WC Auftakt voller Erfolg
Ski-Welt-Cup war ein voller Erfolg
220.000 Zuschauer am Wochenende am Düsseldorfer Rheinufer
"Das war ein tolles Sportwochenende, das Appetit auf mehr macht!" So bilanzierte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin am Sonntag nach Abschluss des Weltcups der Skisprinter. Rund 220.000 Zuschauer erlebten an der Rheinuferpromenade der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vor der Kulisse der Altstadt den Auftakt in die Nordische Skisaison.
Bildershow vom FIS Ski-Weltcup 2003 in Düsseldorf
Viel Lob für Düsseldorf
Nach Abschluss der Veranstaltung, die für die deutschen Teilnehmer am Sonntag noch zwei zweite Plätze bei den Staffeln der Männer und Frauen brachten, gab es zufriedene Mienen bei allen Beteiligten. Der Präsident des Westdeutschen Skiverbandes, Rainer Pohlmann, lobte die Stadt Düsseldorf für ihre Rolle als perfekten Gastgeber. Die Organisation hat nach seinen Worten bestens geklappt.
Athleten waren total begeistert
Lob auch vom Weltverband FIS und vor allem von den Aktiven. Der deutsche Tobias Angerer: "Die Zuschauer haben uns mächtig nach vorn getrieben. Alle Athleten waren ausnahmslos begeistert. Wir kommen gerne wieder."
Wenn der Weltverband FIS dem deutschen Skiverband die Ausrichtung dieses Weltcup-Sprints auch für das kommenden Jahr überträgt, will Düsseldorf sich wieder um die Ausrichtung bemühen, wie der Oberbürgermeister vor der Presse deutlich machte.
Tolle Stadtwerbung
Für Düsseldorf war die Veranstaltung eine hervorragende Werbung. Live-Übertragungen im Ersten Deutschen Fernsehen vermittelten an beiden Tagen tolle Bilder aus Düsseldorf. Ski-Lauf vor der Silhouette von Altstadt, Fluss sowie Rheinturm, Schlossturm und den Brücken, eingefangen von 20 Kameras. Das Ski-Event war außerdem in Norwegen, Russland und Finnland zu verfolgen. Über Eurosport wurden die Bilder dazu in zahlreichen weiteren europäischen Ländern verbreitet.
Düsseldorf Mountain kostete Kraft
Dazu weiß die Welt jetzt auch, dass es den "Düsseldorf Mountain" gibt. Das war der Anstieg im Verlauf der Strecke in Höhe der Schulstraße, Gerade von diesem für die Sportler kräftezehrenden künstlichen Anstieg gab es mit die schönsten Fernsehbilder mit Schlossturm und dem schiefen Turm von St. Lambertus im Hintergrund. Noch am Sonntag wurde begonnen, den Schnee von der Rheinuferpromenade auf das Unteren Werft zu transportieren. Von hier wird er in den Bereich unter der Kniebrücke gebracht, wo er dann langsam abtauen kann. Ab dann ist er "Schnee von gestern."
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