Live dabei

Mario Felgenhauer am 07.12.2004 - 09:39 Uhr
Fury in the Slaughterhouse, bei diesem Band Namen stellt es sämtlichen Tierschützern die Nackenhaare auf. Meiner Freundin und mir nicht! Deswegen waren wir letzten Sonntag in Erlangen auf einem ihrer Konzerte.

Es gibt Tage und Wochen im Leben eines Sportlers, da freut man sich über jede Abwechslung. Genau wie im letzten Jahr erwischte mich nach den ersten Trainingseinheiten auf Schnee eine Entzündung im Hals/Mandelbereich. Während ich es beim ersten Mal nicht sofort bemerkt hatte und 2 Wochen lang flach lag, machte mich dieses Mal das erste Kratzen im Hals schon vorsichtig und ich pausierte.

Als super Abwechslung im theoretischen Studienalltag stand dann das Fury Konzert an. Die Band befindet sich gerade auf Akustik Tour, also ohne E-Instrumente und nur in kleinen Sälen. Eine Stunde vor Einlass war auch dem entsprechend nur wenig los. Deswegen konnten wir uns dann aus vorderer Position einen guten Sitzplatz(!) sichern. Der Saal war nämlich aufgestuhlt, äußerst ungewöhnlich für ein Rock Konzert, aber passend für die Akustik Tour.
Zur Einstimmung gab es dann einen Unplugged Song der Band und anschließend einen Mix aus bekannten und noch unbekannten Songs.

Mitte des Konzerts dann mein eindeutiges Lieblingslied. Nur zu Dritt spielte ein Teil der Band "Time to wonder". Echt genial. Als sich die Band dann zum ersten Mal verabschiedete, wurde sie natürlich von großem Applaus zurückgeholt. Höhepunkt des Konzerts war dann sicher "Won't forget these days". Ich glaube es gab keinen im Publikum der nicht mitsang und auch nachdem sich die Band zum zweiten Mal verabschiedet hatte, hallte der Refrain noch durch die Reihen. So blieb den Musikern keine Wahl und es ging nochmal weiter. Den Abschluss bildete dann schließlich ein dritter Superhit. In leisen Tönen erklang "Down there" und man fühlte sich so richtig mit dem Text ins Weltall versetzt, mit einem Blick nach unten.

Beim Rausgehen stimmte noch einer neben mir "Radio Orchid" an, einen Song den sie nicht gespielt hatten. Wenn ich ihn auch selbst vermisst habe, so war das Konzert doch ein Highlight und ich kann nur jedem empfehlen selbst hinzugehen. Vielleicht sehen wir uns ja dann zusammen mit "Fury im Schlachthaus".

Hier gibt's das Best of Album: Super Fury

Und hier das aktuelle Album: Nimby






Fury in the Slaughterhouse
Foto: Live dabei
Weiterführende Informationen:
Fury in the Slaughterhouse

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