktiv. Kein Wunder, dass sich unter den Teilnehmern zahlreiche „Wiederholungstäter“ befanden. Höhepunkt jeden Tages war auch in diesem Jahr die immer nach Kurs-Ende stattfindende Tombola, bei der viele wertvolle Preise zu gewinnen waren. Ein besonderer Gag ist Manfred Wedl in diesem Jahr gelungen, indem er am Samstag Johann Mühlegg als Überraschungsgast die Preise verteilen ließ.
Für die Zukunft seiner Veranstaltung hat der bekennende Langlaufenthusiast Manfred Wedl viele Ideen. Ein Nachtsprint könnte eine attraktive Bereicherung des Rahmenprogramms sein, kam ihm im Gespräch mit Johann Mühlegg. Fast schon beschlossen ist die Anschaffung einer eigenen Schneekanone, um vom Wetter und der Verfügbarkeit der kommunalen Schnee-Erzeugung unabhängig zu werden.
Gute Aussichten für die treue Fangemeinde. Bei der Verabschiedung war ein Satz fast immer zu hören: „Also, bis nächstes Jahr!“
Fotoserie: Langlaufopening in Leutasch
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