Mountainbike Tour in der fränkischen Schweiz
Mario Felgenhauer am 11.07.2006 - 22:21 Uhr
Vom GPS Cup im Frühjahr inspiriert habe ich mich mit Freundin und Bekannten am letzten Wochenende auf eine Tour durch die fränkische Schweiz gemacht. Ohne Karte und Kompass!
Irgendwie war das schon ein faszinierendes Erlebnis Ende Mai beim GPS-Cup. Ganz ohne Wegweiser ging es dabei im Renntempo über unbekanntes Gelände. Aber würde die Navigation auch auf längeren Strecken und mit nicht ganz so akribisch eingefahrenen Daten funktionieren. Letztes Wochenende bot sich die Gelegenheit, dies zu überprüfen. Zusammen mit meiner Freundin, ihrer Schwester und deren Freund wollten wir in der Nähe von Nürnberg eine Runde Biken. Doch was machen, wenn man kein Local ist und außer mehreren Kilometern Straße zum Rennradfahren keine Strecke parat hat? Man gibt einfach ein paar Suchwörter in Google zusammen mit dem Wort GPS ein und wird schnell fündig. Die Beschreibung der Tour um den Moritzberg hatte es mir sofort angetan. 55 Kilometer mit 700 Höhenmetern. Genau das Richtige für einen Sonntagsausflug. Auch ein Badesee lag auf der Runde, den ich dann auch als Start- und Zielpunkt auswählte. Die GPS-Daten gabs gratis zum Download und in wenigen Sekunden hatte ich den Track auf mein GPS-Gerät geladen.
Bei einem ersten Abgleich musste ich zwar feststellen, dass die Daten an manchen Stellen etwas ungenau waren, der Weg sollte sich aber trotzdem finden lassen. Sonntag um 9:30 Uhr ging es dann los (ok es wurde 9:45 Uhr bis wir starten konnten. Wer war da wohl wieder unpünktlich ;-)). Die ersten Kilometer führten flach nach Lauf und durch die Randbezirke der Kreisstadt nahe Nürnberg. Das GPS Gerät an meinem Lenker führte uns allerdings zielsicher über Radwege und Nebenstraßen durch das bewohnte Gebiet. Dann ging es über Schönberg Richtung Moritzberg. Über einige ziemlich steile Rampen näherten wir uns dem Gipfel, erreichten ihn aber nicht, da uns das GPS Gerät daran vorbei führte (es war auch besser so, lag ja noch der Großteil der Strecke vor uns). Nach einer längeren Abfahrt mit Singletrail Passagen und ein paar Kilometern auf Teer lag der zweite und steilere Anstieg vor uns. Selbst im ersten Gang und ganz vorne auf der Sattelspitze war es nicht einfach die ersten Meter zu bezwingen. Danach ging es eher gemütlich bergan und auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter. Dieses Mal näherten wir uns Altdorf, dass wir wenig später durchquerten. Gleich hinter dem Ort mit dem bekannten Autobahnkreuz gelangten wir auf eine Sngletrail Passage, die uns ins Tal der Schwarzach führte. Nach deren Überquerung führte der Weg am Fluss entlang. Hier fand sich das einzige Argument, dass gegen das Nachfahren einer unbekannten GPS Route spricht.
Der schmale Pfad war mit hohem Gras vollkommen zugewuchert. Im Frühjahr würde man hier sicher gut durchkommen, im Sommer ähnelt man einem Tropenforscher im Kampf gegen Schlingpflanzen. Bei Burgthann erreichten wir dann wieder einen Radweg und die Linie auf dem GPS Gerät zeigte zum ersten Mal in Richtung Ziel. Über Schotterwege und einige sanfte Hügel erreichten wir schließlich nach 4:30 Stunden das Ziel am See und gönnten uns den Sprung ins kalte Nass. Alle Mitfahrer waren von dieser Tour begeistert und es wird sicher nicht die Einzige mit GPS Navigation bleiben.
Wer bereits ein GPS Gerät besitzt, kann sich nachfolgende Trackdateien über dementsprechende Software auf sein Gerät laden und die Tour nachfahren. Ihr werdet es sicher nicht bereuen! Der Startpunkt liegt unweit der Autobahnausfahrt (A3) Nürnberg Mögeldorf zwischen Schwaig und Diepersdorf.
Irgendwie war das schon ein faszinierendes Erlebnis Ende Mai beim GPS-Cup. Ganz ohne Wegweiser ging es dabei im Renntempo über unbekanntes Gelände. Aber würde die Navigation auch auf längeren Strecken und mit nicht ganz so akribisch eingefahrenen Daten funktionieren. Letztes Wochenende bot sich die Gelegenheit, dies zu überprüfen. Zusammen mit meiner Freundin, ihrer Schwester und deren Freund wollten wir in der Nähe von Nürnberg eine Runde Biken. Doch was machen, wenn man kein Local ist und außer mehreren Kilometern Straße zum Rennradfahren keine Strecke parat hat? Man gibt einfach ein paar Suchwörter in Google zusammen mit dem Wort GPS ein und wird schnell fündig. Die Beschreibung der Tour um den Moritzberg hatte es mir sofort angetan. 55 Kilometer mit 700 Höhenmetern. Genau das Richtige für einen Sonntagsausflug. Auch ein Badesee lag auf der Runde, den ich dann auch als Start- und Zielpunkt auswählte. Die GPS-Daten gabs gratis zum Download und in wenigen Sekunden hatte ich den Track auf mein GPS-Gerät geladen.
Bei einem ersten Abgleich musste ich zwar feststellen, dass die Daten an manchen Stellen etwas ungenau waren, der Weg sollte sich aber trotzdem finden lassen. Sonntag um 9:30 Uhr ging es dann los (ok es wurde 9:45 Uhr bis wir starten konnten. Wer war da wohl wieder unpünktlich ;-)). Die ersten Kilometer führten flach nach Lauf und durch die Randbezirke der Kreisstadt nahe Nürnberg. Das GPS Gerät an meinem Lenker führte uns allerdings zielsicher über Radwege und Nebenstraßen durch das bewohnte Gebiet. Dann ging es über Schönberg Richtung Moritzberg. Über einige ziemlich steile Rampen näherten wir uns dem Gipfel, erreichten ihn aber nicht, da uns das GPS Gerät daran vorbei führte (es war auch besser so, lag ja noch der Großteil der Strecke vor uns). Nach einer längeren Abfahrt mit Singletrail Passagen und ein paar Kilometern auf Teer lag der zweite und steilere Anstieg vor uns. Selbst im ersten Gang und ganz vorne auf der Sattelspitze war es nicht einfach die ersten Meter zu bezwingen. Danach ging es eher gemütlich bergan und auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter. Dieses Mal näherten wir uns Altdorf, dass wir wenig später durchquerten. Gleich hinter dem Ort mit dem bekannten Autobahnkreuz gelangten wir auf eine Sngletrail Passage, die uns ins Tal der Schwarzach führte. Nach deren Überquerung führte der Weg am Fluss entlang. Hier fand sich das einzige Argument, dass gegen das Nachfahren einer unbekannten GPS Route spricht.
Der schmale Pfad war mit hohem Gras vollkommen zugewuchert. Im Frühjahr würde man hier sicher gut durchkommen, im Sommer ähnelt man einem Tropenforscher im Kampf gegen Schlingpflanzen. Bei Burgthann erreichten wir dann wieder einen Radweg und die Linie auf dem GPS Gerät zeigte zum ersten Mal in Richtung Ziel. Über Schotterwege und einige sanfte Hügel erreichten wir schließlich nach 4:30 Stunden das Ziel am See und gönnten uns den Sprung ins kalte Nass. Alle Mitfahrer waren von dieser Tour begeistert und es wird sicher nicht die Einzige mit GPS Navigation bleiben.
Wer bereits ein GPS Gerät besitzt, kann sich nachfolgende Trackdateien über dementsprechende Software auf sein Gerät laden und die Tour nachfahren. Ihr werdet es sicher nicht bereuen! Der Startpunkt liegt unweit der Autobahnausfahrt (A3) Nürnberg Mögeldorf zwischen Schwaig und Diepersdorf.
Fotoserie: Mountainbike Tour in der fränkischen Schweiz
Weiterführende Informationen:
GPS Textdatei Moritzberg-Altdorf-Burgthann-Birkens
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Garmin GPX Track Datei Moritzberg-Altdorf-Burgthan
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